„Vielfalt ist Klasse“ – Schulfördervereine unterstützen Integration

Wolfgang Volkmer von der Kindersprachbrücke, Joachim Willeke vom Landesverband der Schulfördervereine und Andreas >Kotter vom PARiTÄTISCHEN (von links nach rechts) bei der Tagung des Landesverbandes der SchulfördervereineErfurt, 15. März 2016. „Vielfalt ist Klasse!“ Wolfgang Volkmer, der Geschäftsführer der Kindersprachbrücke Jena, ist davon überzeugt, dass die Vielfalt, die durch Kinder aus Flüchtlings- und Migrantenfamilien in die Schulen hineingetragen wird, positive Auswirkungen hat. „Vielfalt ist Klasse! Sprachliche und kulturelle Vielfalt in der Schule gestalten“, war denn auch der Titel eines Workshops beim 8. Fachtag des Landesverbandes der Schulfördervereine, der sich mit dem Thema Vielfalt und ortsnahe Integration beschäftigte. Auch der Paritätische beteiligte sich an dem Fachtag, der unter dem Motto „Sie sind da. Menschen stärken Menschen. – Der Verein im Focus von Bildung und ortsnahen Angeboten für Flüchtlinge und Migranten“ stand.

Dabei war es dem Landesverband gemeinsam mit Bildungsministerin Birgit Klaubert (Linkspartei) ein Anliegen, Schulen und Kindertagesstätten bei der anspruchsvollen Aufgabe zu unterstützen, Kindern und Jugendlichen aus Kriegsgebieten die Chance zu geben, ihre unterbrochene Bildungsbiografie fortzusetzen.

Der TLSFV ist seit 2013 Mitglied im Paritätischen Thüringen und hatte sich für diesen Fachtag Unterstützung bei der Durchführung von zwei von vier Workshops beim Paritätischen Landesverband und der BuntStiftung sowie der Kindersprachbrücke Jena geholt.

In dem von Wolfgang Volkmer geleiteten Workshop ging es um die richtigen Ansätze, mit Vielfalt in der Schule umzugehen und positive Beispiele zu gestalten.

Andreas Kotter, Stiftungsreferent für das Ehrenamt bei der BuntStiftung, moderierte den Workshop „Ortsnahe Integration mitgestalten. – Den Sozialraum gestaltetn, Potentiale aller Akteure nutzen?!“. In diesem Workshop ging es vor allem um direkte Erfahrungen aus der Praxis – um positive Beispiele, aber auch um die Diskussion der Herausforderungen, denen man sich stellen muss. Auch wurden die Chancen der Schulfördervereine ausgelotet, positive Beispiele vor Ort bekannter zu machen und zu würdigen. Hier wurde den Vereinen in dem Netzwerk der sozialen Orte, in denen die Integration stattfindet, eine flankierende Wirkung zugesprochen.

Einig waren sich aber alle, dass gerade Kinder und Jugendliche sich oft sehr leicht damit tun, aufeinander zuzugehen und ohne Barrieren miteinander umzugehen. So leisten sie wertvolle Integrationsarbeit.

Tags: Wolfgang Volkmer, Andreas Kotter, Integration, Schulfördervereine

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