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Pflegereform-Gesetze erhöhen Bedarf an Pflegekräften weiter: Tausende von Kräften fehlen schon jetzt

Immer schön gepflegt bleiben - das ist einer der Sprüche der Imagekampagne Pflege braucht HeldenErfurt, 12. Mai 2016. Die Pflegereform-Gesetze, die im nächsten Jahr in Kraft treten, werden den Bedarf an Pflegekräften in Thüringen weiter erhöhen. Durch den neuen Pflegebedürftigkeitsbegriff erhalten mehr Personen Leistungsansprüche. Entsprechend wird auch mehr Personal in allen Versorgungsbereichen benötigt. Diese deutlichen Qualitätsverbesserungen in der Pflege werden allerdings die angespannte Lage beim Pflegepersonal noch weiter verschärfen. Davon geht die LIGA der Freien Wohlfahrtsfplege aus. Der Paritätische hat derzeit den Vorsitz der LIGA. Schon auf der Basis des Status Quo und ohne die neuen Gesetzesänderungen fehlen in den nächsten Jahren von bis zu 7000 Pflegekräften in Thüringen.

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Eine musikalische und tänzerische Reise in die USA

Eine tänzerische Reise in die USA unternahmen die SchülerInnen der Otto Lilienthal-Schule in ErfurtErfurt/Neudietendorf, 11. Mai 2016. Eine Reise in die USA haben jetzt Schülerinnen der Otto-Lilienthal-Schule in Erfurt unternommen – allerdings nur musikalisch und tänzerisch. Neun Mädchen im Alter zwischen 10 und 13 Jahren setzten sich mit dem Thema „Meine Kultur“ auseinander und lernten dabei, auch kulturell über den eigenen Zaun hinauszublicken. Zur Seite standen ihnen dabei zwei Profis: Der aus zahlreichen TV-Serien bekannte Schauspieler Christof Düro aus Berlin und Dennis Serikow, Tänzer vom Verein Bewegungsküche aus Jena. „Alle hatten viel Spaß dabei“, so Christin Bliedung vom Paritätischen Bildungswerk, die das Projekt begleitet.

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Erfolgreiches Jahr bei der Paritätischen Akademie: Zahl der Teilnehmenden stieg um 20 Prozent

Pädagogische Leiterin der Akademie, Antje SchmidtNeudietendorf, 10. Mai 2016. Die Bilanz eines überaus erfolgreichen Jahres 2015 hat jetzt die PARITÄTISCHE Akademie Thüringen gezogen. Die Fort- und Weiterbildungsangebote der Akademie fanden in den Mitgliedsorganisationen des PARITÄTISCHEN und darüber hinaus große Resonanz. Die Zahl der Teilnehmenden konnte ebenso wie die Zahl der Veranstaltungen um etwa 20 Prozent gesteigert werden. „Diese Zahlen zeigen, dass wir mit unseren Angeboten richtig liegen und mit den Themen auch den Nerv der Zeit treffen“, bilanzierte die Leiterin der Akademie, Antje Schmidt (Bild).

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Samuel Koch bei der Lebenshilfe Leinefelde-Worbis: Angekommen in seinem neuen Leben

Samuel Koch, hier mit Interviewerin Gisela Reinhardt, sprach bei der Lebenshilfe Leinefelde-Worbis über sein Leben nach dem Unfall bei "Wetten dass"Leinefelde/Worbis, 6. Mai 2016. Samuel Koch spricht leise, er wirkt ermüdet. Acht Stunden Autofahrt, davon viele Stunden im Stau, liegen an diesem Tag hinter ihm. Und trotzdem kommt er souverän, an vielen Stellen nachdenklich, an einigen aber auch durchaus humorvoll rüber. Samuel Kochs Leben hat sich von einer Sekunde auf die andere verändert – mit diesem verhängnisvollen Auftritt bei „Wetten dass?“ am 4. Dezember 2010. Den Sprung über die fahrenden Autos hatte er schon tausend Mal geübt, eigentlich, so dachte er, konnte nichts passieren. Dann aber der Sturz, die Diagnose, das Gefesseltsein an den Rollstuhl, vom Kopf ab gelähmt.

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Bodo Ramelow bei der Lebenshilfe Leinefelde-Worbis – Sein Appell: Offen mit seinen Handicaps umgehen

Bodo Ramelow beim Besuch in den Werkstätten der Lebenshilfe Leinefelde-WorbisLeinefelde, 6. Mai 2016. Bodo Ramelow zögert keine Sekunde. Sofort ergreift er die ihm gereichte halbfertige Mütze mit den Hasenohren, zieht sie sich über den Kopf. „Sie sehen hier den Hasen der Woche“, scherzet er. Und hat die Lacher damit auf seiner Seite. In den Werkstätten der Lebenshilfe Leinefelde-Worbis erleben die Menschen, die hier arbeiten, einen fröhlichen, einen interessierten, einen für ihr Schicksal aufgeschlossenen Thüringer Ministerpräsidenten. Und in der anschließenden Diskussionsrunde lässt er auch ein wenig durchblicken von dem, was die Privatperson Bodo Ramelow bewegt, was ihn antreibt, was ihn motiviert. „Wofür sich Leben lohnt“, heißt die neue Reihe der Lebenshilfe im Eichsfeld. In 52 Wochen werden dabei Persönlichkeiten – prominent und nicht-prominent – vorgestellt, die erzählen sollen, welche Träume sie haben, warum sie morgens aufstehen, was sie antreibt.

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Bundesteilhabegesetz: Kostenbegrenzungsgesetz, aber kein Inklusionsgesetz

Claudia Zinke vom Paritätischen Gesamtverband hatte beim Fachtag des Paritätischen Thüringen bereits heftige Kritik an dem Gesetzentwurf geübtNeudietendorf/Berlin, 6. Mai 2016. Als massiven Verstoß gegen die Vorgaben der UN-Behindertenrechtskonvention kritisiert der Paritätische Wohlfahrtsverband den vorliegenden Referentenentwurf für ein Bundesteilhabegesetz (BTHG). Die derzeitigen Pläne der Bundesregierung zielten in erster Linie auf Kostenbegrenzung, nicht aber auf die gleichberechtigte und selbstbestimmte Teilhabe von Menschen mit Behinderung, kritisiert der Paritätische in einem Brief an Bundessozialministerin Andrea Nahles. Anlässlich des Protesttags zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung appelliert der Verband an die Bundessozialministerin, den Gesetzentwurf grundlegend zu überarbeiten und die zahlreichen Hinweise aus Betroffenen-, Fach- und Wohlfahrtsverbänden zu berücksichtigen. Heftige Kritik an dem Referentenentwurf hatte es zuvor bereits bei einer Fachtagung des Paritätischen Thüringen gegeben (siehe Foto).

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Projekt Multipotential hilft Flüchtlingen in Nordthüringen bei der Suche nach Arbeit

Das Projekt Multipotential wurde von allen bei dem Fachtag in Sondershausen positiv gewürdigtSondershausen, 3. Mai 2016. Das Schicksal von Syed Wajeeh-du-Hassan berührt und stimmt nachdenklich. Gebürtig ist er aus Pakistan, er hat eine Ausbildung als Maschinenbauingenieur in Deutschland absolviert und beherrscht zehn Sprachen. Seine Familie, die der Opposition nahesteht, wird bedroht und hat ihm deshalb geraten, nicht nach Pakistan zurückzukehren. Eigentlich, so sollte man meinen, hätte der junge Pakistani leicht einen Job in Deutschland finden können. Eigentlich – aber dem ist nicht so. Die deutsche Bürokratie stand dem entgegen, eine lange Odyssee durch Flüchtlingslager und Gemeinschaftsunterkünfte folgte, Jobs gingen verloren, weil die notwendigen Genehmigungen fehlten. Jetzt arbeitet er als Integrationsbegleiter für den Verband der Wirtschaft in Mühlhausen.

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Erzählungen aus Syrien - Deutsche und Syrer berichten im Family Club

Wichtige Informationen über Syrien gab es beim Treffen des Family-Clubs: Deutsche und Syrer erzähltenErfurt, 3. Mai 2016. Syrien – ein vom Krieg zerrissenes Land, zerstörte Städte, Menschen auf der Flucht: Jeden Tag gibt es neue Horrornachrichten aus dem Land, das früher einmal mit seinen historischen Bauten die Menschen faszinierte. Erinnerungen an dieses Syrien vor dem Krieg hat Hans Wittmer. Zwei Mal war er in dem Land, vor etwa 20 Jahren und noch einmal vor sechs Jahren, als er entfernte Verwandte in Damaskus besuchte. Und diese Erinnerungen und Bilder präsentierte er jetzt bei einem Syrien-Abend des Family-Clubs am Erfurter Drosselberg.

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Samuel Koch und Bodo Ramelow bei der Lebenshilfe in Heiligenstadt: Wofür sich Leben lohnt

Samuel Koch (Foto: Lebenshilfe)Leinefelde-Worbis, 2. Mai 2016. Es war der 4. Dezember 2010, der das Leben von Samuel Koch komplett veränderte: Bei dem Versuch, bei "Wetten, dass...?" mit Sprungfedern an den Füßen fahrende Autos zu überspringen, war er gestürzt. Blieb regungslos liegen. Live im Fernsehen. Millionen Zuschauer sahen dabei zu. Der damals 23-jährige Samuel Koch überlebte den Unfall schwer verletzt. Bei dem Sturz hatte er sich gleich mehrmals das Genick gebrochen.Fünf Jahre ist das jetzt her. Seitdem sitzt er querschnittsgelähmt im Rollstuhl, ist immer auf die Hilfe anderer Menschen angewiesen. Es ist immer noch wer für ihn zu verarbeiten, aber der Schauspieler sieht sich selbst auf dem besten Weg. Vom Sport-Ass zum Schwerbehinderten – es scheint den meisten Menschen unbegreiflich, wie man so etwas verarbeiten kann. Auch für ihn ist es nicht leicht gewesen. Aber trotz des schweren Schicksalsschlages hat Samuel Koch seinen Lebensmut nicht verloren.

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Menschen mit Behinderung protestieren gegen neues Bundesgesetz Thüringen drängt auf stärkere finanzielle Beteiligung des Bundes

Kritik am Bundesteilhabegesetz wurde beim Fachtag des Paritätischen geübtNeudietendorf, 2. Mai 2016. Auf Thüringen und Deutschland rollt eine Welle von Protesten der Menschen mit Behinderung zu. Sie wollen gegen das neue Bundesteilhabegesetz auf die Straßen gehen, das nach ihrer Einschätzung Verschlechterungen für die Betroffenen statt der erhofften Verbesserungen bringt. Barbara Vieweg vom Jenaer Zentrum für selbstbestimmtes Leben kündigte bei einem Fachtag des Paritätischen Thüringen in Neudietendorf zentrale und regionale Protestaktionen der Betroffenen-Verbände gegen das Gesetz an. Auch an diesem Mittwoch, dem 4. Mai, dem europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung, wird das neue Gesetz ein zentrales Thema sein.

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Stefan Werner beim Europafest der Staatskanzlei: „Integration ist keine Einbahnstraße“

Die Tanz- und Trommelgruppe des Marienstifts Arnstadt sorgte für Stimmung beim EuropafestErfurt, 2. Mai 2016. Mohamad Msallam Masi ist ausgebildeter Pharamzeut. Er hat in Syrien studiert, ist seit September 2014 in Deutschland. Er hat ein Praktikum in einer Apotheke in Erfurt absolviert, er würde gerne auch in seinem Beruf arbeiten, kann es aber noch nicht, weil er noch immer auf die Anerkennung seines Abschlusses durch die deutschen Behörden wartet. Der 27-Jährige steht an diesem Tag auf der Bühne des Europafestes direkt gegenüber der Staatskanzlei und erzählt seine Geschichte – eine Geschichte, die typisch ist für viele Geflüchtete,, die zwar in Deutschland arbeiten könnten, aber nicht dürfen, weil die Anerkennung ihrer Abschlüsse lange auf sich warten lässt. Diese „Abschlussverliebtheit in Deutschland“ kritisiert der stellvertretende Direktor der Paritätischen BunstStiftung, Stefan Werner, in der Gesprächsrunde (Bild). Er fordert eine größere Flexibilität bei der Feststellung der Kompetenzen von Geflüchteten, verweist auch auf entsprechende Projekte, die jetzt beim Paritätischen angelaufen sind.

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„Jede Barriere ist eine zu viel“ – Straßenfest der Lebenshilfe Weimar/Apolda wirbt für Barrierefreiheit

Barrieren überwinden: Die Straßenaktion der Gruppe CompostellasWeimar, 2. Mai 2016. Die roten Absperrbänder von Straßenbauarbeiten kennt jeder. An diesem Tag sind sie quer über die Marktstraße in Weimar gespannt. „Nur Mut“, fordert ein sofort als Clown zu identifizierender Straßenkünstler die Vorbeikommenden auf. Ein Fahrradfahrer ist der erste, der zwischen den Absperrbändern hindurchschlüpft. Dann folgt eine Mutter mit Kinderwagen, schließlich einige Kinder. Die „Compostellas“, eine Clown-Truppe aus Weimar, demonstriert so beim Straßenfest der Lebenshilfe mitten in der Weimarer Innenstadt, wie Barrieren überwunden werden können. Wenig später kegeln sie andere Barrieren einfach weg (siehe Bild)

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Bundesteilhabegesetz: Noch viele Nachbesserungen nötig - Enttäuschung bei Betroffenen und Sozialverbänden ist groß

Bundesteilhabegesetz auf dem Prüfstand: Stefan Werner, Hartmut Kaczmarek, Barbara Vieweg und Heike Werner (v.l.)Neudietendorf, 29. April 2016. Claudia Zinke und Bernhard Scholten haben in den vergangenen Tagen viele Nachtschichten eingelegt. Claudia Zinke ist Referentin beim Paritätischen Gesamtverband, Bernhard Scholten Abteilungsleiter im rheinland-pfälzischen Sozialministerium. Auf ihren Schreibtischen liegt seit Dienstag dieser Woche der 369-Seiten-stark Referentenentwurf für ein neues Bundesteilhabegesetz. Sie haben die zahlreichen Änderungen an bestehenden Gesetzeswerken analysiert, geprüft, um eine erste Einschätzung des neuen Gesetzes abzugeben. Ihre Bewertung fiel naturgemäß unterschiedlich aus: Während Claudia Zinke in dem Gesetz, das noch in diesem Jahr verabschiedet werden soll, viele Fallstricke und auch Verschlechterungen für die Betroffenen sieht, wirbt Scholten für den Entwurf, sieht aber durchaus auch an der ein oder anderen Stelle noch Nachbesserungsbedarf. Das machten sie bei einem von der „Glücksspirale“ unterstützten Fachtag des Paritätischen Thüringen in Neudietendorf deutlich.

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