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Viola Wehling nimmt Touristen mit auf eine Zeitreise: Stadtführerin bewirbt sich für den GründerInnen-Marktplatz

Viola Wehling bei einer ihrer historischen Stadtführungen in WeimarErfurt/Weimar/Apolda. Wenn Viola Wehling als Charlotte von Stein Touristengruppen durch Weimar führt, taucht sie ganz tief in die Zeit der Weimarer Klassik ein. Sie erzählt dann über die Menschen, die dort gelebt haben, nimmt die Zuhörenden mit auf eine Zeitreise in die Welt von Goethe und Schiller. „Ich erzählte Geschichten und werfe weniger mit Jahreszahlen um mich“, beschreibt sie das Besondere ihrer Art von Stadtführungen. Natürlich hat sie auch die Grunddaten der Stadtentwicklung von Weimar parat, aber das Beschreiben des Lebens jener Zeit ist ihr wichtiger. Viola Wehling ist eine Stadtführerin der besonderen Art – und die Touristen hören ihr gerne zu.
Mit Hilfe von Enterprise Thüringen hat sich Viola Wehling (Bild) vor einem Jahr selbstständig gemacht – als Stadtführerin in Weimar, Apolda, Jena und Erfurt. Sie begleitet ihre Gäste in den verschiedensten historischen Kostümen, mal als Charlotte von Stein, mal als Frau eines Waidhändlers, mal als Nachtwächterin, aber auch als Hexe oder Weihnachtsengel ist sie in den Städten unterwegs.

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Diskussion in Gera: Kann zivilgesellschaftliches Engagement eine Stadt aus der Krise reißen?

Gera, 14. September 2015. Die ostthüringische Großstadt Gera hat viele Probleme. Sie hat thüringenweit den höchsten Anteil an Hartz IV-Empfängern an der Bevölkerung unter 65 Jahren. Mit 11 76 Menschen in Bedarfsgemeinschaften sind 16,9 Prozent der Bewohner betroffen. Und ihr droht der höchste Verlust an Einwohnern aller Thüringer Städte in den nächsten Jahren. Nach einer neuen Prognose des Landesamtes für Statistik soll die Stadt fast 15 000 Einwohner bis zum Jahr 2035 verlieren und dann auf knapp unter 80 000 Einwohner sinken. Die Stadt steht am Rande des finanziellen Kollapses, die Insolvenz der Stadtwerke machte vor einigen Monaten bundesweite Schlagzeilen. Unter der städtischen Finanznot leiden viele, auch soziale Angebote. Viele Vereine und Organisationen klagen über den Rotstift, der bei den freiwilligen Leistungen regiert und viele soziale Projekte bedroht. An zahlreichen Stellen müssen Ehrenamtler einspringen, um diese durch die Finanznot der Stadt gerissenen Löcher zu füllen und das soziale Netz vor dem Zerreißen zu bewahren.

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ASB Sömmerda: Ein Refugium für die Flüchtlinge

Im Sommer wurde das Refugium in Sömmerda eröffnetSömmerda, 14. September 2015. Wenn Christian Karl in diesen Tagen nach der größten Herausforderung für den ASB Sömmerda gefragt wird, ist die Antwort eindeutig: Die Betreuung der Flüchtlinge, die im Landkreis Sömmerda Schutz und Hilfe und eine neue Heimat suchen.
„Refugium“ steht in großen Lettern über der Eingangstür des ASB Sömmerda. Hier hat der Verband einen Zufluchtsort, ein Refugium im besten Sinne des Wortes geschaffen – einen Platz, an dem sich Einheimische und Flüchtlinge begegnen können. In vielen Sprachen gibt es dort Wegweiser für Flüchtlinge, aber auch für deutsche Besucher, die sich für Flüchtlinge engagieren wollen. „Refugees welcome“ (Flüchtlinge willkommen) ist das Motto der Arbeit des ASB in Sömmerda, der seit mehr als einem Jahr die Betreuung der Flüchtlinge im Landkreis übernommen hat.

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Freie Schulen: Soziale Ausbildungsberufe sind Verlierer des neuen Gesetzes

Erfurt, 10. September 2015. Die sozialen Ausbildungsberufe in Thüringen sind die Verlierer des vom Landtag verabschiedeten Gesetzes über Schulen in freier Trägerschaft. „Wir sind enttäuscht, dass die von uns angemahnten und mit Zahlen untermauerten dringend notwendigen Nachbesserungen am Gesetz nicht vorgenommen wurden“, sagte der Vorsitzende der LIGA der Freien Wohlfahrtspflege und Landesgeschäftsführer des Paritätischen, Reinhard Müller, zu dem Landtagsbeschluss. Die Folgen des Beschlusses sind gravierend: Die Absenkung der finanziellen Zuschüsse für Schulen in freier Trägerschaft auf künftig nur noch 60 Prozent bringt die Schulen in erhebliche finanzielle Bedrängnis. Die Ausbildung wird für junge Menschen nicht attraktiver. Das heißt, statt der dringend benötigten höheren Zahl von Pflegekräften werden künftig weniger ausgebildet.

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Protest gegen Freihandelsabkommen TTIP: Soziale Arbeit bedroht

Am 10. Oktober wird in Berlin gegen TTIP demonstriertNeudietendorf, 9. September 2015. Europa und die USA verhandeln derzeit hinter verschlossenen Türen über das Freihandelsabkommen TTIP. Dessen genaue Inhalte sind noch nicht bekannt. Ab er schon jetzt ist klar: Es geht dabei nicht nur um die oft zitierten Chlorhühnchen oder die Buchpreisbindung. Auch das Soziale ist durch TTIP gefährdet. Bisher ist keineswegs gesichert, dass gemeinnützige Angebote, wie sie etwa Kindergärten, Pflegeeinrichtungen, Krankenhäuser sowie Bildungs- und Beratungsdienste anbieten, durch die vorgesehenen Ausnahmen ausreichend geschützt sind. Deshalb ruft der Paritätische gemeinsam mit vielen anderen Verbänden und Organisationen für Sonnabend, 10. Oktober, zu einer Großdemo nach Berlin.
Dort soll vor allem für die Gemeinnützigkeit gestritten werden. „Wir wollen keine ungebremste Ökonomisierung, sondern soziale Leitplanken für eine demokratische und solidarische Gesellschaft“, heißt es in dem Aufruf des Paritätischen. Und weiter: „Es darf keinen Wettlauf um niedrige Sozialstandards und geringe Löhne geben und keine privaten Schiedsgerichte, die Staaten für demokratische Entscheidungen zu Milliardenstrafen verpflichten können.“

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Zusätzliche Milliarden für Flüchtlingsarbeit "zwingend notwendig" - Aber auch "falsche und irritierende" Signale

Ulrich Schneider, Hauptgeschäftsführer des Paritätischen GesamtverbandesNeudietendorf/Berlin, 7. September 2015. Sechs Milliarden Euro stellt die Bundesregierung mehr zur Bewältigung des Flüchtlingsproblems bereit: Dieser Beschluss des Koalitionsausschusses wird vom Paritätischen begrüßt. Wichtig ist nach Einschätzung von Ulrich Schneider, Hauptgeschäftsführer des Gesamtverbandes, dabei die Entlastung der Kommunen in Höhe von drei Milliarden Euro. „Es sind dies zwingend notwendige Schritte. Alles andere hätte zu einem Kollabieren des Hilfssystems geführt“, so Schneider.
Allerdings nennt Schneider es „umso enttäuschender“, dass die von den Koalitionsspitzen beschlossenen Maßnahmen die Gründe für die tagtäglichen humanitären Katastrophen, die sich auf dem Mittelmeer und der Balkanroute abspielen, überhaupt nicht berühren. Weder werde am so genannten Dublin-System gerüttelt, noch werde für sichere Flucht- und Zugangswege für die Flüchtlinge.

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Endspurt beim Kinder- und Jugendpreis: 10 000 Euro winken

Brücken bauen ist das Motto des diesjährigen Kinder- und JugendpreisesNeudietendorf, 7. September 2015. In Gotha lernen Kinder von ehrenamtlich tätigen Senioren, welche Schönheiten ihre Residenzstadt zu bieten hat oder bekommen Einblicke, welche Instrumente ein Arzt benutzt. In Jena sind die „Schatzheber“ unterwegs. Das sind engagierte Menschen aller Altersklassen, die Kita-Kindern ihre Erfahrungen und Kenntnisse vermitteln. Und in Elxleben bekommen sportlich engagierte junge Menschen im Rollstuhl einen erwachsenen Paten an die Seite gestellt, der ihnen nicht nur sportlich, sondern auch in allen Lebenssituationen mit Rat und Tat zur Seite stehen soll.
In vielen Orten Thüringens werden so Brücken gebaut zwischen Jung und Alt. Genau das ist das Thema des diesjährigen Thüringer Kinder-und-Jugendpreises der Paritätischen BuntStiftung und der Sparkassen-Finanzgruppe Hessen-Thüringen. Gesucht werden Beispiele für generationenübergreifende Projekte, bei denen Jung von Alt und Alt von Jung profitieren. Fast 30 Projekte sind bis jetzt schon für den mit 10 000 Euro dotierten Preis beim Paritätischen aus ganz Thüringen eingegangen.

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Geflüchteten Menschen auf Augenhöhe begegnen

Neudietendorf, 4. September 2015. Eine unendliche Welle der Hilfsbereitschaft geht durch Thüringen. Viele Thüringerinnen und Thüringer engagieren sich ehrenamtlich, um den geflüchteten Menschen, die hier Zuflucht gefunden haben, zu helfen. Gemeinsam soll eine Kultur des Willkommens geschaffen werden. Darüber waren sich die Mitgliedsverbände des Bundesprogramms „Zusammenhalt durch Teilhabe“ einig. Noch enger will man sich angesichts der Herausforderungen vernetzen, verabredeten die Verbände bei dem Treffen, zu dem der Paritätische und das Bildungswerk Blitz eingeladen hatten. Gleichzeitig war man sich auch darüber einig, dass neben der Etablierung einer Willkommenskultur und der Unterstützung ehrenamtlicher Tätigkeit auch klare Worte gegen rassistisches Gedankengut und menschenfeindliche Hetze notwendig sind.

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Freitags wird gespielt - Lebenshilfe-Werk Weimar-Apolda unterstützt Flüchtlingskinder

Beim gemeinsamen Spiel vergessen die Flüchtlingskinder ihre SorgenWeimar, 3. September 2015. Nach einem Hilfeaufruf des Weimarer Asylbewerberheims, KITA-Plätze anzubieten, hat die KITA „Hufeland“ spontan zwei Kinder aufgenommen. Darüber hinaus kommen seit Mitte Juni jeden Freitag Mitarbeiterinnen der Frühförderung in das Heim und bieten eine Spielgruppe für kleine und große Kinder an. Das Projekt wird mit großer Freude angenommen.
Seit Mitte Juni biegt jeden Freitagvormittag ein ganz besonderes Auto in die Zufahrt zum Asylbewerberheim Weimar ein. Bepackt mit immer neuen Bastel– und Spielideen für Groß und Klein sind es die Mitarbeiterinnen der Frühförderung des Lebenshilfe-Werkes. Das Lebenshilfe-Werk ist eine Mitgliedsorganisation des Paritätischen.

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Erwachsenenbildung ohne Barrieren - Selbsterfahrung im Rollstuhl: "Jedes Stöckchen, das im Wege liegt, kostet Kraft"

Selbsterfahrung: Wie sich Menschen im Rollstuhl fühlen, erlebten die TeilnehmerInnen des Zertifikatskurses Erwachsenenbildung ohne BarrierenNeudietendorf, 3.  September 2015. „Jedes Stöckchen, das im Weg liegt, kostet Kraft. Von Steigungen ganz zu schweigen.“ Antje Schmidt hat es ausprobiert, wie man sich als Rollstuhlfahrerin fühlt. Zwar nur für wenige Minuten. Aber die Erfahrung, die die pädagogische Leiterin des Paritätischen Bildungswerks an diesem Tag macht, ist nachhaltig. „Erwachsenenbildung ohne Barrieren“, heißt der neue Zertifikatskurs, dessen erstes zweitägiges Modul jetzt in der Krügervilla in Neudietendorf über die Bühne ging. „Bevor man über einen Abbau von Barrieren redet, ist es wichtig, für die Barrieren sensibilisiert zu werden“, sagt Antje Schmidt. Deshalb setzten sich alle KursteilnehmerInnen in den Rollstuhl und nahmen auch einen Stock in die Hand, mit dem sie sich – die Augen verbunden  und geführt - durch das Haus der PARITÄT in Neudietendorf tasteten. „Die Selbsterfahrung ist wichtig“, unterstreicht auch Christin Bliedung vom Paritätischen Bildungswerk und selbst Teilnehmerin des Kurses: „Man lernt, dass man sich auf den anderen verlassen muss“. Und sie  fügt hinzu: „Es ist gut, dass wir diese Erfahrungen von zwei Expertinnen in eigener Sache  vermittelt bekamen.“ Petra Michels vom Verein „Barrierefrei in Thüringen“ ist selbst blind und Sylvia Engel aus Weimar sitzt im Rollstuhl.

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