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170.000 Menschen in Thüringen von Überschuldung betroffen - Bundesweite Aktionswoche Schuldnerberatung 2018 - Beratungsangebote werden ausgebaut

Symbolbild Schulden

Erfurt, 4. Juni 2018. "Weg mit den Schulden" - so lautet der Titel der Aktionswoche Schuldnerberatung 2018. Menschen auf ihrem Weg aus den Schulden zu begleiten ist die Herausforderung, der sich die Thüringer Schuldner- und Verbraucherinsolvenzberater in ihrer täglichen Arbeit stellen. Das seit vielen Jahren bestehende hohe Niveau überschuldeter Menschen in Thüringen erfordert eine gut aufgestellte Beratungslandschaft. Im Jahr 2017 lag die Überschuldungsquote bei über 9 Prozent. Das sind in Thüringen mehr als 170.000 unmittelbar betroffene Menschen.

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Kinder- und Jugendpreis Thüringen 2018 gestartet – 10.000 Euro winken – Thema: Mein Leben in der digitalen Welt

2018 06 01 kijuErfurt/Neudietendorf. Die digitale Welt, die immer weitere Bereiche des Lebens dominiert, ist diesmal das Thema des Thüringer Kinder- und Jugendpreises. Unter dem Motto „Mein Leben in der digitalen Welt“ sind Thüringens Kinder und Jugendliche aufgerufen, ihre Erfahrungen in der digitalen Welt zu schildern und zu beschreiben, wie sie mit Smartphone und Tablet leben, wie sie Freundschaften halten, wie sie miteinander kommunizieren. Sie sollen aber auch Chancen und Risiken des Lebens in der digitalen Welt gegeneinander abwägen. Den Gewinnern winken 10.000 Euro Preisgeld. Der Kinder- und Jugendpreis Thüringen ist eine gemeinsame Initiative der Sparkassen-Finanzgruppe Hessen-Thüringen und der Paritätischen BuntStiftung. Er findet in diesem Jahr zum achten Mal statt. Schirmherr ist Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow.

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Menschen mit Behinderung stoßen bei der Wohnungssuche oft an Grenzen – Thüringen braucht weitere gemeinsame Anstrengungen aller Akteure

Fachtag Wohnen für Menschen mit BehinderungNeudietendorf, 1. Juni 2018. Für Thorsten Hanke und Jessica Endlich steht fest: Sie wollen mittelfristig in einer eigenen Wohnung leben. Derzeit wohnen sie noch im Wohnheim des Lebenshilfe-Werks in Apolda. Aber sie wollen so schnell wie möglich sich auf eigene Füße stellen, in ihren eigenen vier Wänden wohnen. Dass das gar nicht so einfach werden könnte, das zeigte jetzt ein Fachtag des Paritätischen, der von der Glücksspirale unterstützt wurde. Dabei ging es um das Thema „Wohnen für alle – auch für Menschen mit Behinderung?“ Unser Bild zeigt bei der abschließenden Diskussionsrunde Stefan Werner, Landesgeschäftsführer des Paritätischen, Rola Zimmer, Geschäftsführerin des Lebenshilfe-Werks Weimar/Apolda und Ina Riehm vom Thüringer Sozialministerium (von links)

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Paritätischer begrüßt Pläne zur Stärkung der Arbeitslosenversicherung

ArbeitsamtNeudietendorf/Berlin, 1. Juni 2018. Als wichtigen Schritt, die Arbeitslosenversicherung wieder funktionsfähig zu machen und den heutigen Verhältnissen auf dem Arbeitsmarkt anzupassen, begrüßt der Paritätische Wohlfahrtsverband die Reformpläne von Bundesarbeitsminister Hubertus Heil. Durch die angekündigte Verlängerung der Rahmenfrist sowie die Absenkung der Mindestversicherungszeit würden insbesondere Beschäftigte an den prekären Rändern des Arbeitsmarkts vor dem sofortigen Sturz in Hartz IV bewahrt. Neben der Stärkung der Arbeitslosenversicherung sei jedoch eine grundlegende Neuausrichtung der Grundsicherung für Arbeitssuchende notwendig.

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Kampagne „Thüringen gegen häusliche Gewalt“ gestartet – Schutz von Kindern und Jugendlichen verbessern

Fachtag gegen häusliche GewaltErfurt, 30. Mai 2017. Karin Just vom Kinderschutzdienst Weimar weiß, welche Traumata Kinder zu bewältigen haben, die Opfer häuslicher Gewalt geworden sind oder diese miterleben mussten. Sie erzählen von Drohungen, aber auch von Beschwichtigungsversuchen, beispielsweise von verprügelten Müttern. „So schlimm war das doch gar nicht. Ich habe nur ein wenig geblutet“, berichtete eines der Kinder über die Reaktion der Mutter nach einer gewalttätigen Auseinandersetzung. Ein anderes Kind erzählte ihr von Drohungen seines Vaters: „Wenn die Mama nicht bis zu meinem Geburtstag zurück ist, passiert etwas. Richte ihr das aus“, habe der Vater gesagt. Diese Traumata müssen überwunden und bewältigt werden. Eine Kindergruppe des Kinderschutzdienstes Weimar hilft den Mädchen und Jungen dabei. Weimar ist eine von lediglich zwei Gruppen dieser Art, die es in Thüringen gibt. Ein flächendeckendes Netz solcher Betreuungsgruppen wünscht sich Julia Hohmann vom Paritätischen Thüringen. Allein dieses Beispiel zeigt, dass auch im Freistaat der Schutz von Kindern und Jugendlichen noch an vielen Stellen verbessert werden kann. Das ist das Ergebnis der Auftaktveranstaltung zu einer landesweiten Kampagne, die das Thema häusliche Gewalt stärker als bislang in den Fokus des öffentlichen Interesses rücken soll.

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Kita-Gebühren: Thüringer Eltern zahlen besonders viel an Zusatzgebühren – Paritätischer fordert Beitragsfreiheit für Kinder aus armen Familien

KitaNeudietendorf/Berlin, 30. Mai 2018. Thüringer Eltern zahlen besonders viel an Kita-Zusatzgebühren. Bundesweit geben sie proportional dafür sogar am meisten aus. Das zeigt eine neue Studie der Bertelsmann-Stiftung. Im Schnitt zahlen die Eltern in Thüringen danach 59 Euro im Monat an Zusatzgebühren, beispielsweise für Mittagessen, Bastelmaterial oder Hygieneartikel. Im Bundesdurchschnitt sind es 45 Euro.

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Armut auf neuem Höchststand: Paritätischer kritisiert verteilungspolitisches Versagen und fordert konsequente Maßnahmen zur Armutsbekämpfung

Die Armut in Deutschland wächstBerlin/Neudietendorf, 24. Mai 2018. Als Ausdruck verteilungspolitischen Versagens bewertet der Paritätische Wohlfahrtsverband die aktuellen Armutsquoten des DIW, nach denen die Armut in Deutschland auf 16,8 Prozent und damit einen neuen traurigen Rekordstand gestiegen ist. Der Verband kritisiert, dass das Thema Armutsbekämpfung im Koalitionsvertrag von Union und SPD so gut wie keine Berücksichtigung findet. Notwendig seien konsequente armutspolitische Maßnahmen und eine offensive Sozial- und Integrationspolitik für alle.

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Paritätische Ehrenamtspreise verliehen – Herausragendes Engagement gewürdigt – Mit Gerda Saupe Thüringens vermutlich älteste noch aktive Ehrenamtlerin geehrt

Ehrenamtspreis 2018Neudietendorf, 23. Mai 2018. Thüringens älteste aktive Ehrenamtlerin wurde am Mittwoch, 23. Mai, mit dem Paritätischen Ehrenamtspreis ausgezeichnet. Die 96-jährige Gerda Saupe erzählt den Kindern der Kita „SteigerBurg“ in Erfurt jede Woche Märchen und bereitet mit ihnen die Erzählrunden vor. „Diese Tätigkeit ist für mich Lebenselexier“, sagt Gerda Saupe. Und die Kinder der „SteigerBurg“ lieben ihre Märchen-Oma. Bei der Verleihung des Preises brachten 23 Kinder der Kita Gerda Saupe ein Ständchen.Mit dem Paritätischen Ehrenamtspreis wird jedes Jahr herausragendes ehrenamtliches Engagement in den Reihen des Paritätischen Thüringen ausgezeichnet. Diesmal erhielten vier Projekte und vier Einzelpersonen die Auszeichnung. Unser Bild zeigt Preisträgerinnen und Preisträger gemeinsam mit den Laudatorinnen und Laudatoren. „Es ist dieses ehrenamtliche Engagement, das die Gesellschaft zusammenhält“, sagte der stellvertretende Vorstandsvorsitzende Christian Stadali bei der Verleihung der Preise.

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Viele Unternehmen in Thüringen kommen ihrer Beschäftigungspflicht für Schwerbehinderte nicht nach – Arbeitsagentur fordert verbindliche Anstrengungen

Arbeitsamt, JobcenterNeudietendorf/Erfurt, 23. Mai 2018. Thüringer Unternehmen bleiben bei der Beschäftigung von Schwerbehinderten unter dem Bundesdurchschnitt. Das geht aus neuesten Zahlen der Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit hervor. In Thüringen kommen demnach nur 1214 von 4595 dazu verpflichteten Unternehmen ihrer Pflicht nach und besetzen wenigstens fünf Prozent ihrer Plätze mit Schwerbehinderten. Dazu sind private und öffentliche Arbeitgeber mit mehr als 20 Arbeitsplätzen verpflichtet.

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Rolf Höfert kritisiert im TLZ-Interview zu hohe Hürden für ausländische Pflegekräfte

rolf höfertNeudietendorf/Erfurt, 22. Mai 2018. Zu hohe Hürden bei der Anerkennung gut ausgebildeter ausländischer Fachkräfte in Thüringen hat Rolf Höfert (Foto), Vorstandsvorsitzender des Paritätischen und Geschäftsführer des Deutschen Pflegeverbandes, kritisiert. „Das muss in der Verwaltung gastfreundlicher und schneller gehandhabt werden“, erklärte Höfert in einem Interview mit der Thüringischen Landeszeitung (TLZ). „Da heißt es nicht kleckern, sondern klotzen.“

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