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Großer Erfolg für die Petition zur Rettung der Sprach-Kitas

Neudietendorf, 21.09.2022 | Bis zum 20. September um 18 Uhr wurden für die Petition zur Rettung der Sprach-Kitas 203.217 Unterschriften erfasst (die endgültige Zahl wird noch durch das Ausschusssekretariat des Petitionsausschusses mitgeteilt).
Das Quorum von mindestens 50.000 Unterschriften für eine öffentliche Anhörung im Petitionsausschuss des Bundestages ist damit deutlich überschritten worden.

Für den Paritätischen Thüringen ist das ein starkes Signal aus der Bevölkerung und Fachöffentlichkeit an die Bundesregierung, das Bundesprogramm Sprach-Kitas fortzuführen. Das Programm hat seine Wirksamkeit für den alltagsintegrierten Spracherwerb von Kindergartenkindern und bei der Integration von Kindern und deren Eltern mit Migrationshintergrund bewiesen. Neben den durch das Programm möglichen zusätzlichen Fachkräften profitieren die Kindertagesstätten auch durch Materialien zur Sprachförderung, Fortbildungen und fachlicher Begleitung.
Die Bundesministerin Lisa Paus hat eine Übergangsfinanzierung des Bundes bis Mitte 2023 in Aussicht gestellt. Sollte eine Einigung des Bundes ab Anfang bzw. Mitte 2023 nicht zustande kommen, wird das Programm 2023 wegfallen und damit eine wichtige Bildungsstruktur beerdigt.

„Etwas, dass erwiesener Maßen gut und erfolgreich ist, etwas – und das zeigen die Unterschriften, dass von der Mehrzahl der Eltern unterstützt wird, zu beenden, ist schwer zu verstehen. Einsparungen ohne Überlegung wird einer modernen Bildung nicht gerecht. Wenn parteiübergreifend von der Wichtigkeit der frühkindlichen Bildung für die Chancengleichheit gesprochen wird, müssen den Worten auch entsprechende Taten folgen. Die Abschaffung des Sprach-Kita-Programms ist keine solche Tat.“, erklärt Stefan Werner, Landesgeschäftsführer des Paritätischen Thüringen und fordert Bund und Länder auf, dringend eine Lösung zu finden.

Illustration: Christian Kirchner

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