Mitglieder

Streifzug durch die bunten und vielfältigen Angebote der PARITÄTISCHEN Mitgliedsorganisationen

Bunt und vielfältig – so sind die Mitgliedsorganisationen des PARITÄTISCHEN Thüringen. Ihre Aktivitäten reichen neben den klassischen Aufgaben der Altenpflege, der Familienunterstützung oder  der Hilfe für Kinder und Jugendliche über die Unterstützung für Flüchtlinge und Asylbewerber bis hin zu  tiergestützten Therapie-Angeboten oder die ideelle und finanzielle Hilfe für eine Schule in Gambia. Einige der Aktivitäten unserer Mitgliedsorganisationen werden wir in der nächsten Zeit an dieser Stelle präsentieren. Lassen Sie sich überraschen bei dem Streifzug durch die bunten und vielfältigen PARITÄTISCHEN Angebote in Thüringen. Und: Wenn Sie gerne Ihre Mitgliedsorganisation an dieser Stelle vorgestellt haben möchten, dann wenden Sie sich bitte an das Profiling des PARITÄTISCHEN Landesverbandes unter folgender Mailadresse:

Tanzvergnügen auf Füßen und Rädern: Viele Projekte bei Jena inklusiv brachten Menschen mit und ohne Behinderung zusammen

Der inklusive Tanzkurs war ein großer ErfolgJena, 5. Juli 2016. Grit Kersten blättert im Programm der Jenaer Tanzschule Näder. Zufrieden zeigt sie auf eine Seite, auf der ein inklusiver Tanzkurs angeboten wird. „Das ist doch ein Beispiel für gelungene Inklusion“, sagt die Geschäftsführerin des Saale-Betreuungswerks. Denn ein solches „Tanzvergnügen auf Füßen und Rädern“ hatte es schon einmal gegeben – mit viel Erfolg im Rahmen des Gesamtprojektes „Jena inklusiv“. Einmal in der Woche trafen sich seinerzeit tanzbegeisterte Frauen und Männer mit und ohne Behinderung zum gemeinsamen Tanzen, ob auf Füßen oder im Rollstuhl spielte dabei keine Rolle. Die Palette der eingeübten Tänze reichte vom langsamen Walzer über Tango, Rock’n Roll und Disco-Fox bis hin zu Partytänzen. Die Leidenschaft am Tanzen führte die Menschen zusammen – und viele blieben auch zusammen. Der „Inklusive Tanzclub“ ist mittlerweile fester Bestandteil des Programms der Tanzschule.

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Verein „Hilfe für die Kinder von Tschernobyl“ erinnert an die Reaktorkatastrophe vor 30 Jahren - Hunderttausende leben noch heute mit erhöhter Strahlung

Jedes Jahr in der Weihnachtszeit bringt ein Hilfstransport weihnachtliche Überraschungen von Jena nach WeißrusslandJena, 26. April 2016. „Tschernobyl steht nicht nur für eine Zone mit Hunderten verlassener Dörfer und Städten, vor deren Betreten ein kleines Schild mit dem Zeichen „Radioaktive Zone“ warnt. Tschernobyl ist auch der Kummer in der Seele und die Furcht vor der Zukunft bei den Betroffenen. Hunderttausende leben noch heute mit erhöhter Strahlung, die aus der Luft, über den Boden und durch belastete Nahrungsmittel aufgenommen wird.“ Jürgen Schmidt, der Vorsitzende des Jenaer Vereins „Hilfe für die Kinder von Tschernobyl“ kennt das Leid der Menschen, die von der Reaktorkatastrophe heute vor 30 Jahren unmittelbar betroffen waren. Denn sein Verein unterstützt seit 25 Jahren weißrussische Kinder, Jugendliche und Familien aus 14 Dörfern im Kreis Krasnopolje im Südosten von Weißrussland - in der Region, die vom radioaktiven Fallout nach der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl viel abbekommen hat.

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Inklusion auf dem Eis in Weimar

Gelebte Inklusion auf dem Eis in WeimarWeimar. 1. Dezember 2015. Franz hat zum ersten Mal auf dem Eis gestanden. „Das war richtig toll“, sagt der Sechsjährige. Er besucht die Kita „Hufeland“ der Lebenshilfe Weimar-Apolda. Zum Weimarer Inklusionstag auf dem Eis war er mit seiner Gruppe auf dem Erfurter Theaterplatz. Ebenso wie der gleichaltrige Luis. Der allerdings hatte schon das zweite Mal Schlittschuhe untergeschnallt. „Super“, ist sein kurzer Kommentar, während er zusammen den kostenlosen Kinderpunsch schlürft. Beide haben die Fahrradhelme noch umgeschnallt, die sie bei den ersten Laufversuchen auf dem Eis getragen haben.

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Erleben und Lernen durch Abenteuer in der Natur: ELAN e.V. bietet erlebnispädagogische Ausbildung an

Mit Karte und Kompass durch den Wald: Eines der Angebote von ELAN e.V.Erfurt, 26. November 2015. Als erster Anbieter in Thüringen im Bereich der erlebnis- und umweltpädagogischen Arbeit und als vierter Anbieter bundesweit hat der ELAN e.V. aus Erfurt die Zertifizierung „beQ“ für den Bereich seiner erlebnispädagogischen Ausbildung erhalten. Damit wird die Qualität der Arbeit des Vereins bestätigt. Mit dem „beQ“-Siegel („Qualität erlebnispädagogischer Programme und Anbieter – Mit Sicherheit pädagogisch“) erhalten Lehrer, Eltern und Schüler zudem eine Orientierungshilfe bei der Suche nach einem Programm, das Qualität und Sicherheit bietet.
Erlebnispädagogik – das heißt „Erleben und Lernen durch Abenteuer in der Natur“. Das ist sowohl der Name als auch der Grundsatz des 1997 gegründeten Vereins. „Wir möchten Menschen aller Altersgruppen die Möglichkeit bieten, sich selbst, andere und die Natur in außergewöhnlichen Situationen zu erleben und näher kennenzulernen“, heißt es beim Verein.

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ASB Sömmerda: Ein Refugium für die Flüchtlinge

Im Sommer wurde das Refugium in Sömmerda eröffnetSömmerda, 14. September 2015. Wenn Christian Karl in diesen Tagen nach der größten Herausforderung für den ASB Sömmerda gefragt wird, ist die Antwort eindeutig: Die Betreuung der Flüchtlinge, die im Landkreis Sömmerda Schutz und Hilfe und eine neue Heimat suchen.
„Refugium“ steht in großen Lettern über der Eingangstür des ASB Sömmerda. Hier hat der Verband einen Zufluchtsort, ein Refugium im besten Sinne des Wortes geschaffen – einen Platz, an dem sich Einheimische und Flüchtlinge begegnen können. In vielen Sprachen gibt es dort Wegweiser für Flüchtlinge, aber auch für deutsche Besucher, die sich für Flüchtlinge engagieren wollen. „Refugees welcome“ (Flüchtlinge willkommen) ist das Motto der Arbeit des ASB in Sömmerda, der seit mehr als einem Jahr die Betreuung der Flüchtlinge im Landkreis übernommen hat.

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