Zwei PARITÄTERINNEN in der Landesgesundheitskonferenz vertreten

Edith HandschuhRenate RuppNeudietendorf, 21. April 2016. Zwei PARITÄTERINNEN sind für ihre jeweiligen Vereine und Organisationen in der von Ministerin Heike Werner (Linkspartei) einberufenen Landesgesundheitskonferenz vertreten. Edith Handschuh (links) wurde für den Thüringer Landesverband Psychiatrie-Erfahrener berufen, Renate Rupp (rechts) für die Thüringer Landesstelle für Suchtfragen. Die Landesgesundheitskonferenz mit ihren insgesamt 64 TeilnehmerInnen tagt zu Fragen der gesundheitlichen Lebensbedingungen, der gesundheitlichen Versorgung und der gesundheitlichen Lage der Bevölkerung mit dem Ziel, koordinierte Lösungen zu entwickeln. Die Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege sind über die LIGA vertreten.

Die Gesundheitskonferenz soll sich nach dem Wunsch der Ministerin in den kommenden Monaten unter anderem über die Prävention und Bewältigung von chronisch-degenerativen Erkrankungen, von Depressionen und Suchtkrankheiten sowie über die Verbesserung der Gesundheitsförderung verständigen. Gesundheit soll dabei ganzheitlich in den Blick genommen werden.

Die Landesgesundheitskonferenz soll nach den Vorstellungen von Werner die Entwicklung geeigneter Angebotsstrukturen vorantreiben: „Dies gilt sowohl im Versorgungsbereich als auch in den Bereichen Gesundheitsförderung und Prävention. Es geht darum, Lebensbedingungen zu schaffen, die allen Menschen kurz-, mittel- und langfristig größtmögliche Lebensqualität ermöglichen. Wir brauchen dafür gesundheitsförderliche Strukturen in Bildung, Wohnen, Arbeit, Mobilität, Familie und Freizeit. Die Basis für diesen ganzheitlichen Prozess bildet eine umfassende und kontinuierliche Gesundheitsberichterstattung“, erklärte Heike Werner in dieser Woche in einer aktuellen Stunde des Thüringer Landtags.

Tags: Gesundheitsförderung, Gesundheitsversorgung, Renate Rupp, Landesgesundheitskonferenz, Edith Handschuh

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