Neues Projekt digit@l und sozi@l – Digitalisierungsstrategien in der Sozialwirtschaft: 15 Mitgliedsorganisationen können dabei sein

DigitalisierungNeudietendorf, 25. April 2018. Der Paritätische Thüringen startet ein neues Modellprojekt zu Digitalisierungsstrategien in der Sozialwirtschaft. Unter Regie von parisat geht es bei dem ESF-finanzierten Projekt darum, die Unternehmen der Sozialwirtschaft fit zu machen für die großen Herausforderungen, die durch die Digitalisierung auf sie zukommen. Im Rahmen des Modellprojekts werden die Mitgliedsorganisationen bei der Entwicklung von unternehmensspezifischen Digitalisierungsstrategien und deren beispielhafter Umsetzung unterstützt. Unternehmen können bis zum 16. Mai ihr Interesse an einer Teilnahme bekunden.

Digitalisierung in der Sozialwirtschaft berührt die Kernprozesse sozialer Arbeit und ist weit mehr als nur die Einführung einer neuen Technologie. Gefordert ist auch ein unternehmerischer Wandel, der vom Kommunikationsverhalten bis zur Arbeitskooperation reicht, vom Ersatz von bisher von Menschen erbrachten Leistungen bis zur Neubestimmung von Nähe und Distanz. Digitalisierung bedeutet einen Umdenkungsprozess im Unternehmen, digitale Instrumente und Methoden sind zugleich aber auch wirtschaftlich und erleichtern den sozialen Unterstützungsprozess.

In den 15 Unternehmen, die sich an dem Modellprojekt beteiligen können, wird modellhaft eine unternehmensspezifische Digitalisierungsstrategie entwickelt, die auch beispielhaft in verschiedenen Handlungsfeldern implementiert wird, beispielsweise bei der Leistungserbringung durch soziale und pädagogische Unterstützungs- und Beratungsprozesse oder – unter dem Stichwort Verwaltung 4.0 – bei internen Geschäftsprozessen und bei der Optimierung interner Kommunikationsprozesse. Darüber hinaus werden neue Weiterbildungsformen entwickelt und erprobt.

Als Grundlage für die weitere Projektarbeit erhalten die Unternehmen Unterstützung bei der Durchführung eines Digitalisierungs-Checks. Anschließend werden sie gemeinsam mit Experten im Rahmen von Entwicklungsworkshops bei der Entwicklung einer unternehmensspezifischen Digitalisierungsstrategie und deren beispielhafter Umsetzung unterstützt. Auch bei der Entscheidung für notwendige Investitionen stehen die Expertinnen und Experten aus dem Projekt den Unternehmen mit Rat und Tat zur Seite. Ein weiter Pluspunkt ist die Organisation eines Projektnetzwerkes mit Partnern und Experten, in dem man sich austauschen, gegenseitig unterstützen und stärken kann.

Bei Interesse können Sie sich bis zum 16. Mai anmelden. Für Fragen rund um das Projekt stehen Christine Fiedler und Richard Meyer zur Verfügung.
Kontaktdaten:

  • Richard Meyer, Tel. 036202/26148, E-Mail:
  • Christine Fiedler, Tel. 036202/26225, E-Mail:

Weitere Infos und einen Rückmeldebogen finden Sie im Mitgliederbereich.

(Foto: pixabay)

Tags: Modellprojekt, Digitalisierung, digit@l und sozi@l

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