Forum Berufsstart: "Die Sozialwirtschaft ist ein zukunftsorientierter Wirtschaftszweig"

Werben für die Berufe in der Sozialwirtschaft: Der von den QualifizierungsentwicklerInnen organisierte GemeinschaftsstandErfurt, 19. November 2015. Die Sozialwirtschaft ist ein zukunftsorientierter Wirtschaftszweig und bietet gute Aufstiegschancen. Ramona Klein und Jan Montag haben das am Donnerstagnachmittag den BesucherInnen des Forums „Berufsstart“ in den Erfurter Messehallen nahegebracht. „Geht nicht, gibt’s nicht“, hieß ihr Vortrag.
Die beiden aus dem Team Qualifizierungsentwicklung des Paritätischen wiesen unter anderem darauf hin, dass die Sozialwirtschaft in Thüringen in den nächsten Jahren bis 2025 laut einer aktuellen Fachkräftestudie rund 70.000 Fachkräfte benötigt Die Sozialwirtschaft erbringt knapp fünf Prozent der gesamten Bruttowertschöpfung Thüringens . Zwei Milliarden Euro werden dort jedes Jahr erwirtschaftet. 58.000 Thüringerinnen und Thüringer sind in der Sozialwirtschaft beschäftigt.


Am Stand, den die QualifizierungsentwicklerInnen des Paritätischen organisiert hatten, waren das Lebenshilfewerk Weimar/Apolda und der Thepra Landesverband vertreten. Informationen gab es auch zum Freiwilligen Sozialen Jahr der Paritätischen BuntStiftung.

Die Messe ist immer eine gute Gelegenheit, mit den künftigen Schulabgängern in Kontakt zu kommen. Es ist die größte Berufsbildungsmesse in Mitteldeutschland An den 229 Ständen boten an zwei Tagen Unternehmen und Einrichtungen rund 15.000 Ausbildungs- und Studienplätze an. Bei der gemeinsamen Veranstaltung von Erfurter Industrie- und Handelskammer (IHK), Handwerkskammer sowie der Agentur für Arbeit können Eignungstests absolviert, Praktika vereinbart und Bewerbungsmappen gecheckt werden.

Auch am Gemeinschaftsstand des Paritätischen war die Spannbreite der von den BesucherInnen angesprochenen Themen groß. Sie reichte vom konkreten Interesse an einer Stelle bis hin zu Informationen über die Sozialwirtschaft in Thüringen.

„Die Thüringer Ausbildungsbetriebe haben die Zeichen der Zeit erkannt und nehmen so zahlreich wie noch nie am Forum Berufsstart teil. Wenn gute Bewerber immer mehr zur Mangelware werden, erhöht das den Wettbewerbsdruck und die Messe ist für jeden Personalchef Gold wert", fasst IHK-Hauptgeschäftsführer Gerald Grusser das Anliegen der zweitägigen Messe zusammen.

„Schulabgänger haben heute die besten Chancen. Doch durch die Vielzahl von Ausbildungsmöglichkeiten ist es umso wichtiger, in die Wahl des passenden Berufes Zeit zu investieren und sich gründlich umzuschauen. Die Messe hilft dabei, Ausbildungsberufe und Unternehmen kennenzulernen", sagte Beatrice Ströhl, Chefin der Erfurter Arbeitsagentur.
Der Mix aus Berufs- und Studieninformationen, Vorträgen und Firmenpräsentationen sowie der Möglichkeit, vor Ort Bewerbungsgespräche zu führen, machte das Forum Berufsstart zu Thüringens wichtigster Plattform in der Berufsorientierung.

Tags: Qualifizierungsentwicklung, Forum Berufsstart

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