Logo Web 425px

Interessantes

Erfahren Sie mehr über die Paritätischen Unternehmen

Hier gelangen Sie zu unseren Stellenangeboten

Zu den Angeboten der Paritätischen Akademie

Erfahren Sie mehr über den Paritätischen Thüringen

Protest gegen Freihandelsabkommen TTIP: Soziale Arbeit bedroht

Am 10. Oktober wird in Berlin gegen TTIP demonstriertNeudietendorf, 9. September 2015. Europa und die USA verhandeln derzeit hinter verschlossenen Türen über das Freihandelsabkommen TTIP. Dessen genaue Inhalte sind noch nicht bekannt. Ab er schon jetzt ist klar: Es geht dabei nicht nur um die oft zitierten Chlorhühnchen oder die Buchpreisbindung. Auch das Soziale ist durch TTIP gefährdet. Bisher ist keineswegs gesichert, dass gemeinnützige Angebote, wie sie etwa Kindergärten, Pflegeeinrichtungen, Krankenhäuser sowie Bildungs- und Beratungsdienste anbieten, durch die vorgesehenen Ausnahmen ausreichend geschützt sind. Deshalb ruft der Paritätische gemeinsam mit vielen anderen Verbänden und Organisationen für Sonnabend, 10. Oktober, zu einer Großdemo nach Berlin.
Dort soll vor allem für die Gemeinnützigkeit gestritten werden. „Wir wollen keine ungebremste Ökonomisierung, sondern soziale Leitplanken für eine demokratische und solidarische Gesellschaft“, heißt es in dem Aufruf des Paritätischen. Und weiter: „Es darf keinen Wettlauf um niedrige Sozialstandards und geringe Löhne geben und keine privaten Schiedsgerichte, die Staaten für demokratische Entscheidungen zu Milliardenstrafen verpflichten können.“

Weiterlesen

Drucken

Zusätzliche Milliarden für Flüchtlingsarbeit "zwingend notwendig" - Aber auch "falsche und irritierende" Signale

Ulrich Schneider, Hauptgeschäftsführer des Paritätischen GesamtverbandesNeudietendorf/Berlin, 7. September 2015. Sechs Milliarden Euro stellt die Bundesregierung mehr zur Bewältigung des Flüchtlingsproblems bereit: Dieser Beschluss des Koalitionsausschusses wird vom Paritätischen begrüßt. Wichtig ist nach Einschätzung von Ulrich Schneider, Hauptgeschäftsführer des Gesamtverbandes, dabei die Entlastung der Kommunen in Höhe von drei Milliarden Euro. „Es sind dies zwingend notwendige Schritte. Alles andere hätte zu einem Kollabieren des Hilfssystems geführt“, so Schneider.
Allerdings nennt Schneider es „umso enttäuschender“, dass die von den Koalitionsspitzen beschlossenen Maßnahmen die Gründe für die tagtäglichen humanitären Katastrophen, die sich auf dem Mittelmeer und der Balkanroute abspielen, überhaupt nicht berühren. Weder werde am so genannten Dublin-System gerüttelt, noch werde für sichere Flucht- und Zugangswege für die Flüchtlinge.

Weiterlesen

Drucken

Endspurt beim Kinder- und Jugendpreis: 10 000 Euro winken

Brücken bauen ist das Motto des diesjährigen Kinder- und JugendpreisesNeudietendorf, 7. September 2015. In Gotha lernen Kinder von ehrenamtlich tätigen Senioren, welche Schönheiten ihre Residenzstadt zu bieten hat oder bekommen Einblicke, welche Instrumente ein Arzt benutzt. In Jena sind die „Schatzheber“ unterwegs. Das sind engagierte Menschen aller Altersklassen, die Kita-Kindern ihre Erfahrungen und Kenntnisse vermitteln. Und in Elxleben bekommen sportlich engagierte junge Menschen im Rollstuhl einen erwachsenen Paten an die Seite gestellt, der ihnen nicht nur sportlich, sondern auch in allen Lebenssituationen mit Rat und Tat zur Seite stehen soll.
In vielen Orten Thüringens werden so Brücken gebaut zwischen Jung und Alt. Genau das ist das Thema des diesjährigen Thüringer Kinder-und-Jugendpreises der Paritätischen BuntStiftung und der Sparkassen-Finanzgruppe Hessen-Thüringen. Gesucht werden Beispiele für generationenübergreifende Projekte, bei denen Jung von Alt und Alt von Jung profitieren. Fast 30 Projekte sind bis jetzt schon für den mit 10 000 Euro dotierten Preis beim Paritätischen aus ganz Thüringen eingegangen.

Weiterlesen

Drucken

Geflüchteten Menschen auf Augenhöhe begegnen

Neudietendorf, 4. September 2015. Eine unendliche Welle der Hilfsbereitschaft geht durch Thüringen. Viele Thüringerinnen und Thüringer engagieren sich ehrenamtlich, um den geflüchteten Menschen, die hier Zuflucht gefunden haben, zu helfen. Gemeinsam soll eine Kultur des Willkommens geschaffen werden. Darüber waren sich die Mitgliedsverbände des Bundesprogramms „Zusammenhalt durch Teilhabe“ einig. Noch enger will man sich angesichts der Herausforderungen vernetzen, verabredeten die Verbände bei dem Treffen, zu dem der Paritätische und das Bildungswerk Blitz eingeladen hatten. Gleichzeitig war man sich auch darüber einig, dass neben der Etablierung einer Willkommenskultur und der Unterstützung ehrenamtlicher Tätigkeit auch klare Worte gegen rassistisches Gedankengut und menschenfeindliche Hetze notwendig sind.

Weiterlesen

Drucken

Freitags wird gespielt - Lebenshilfe-Werk Weimar-Apolda unterstützt Flüchtlingskinder

Beim gemeinsamen Spiel vergessen die Flüchtlingskinder ihre SorgenWeimar, 3. September 2015. Nach einem Hilfeaufruf des Weimarer Asylbewerberheims, KITA-Plätze anzubieten, hat die KITA „Hufeland“ spontan zwei Kinder aufgenommen. Darüber hinaus kommen seit Mitte Juni jeden Freitag Mitarbeiterinnen der Frühförderung in das Heim und bieten eine Spielgruppe für kleine und große Kinder an. Das Projekt wird mit großer Freude angenommen.
Seit Mitte Juni biegt jeden Freitagvormittag ein ganz besonderes Auto in die Zufahrt zum Asylbewerberheim Weimar ein. Bepackt mit immer neuen Bastel– und Spielideen für Groß und Klein sind es die Mitarbeiterinnen der Frühförderung des Lebenshilfe-Werkes. Das Lebenshilfe-Werk ist eine Mitgliedsorganisation des Paritätischen.

Weiterlesen

Drucken

Erwachsenenbildung ohne Barrieren - Selbsterfahrung im Rollstuhl: "Jedes Stöckchen, das im Wege liegt, kostet Kraft"

Selbsterfahrung: Wie sich Menschen im Rollstuhl fühlen, erlebten die TeilnehmerInnen des Zertifikatskurses Erwachsenenbildung ohne BarrierenNeudietendorf, 3.  September 2015. „Jedes Stöckchen, das im Weg liegt, kostet Kraft. Von Steigungen ganz zu schweigen.“ Antje Schmidt hat es ausprobiert, wie man sich als Rollstuhlfahrerin fühlt. Zwar nur für wenige Minuten. Aber die Erfahrung, die die pädagogische Leiterin des Paritätischen Bildungswerks an diesem Tag macht, ist nachhaltig. „Erwachsenenbildung ohne Barrieren“, heißt der neue Zertifikatskurs, dessen erstes zweitägiges Modul jetzt in der Krügervilla in Neudietendorf über die Bühne ging. „Bevor man über einen Abbau von Barrieren redet, ist es wichtig, für die Barrieren sensibilisiert zu werden“, sagt Antje Schmidt. Deshalb setzten sich alle KursteilnehmerInnen in den Rollstuhl und nahmen auch einen Stock in die Hand, mit dem sie sich – die Augen verbunden  und geführt - durch das Haus der Parität in Neudietendorf tasteten. „Die Selbsterfahrung ist wichtig“, unterstreicht auch Christin Bliedung vom Paritätischen Bildungswerk und selbst Teilnehmerin des Kurses: „Man lernt, dass man sich auf den anderen verlassen muss“. Und sie  fügt hinzu: „Es ist gut, dass wir diese Erfahrungen von zwei Expertinnen in eigener Sache  vermittelt bekamen.“ Petra Michels vom Verein „Barrierefrei in Thüringen“ ist selbst blind und Sylvia Engel aus Weimar sitzt im Rollstuhl.

Weiterlesen

Drucken

Zuckertüten für die neuen FSJler im Haus der Parität

Kleine Zuckertüten gab es zum Start in das Freiwillige Soziale JahrNeudietendorf, 2. September 2015. Es war beinahe wie am ersten Schultag: Auf den Tischen im Haus der Parität in Neudietendorf lagen viele kleine Zuckertüten – ein kleiner Willkommensgruß für jeden der 80 jungen Menschen, die am 1. September ihr Freiwilliges Soziales Jahr begonnen haben. Gebastelt worden waren die Zuckertüten von ihren Vorgängerinnen und Vorgängern im FSJ bei deren Abschlussseminar im Frühsommer. Und dementsprechend fanden sich in vielen der Tüten auch aufmunternde Grüße wie „Viel Glück“ oder auch „Viel Spaß“.

Weiterlesen

Drucken

Bufdi-Plätze für Flüchtlinge und Flüchtlingshelfer

Neudietendorf, 2. September 2015. Mit den in 2015 noch wenigen freien Plätzen im Bundesfreiwilligendienst der Paritätischen BuntStiftung soll die Flüchtlingsarbeit in Thüringen unterstützt werden.  „Wir bieten diese Plätze gerne dort an, wo Einsatzstellen konkrete Unterstützung benötigen oder wo Menschen mit einem anerkannten Status Freiwilligendienste leisten wollen“, sagt Andrea Büßer, die Koordinatorin der Freiwilligendienste bei der Paritätischen BuntStiftung. „Wir machen bereits mit und für Flüchtlinge Freiwilligendienste“ fügt sie unter Bezug auf entsprechende Vorstöße aus dem politischen Raum hinzu. Auch unter denjenigen, die jetzt bei der BuntStiftung das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) begonnen haben, sind zwei Flüchtlinge. „Was im politischen Raum postuliert wird, ist bei uns schon selbstverständlich“, so Büßer. Interessenten können sich an das Freiwilligenteam der BuntStiftung wenden unter der Mailadresse

Drucken

"Menschen lassen sich nicht pauschalisieren": Bündnis warnt vor Kostenpauschalen in der Psychiatrie

Professor Rolf Rosenbrock, Vorsitzender des Paritätischen GesamtverbandesBerlin/Neudietendorf, 1. September 2015. Deutliche Verschlechterungen für die Versorgung von schwer psychisch kranken Menschen will ein breites Bündnis von Sozialverbänden, Gewerkschaften und attac Deutschland abwehren, das sich jetzt in Berlin zu Wort gemeldet hat. Zu dem Bündnis gehört auch der Paritätische Gesamtverband. Protestiert wird die gegen die geplante Einführung eines neuen Entgeltsystems in der Psychiatrie und Psychosomatik. Dabei geht es um die Einführung von Fallpauschalen. „Alle Experten wissen, dass ein pauschaliertes Entgeltsystem dem höchst individuellen Verlauf psychischer Erkrankungen in keiner Weise gerecht wird“, warnt Cordula Kiank, Gewerkschaftssekretärin im Bereich Betriebs- und Branchenpolitik bei ver.di und zuständige für Krankenhäuser, Universitätskliniken und psychiatrische Einrichtungen. Wenn nur noch nach Fallpauschalen abgerechnet werden könne, erhöhe sich der Druck auf das behandelnde Personal massiv, so Kiank. Individuelle Bedürfnisse könnten dann kaum noch berücksichtigt werden. Auch auf die Versorgungslandschaft werde PEPP negative Auswirkungen haben, da die Verzahnung von stationärem und ambulantem Bereich zunehmend erschwert werde.

Weiterlesen

Drucken

Lambda e.V.: Hilfe und Rat für junge Schwule, Lesben, Bi- und Transsexuelle: "Wir hören Dir zur und stehen Dir bei"

Das Logo von LambdaErfurt, 28. August 2015. In den vergangenen Jahren hat sich viel verändert. Auch für junge Schwule, Lesben, Bi- und Transsexuelle. „Das Thema Homosexualität ist in der Gesellschaft angekommen“, sagt Martina Schradi. Sie ist Bundesgeschäftsführerin des Vereins „Lambda“, der die Interessen dieser jungen Menschen in der Öffentlichkeit und Politik vertritt. „Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, diesen Jugendlichen in ihrem Selbsterkennungsprozess und in psychosozialen Notsituationen eine Unterstützung zu sein“, sagt Schrade. Die Bundesgeschäftsstelle des Vereins ist in Erfurt angesiedelt. „Lambda“ ist eine Mitgliedsorganisation des Paritätischen Thüringen.

Weiterlesen

Drucken

Diese Webseite verwendet Cookies, um die Bedienfreundlichkeit zu erhöhen. Weitere Informationen:
Datenschutzerklärung OK