Verbandstag des Paritätischen am 17. Oktober: Vereine fit für die Zukunft machen

Neudietendorf, 6. Oktober 2017. Ehrenamtliche Vorstände leisten unschätzbar wertvolle Arbeit. Aber sie brauchen auch Unterstützung und Entlastung. Denn die Zeitressourcen der Engagierten stehen immer komplexeren und vielfältigeren Vorstandsaufgaben und Erwartungen gegenüber. Wie können Rahmenbedingungen aussehen, die die Vorstände entlasten? Bei einem Verbandstag des Paritätischen am Dienstag, 17. Oktober, 9.30 Uhr in Neudietendorf, will der Verband die Arbeit der ehrenamtlichen Vorstände in den Fokus rücken.

An dem Tag soll mit den Mitgliedsorganisationen darüber diskutiert werden, wie die Vereine fit für die Zukunft gemacht werden können und wie die Mitgliedsorganisationen unterstützt werden können, wenn es darum geht, ehrenamtliche Vorstände zu gewinnen.

Ehrenamtliche Vorstandsarbeit ist attraktiv, wenn die Rahmenbedingungen stimmen. Bei dem Verbandstag und anschließenden regionalen Workshops soll diskutiert werden, wie Strategien für die Zukunft entwickelt werden können. Und es sollen Wege aufgezeigt werden, wie leistbare Aufgabenpakete geschnürt werden können.

In der Einladung zum Verbandstag, der auf eine Initiative des Landesverbands-Vorstandes und seines Vorsitzenden Rolf Höfert zurückgeht, heißt es: „Wir sind überzeugt davon, dass es die Vereine in der Kombination von Haupt- und Ehrenamt selbst in der Hand haben, Rahmenbedingungen zu schaffen, die Vorstandsarbeit auch in Zukunft attraktiv machen und Vereine in eine gute Zukunft führen.“

Vorgestellt wird bei dem Verbandstag auch der aktuelle Stand des Forschungs- und Entwicklungsprojekt in Kooperation mit der Ernst-Abbe-Hochschule Jena zum Thema “Gewinnung ehrenamtlicher Vorstände”. Fünf Studierende unter Leitung von Professor Michael Opielka werden in dem Projekt die Rahmenbedingungen für die Nachfolge von ehrenamtlichen Vereinsvorständen am Beispiel von Mitgliedsorganisationen des Paritätischen Thüringen erforschen. Am Ende des Projektes sollen dann konkrete Handlungsvorschläge stehen, wie man Vorstandsnachfolge sichern kann und welche Rahmenbedingungen dazu notwendig sind. Die Ergebnisse werden den Paritätischen Mitgliedsorganisationen zur Verfügung gestellt.

„Gemeinsam mit unseren Mitgliedsorganisationen und eingebettet in das Forschungsprojekt der Ernst-Abbe-Hochschule in Jena wollen wir Wege aufzeigen und finden, damit Ihr Verein Zukunft hat“, so Landesgeschäftsführer Stefan Werner. Denn, so Werner weiter: „Vereine sind der Markenkern des Paritätischen.“

Anmeldungen zu dem Verbandstag sind noch möglich

Anmeldungen an Annette Kusserow, Fax: 036202/26234 oder an www.parisat.dewww.parisat.de

 

Tags: Ehrennamt, Ehrenamtliches Engagement, Vorstandsnachfolge

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