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Fast jeder fünfte Thüringer von Armut bedroht - Quote bleibt auf hohem Niveau

Fordert offensive Armutsbekämpfung: Ulrich Schneider, Hauptgeschäftsführer des ParitätischenNeudietendorf, 28. August 2015. Fast jeder fünfte Thüringer ist von Armut gefährdet. Die Armutsgefährdungsquote verharrt im Freistaat weiter auf einem hohen Niveau. Nach den jüngsten Zahlen des Statistischen Bundesamtes waren im vergangenen Jahr 17,8 Prozent der ThüringerInnen durch Armut gefährdet. 2013 betrug die Quote 18 Prozent, so dass trotz guter Konjunkturentwicklung und eines guten Wirtschaftsjahres 2014 nur ein leichter Rückgang zu verzeichnen ist. Für den Paritätischen belegen diese Zahlen, dass ein finanzpolitischer Kurswechsel auf Bundesebene hin zu einer offensiven Armutsbekämpfung notwendig ist. Wirtschaftswachstum und die insgesamt positive Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt in Thüringen führten nicht zu einer Verringerung des Armutsrisikos, konstatierte Reinhard Müller, der Landesgeschäftsführer des Paritätischen bereits bei der Vorlage des Paritätischen Berichts über die regionale Armutsentwicklung in Deutschland im Februar. Dieser Trend setzt sich offenbar weiter fort.

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Kürzungen für Berufliche Schulen in Freier Trägerschaft sollen noch einmal überprüft werden

Stefan OßwaldErfurt, 26. August 2015. Ein wenig Hoffnung für die Ausbildungsgänge in sozialen Berufen an den Beruflichen Schulen in Freier Trägerschaft: die in dem Gesetzentwurf der Landesregierung verankerten Kürzungen für die Ausbildungsberufe wie Altenpflege oder Sozialassistent sollen vom Bildungsministerium noch einmal überprüft werden. Das ist das Ergebnis einer Anhörung im Bildungsausschuss des Landtages, in der die VertrerInnen der LIGA, darunter auch Stefan Oßwald, Bildungsreferent beim Paritätischen (Bild), sich vehement für Nachbesserungen an dem bestehenden Gesetzentwurf einsetzten.

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Wirtschaftsminister Tiefenseee: Sozialwirtschaft eine der tragenden Säulen der Thüringer Wirtschaft

Thüringens Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee (SPD)Neudietendorf/Erfurt, 25. August 2015. Die Bedeutung der Sozialwirtschaft für die Wirtschaftsleistung Thüringens hat Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee (SPD, Bild)) herausgestrichen. Die Sozialwirtschaft sei eine der „tragenden Säulen der Thüringer Wirtschaft“, erklärte Tiefense in einem Interview mit der Verbandszeitschrift „Der Paritätische“. Er verwies darauf, dass die Sozialwirtschaft knapp fünf Prozent der gesamten Bruttowertschöpfung Thüringens erbringe. Zwei Milliarden Euro werden dort jedes Jahr erwirtschaftet. 58 000 Thüringerinnen und Thüringer sind in der Sozialwirtschaft beschäftigt.

Die Sozialwirtschaft ist für Tiefensee ein bedeutender Wirtschaftsfaktor. „Hier wird eine Branche nicht künstlich alimentiert“, sagte der Minister und verwies darauf, dass der Mittelrückfluss teilweise bis zu 75 Prozent der eingesetzten staatlichen Mittel betrage. Im Durchschnitt fließen nach seinen Angaben rund 40 Prozent der eingesetzten Mittel wieder an die öffentliche Hand zurück.
Die Branche hat auch einen hohen Bedarf an Fachkräften in den nächsten Jahren. In mehr als jeder dritten Einrichtung gibt es derzeit einen Fachkräftebedarf, der nicht gedeckt werden kann.

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Sozialverbände fürchten Verschlechterungen für soziale Ausbildungsberufe

Erfurt, 24. August 2015. Drastische Verschlechterungen zeichnen sich für die sozialen Ausbildungsberufe in Thüringen ab. Das ist eine der Folgen des neuen Gesetzes über Schulen in freier Trägerschaft. Durch die geplante Absenkung der finanziellen Zuschüsse für die sozialen Ausbildungsberufe geraten nach Einschätzung der LIGA der Freien Wohlfahrtspflege in Thüringen einige Schulen sogar in Existenznot. Noch gravierender sind die gesellschaftlichen Folgen einer solchen Politik: Statt der dringend benötigten höheren Zahl an Pflegekräften würden weniger ausgebildet. Die LIGA fordert deshalb dringend Nachbesserungen an dem Gesetzentwurf und wird diese Änderungen auch in der außerplanmäßigen Sitzung des Bildungsausschusses einfordern, der am Dienstag, 25. August, zu einer Anhörung zu dem Gesetzentwurf zusammenkommt. Der Landesgeschäftsführer des Paritätischen, Reinhard Müller, ist derzeit turnusmäßig Vorsitzender der LIGA.

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Paritätischer bestürzt über Grundsatzurteil: Bundesarbeitsgericht erklärt Zwangsrente für rechtens

Neudietendorf/Erfurt, 20. August 2015. Mit „großer Bestürzung“ hat der Paritätische auf ein Grundsatzurteil des Bundesarbeitsgerichts in Erfurt reagiert. Die Richter hatten geurteilt: Jobcenter dürfen ihre Kunden mit Vollendung des 63. Lebensjahres zwangsweise in Rente schicken. Damit müssen die Betroffenen auch teilweise erhebliche Abschläge bei ihrer Rente hinnehmen. Der Paritätische hatte in der Vergangenheit immer vehement sich für ein Ende dieser Regelung eingesetzt. Die Rentenkürzungen, die Betroffene durch die Zwangsverrentungen hinnehmen müssen, können bis zu 80 Euro im Monat betragen. „Das ist gerade für diejenigen bitter, die sowieso schon jeden Cent umdrehen müssen“, so Stefan Oßwald vom Paritätischen. Wie vielen Arbeitslosen in Thüringen die zwangsweise Frühverrentung droht, ist unklar, da es hierüber keine Statistiken gibt.

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dindingo-Gambia e.V.: Erfurter helfen seit 2001 Kindern in Gambia

Hilfe aus Erfurt erhalten diese Kinder der Dorfschule von Mandinaba in GambiaErfurt, 19. August 2015. Das Dorf Mandinaba liegt unweit der Stadt Brikama, der drittgrößten Stadt Gambias – tausende von Kilometern von Erfurt entfernt. Und doch pflegen Angelika Heller und ihre MitstreiterInnen engen Kontakt nach Mandinaba. Heller ist die Vorsitzende des Erfurter Vereins dindingo-Gambia e.V. Die Vereinsmitglieder haben es sich zur Aufgabe gemacht, den Kindern dieses gambianischen Dorfes einen besseren Start in die Zukunft zu ermöglichen. Und wie kann das besser geschehen als durch eine gute Bildung. Deshalb unterstützt der Verein von Erfurt aus die Vorschule in Mandinaba – und das schon seit vielen Jahren.

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Jobcenter schicken immer mehr Thüringer zwangsweise in die Rente

Erfurt, 18. August 2015. Immer mehr Hartz IV-Empfänger müssen, ob sie wollen oder nicht, in Frührente gehen und dabei oft hohe Abschläge in Kauf nehmen. Die Jobcenter drängen die Betroffenen zu der vorgezogenen Rente. Die Rentenkürzungen können bis zu 80 Euro im Monat betragen. „Das ist gerade für diejenigen bitter, die sowieso schon jeden Cent umdrehen müssen“, so Stefan Oßwald vom Paritätischen. Wie vielen Arbeitslosen in Thüringen die zwangsweise Frühverrentung droht, ist unklar, da es hierüber keine Statistiken gibt.

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Tolles Film- und Tanzprojekt: Jugendliche lebten den Traum vom Anderssein

In mehreren Tanzszenen im Krügerpark wurde das Thema Anderssein dargestelltNeudietendorf, 31. Juli 2015. Anna, die Hauptfigur des Films, heißt in Wirklichkeit Stefanie. Sie steht vor der Krügervilla. In wenigen Minuten ist es soweit, dann hat der Streifen „Die Entscheidung“ Welt-Uraufführung. Die letzte Klappe zu dem Film ist schon vor einigen Tagen gefallen, der Film ist fertig geschnitten, jetzt heißt es noch ein paar Minuten Warten. Nervös? Stefanie macht nicht den Eindruck. „Das Drehen des Films hat Spaß gemacht“, sagt sie. Der Film ist gemeinsam mit einstudierten Tanzszenen das Ergebnis eines zweiwöchigen Ferienprojets in Neudietendorf. „Vorhang auf – zeig wer Du bist“ – unter diesem Motto ging es vierzehn Tage lang in dem Ferienangebot des Paritätischen Bildungswerks um das Thema Anderssein.

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Erfurter Mediations-Praxis: "Mediatoren strecken nie die Waffen"

Die Gründungsmitglieder der Erfurter Mediations-Praxis (EMP)Erfurt, 31. Juli 2015. Das junge Paar genoss das Familienglück mit ihrer zweijährigen Tochter, bis plötzlich die eheähnliche Gemeinschaft für die lebenshungrige Frau und Mutter nicht mehr erstrebenswert erschien. Die junge Frau ist verzweifelt, denn ihr Freund hat ihr bis vor kurzem bei einer lebensbedrohlichen Krankheit zu Seite gestanden – und eigentlich müsste sie ihm gegenüber dankbar sein. Aber sie hat sich neu verliebt. Nach der Genesungsphase verlässt sie die gemeinsame Wohnung. Sie möchte bei dem gemeinsamen Sorgerecht für die Tochter das Umgangsrecht nach ihren Wünschen bestimmen. Ihr früherer Lebensgefährte hat aber ganz andere Vorstellungen, da er ja aus der Krankheitszeit weiß, dass er alles auch alleine schaffen kann. Das Paar kann sich nicht einigen, möchte sich und der Tochter aber auch einen Gerichtsprozess ersparen. Der Ausweg: Sie wenden sich an die Erfurter Mediations-Praxis (EMP). Dort sitzen erfahrene Mediatoren, die auch in scheinbar aussichtslosen und verfahren scheinenden Konfliktfällen eine Lösung finden.

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MitMenschen e.V. Erfurt: Arbeit für und mit Familien steht an erster Stelle

Birgit Schuster vor dem Bild, das zur Eröffnung des ThINKA-Büros am Berliner Platz in Erfurt entstanden istErfurt, 30. Juli 2015. Der Berliner Platz in Erfurt-Nord: Früher hat man ihn auch schon mal als den „Kurfürstendamm von Erfurt“ bezeichnet, eine Wohnung in den umliegenden Plattenbauten war schon privilegiertes Wohnen. Heute hat sich das Bild gewandelt. Viele der verlegten Platten haben sich gehoben, werden zu Stolperfallen für ältere Menschen mit Rollatoren, auch die Plattenbauten rundherum sind nicht mehr bevorzugte Wohngegend, aber irgendwie lässt der Berliner Platz mit seinen Skulpturen und Wasserspielen noch immer etwas von dem früheren Glanz erahnen. Hier am Berliner Platz öffnet sich die Tür zu den neuen hellen Räumlichkeiten von „Th.INKA“, das ist die Abkürzung für die „Thüringer Initiative für Integration, Nachhaltigkeit, Kooperation und Aktivierung.

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