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Menschen mit Behinderung protestieren gegen neues Bundesgesetz Thüringen drängt auf stärkere finanzielle Beteiligung des Bundes

Kritik am Bundesteilhabegesetz wurde beim Fachtag des Paritätischen geübtNeudietendorf, 2. Mai 2016. Auf Thüringen und Deutschland rollt eine Welle von Protesten der Menschen mit Behinderung zu. Sie wollen gegen das neue Bundesteilhabegesetz auf die Straßen gehen, das nach ihrer Einschätzung Verschlechterungen für die Betroffenen statt der erhofften Verbesserungen bringt. Barbara Vieweg vom Jenaer Zentrum für selbstbestimmtes Leben kündigte bei einem Fachtag des Paritätischen Thüringen in Neudietendorf zentrale und regionale Protestaktionen der Betroffenen-Verbände gegen das Gesetz an. Auch an diesem Mittwoch, dem 4. Mai, dem europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung, wird das neue Gesetz ein zentrales Thema sein.

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Stefan Werner beim Europafest der Staatskanzlei: „Integration ist keine Einbahnstraße“

Die Tanz- und Trommelgruppe des Marienstifts Arnstadt sorgte für Stimmung beim EuropafestErfurt, 2. Mai 2016. Mohamad Msallam Masi ist ausgebildeter Pharamzeut. Er hat in Syrien studiert, ist seit September 2014 in Deutschland. Er hat ein Praktikum in einer Apotheke in Erfurt absolviert, er würde gerne auch in seinem Beruf arbeiten, kann es aber noch nicht, weil er noch immer auf die Anerkennung seines Abschlusses durch die deutschen Behörden wartet. Der 27-Jährige steht an diesem Tag auf der Bühne des Europafestes direkt gegenüber der Staatskanzlei und erzählt seine Geschichte – eine Geschichte, die typisch ist für viele Geflüchtete,, die zwar in Deutschland arbeiten könnten, aber nicht dürfen, weil die Anerkennung ihrer Abschlüsse lange auf sich warten lässt. Diese „Abschlussverliebtheit in Deutschland“ kritisiert der stellvertretende Direktor der Paritätischen BunstStiftung, Stefan Werner, in der Gesprächsrunde (Bild). Er fordert eine größere Flexibilität bei der Feststellung der Kompetenzen von Geflüchteten, verweist auch auf entsprechende Projekte, die jetzt beim Paritätischen angelaufen sind.

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„Jede Barriere ist eine zu viel“ – Straßenfest der Lebenshilfe Weimar/Apolda wirbt für Barrierefreiheit

Barrieren überwinden: Die Straßenaktion der Gruppe CompostellasWeimar, 2. Mai 2016. Die roten Absperrbänder von Straßenbauarbeiten kennt jeder. An diesem Tag sind sie quer über die Marktstraße in Weimar gespannt. „Nur Mut“, fordert ein sofort als Clown zu identifizierender Straßenkünstler die Vorbeikommenden auf. Ein Fahrradfahrer ist der erste, der zwischen den Absperrbändern hindurchschlüpft. Dann folgt eine Mutter mit Kinderwagen, schließlich einige Kinder. Die „Compostellas“, eine Clown-Truppe aus Weimar, demonstriert so beim Straßenfest der Lebenshilfe mitten in der Weimarer Innenstadt, wie Barrieren überwunden werden können. Wenig später kegeln sie andere Barrieren einfach weg (siehe Bild)

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Bundesteilhabegesetz: Noch viele Nachbesserungen nötig - Enttäuschung bei Betroffenen und Sozialverbänden ist groß

Bundesteilhabegesetz auf dem Prüfstand: Stefan Werner, Hartmut Kaczmarek, Barbara Vieweg und Heike Werner (v.l.)Neudietendorf, 29. April 2016. Claudia Zinke und Bernhard Scholten haben in den vergangenen Tagen viele Nachtschichten eingelegt. Claudia Zinke ist Referentin beim Paritätischen Gesamtverband, Bernhard Scholten Abteilungsleiter im rheinland-pfälzischen Sozialministerium. Auf ihren Schreibtischen liegt seit Dienstag dieser Woche der 369-Seiten-stark Referentenentwurf für ein neues Bundesteilhabegesetz. Sie haben die zahlreichen Änderungen an bestehenden Gesetzeswerken analysiert, geprüft, um eine erste Einschätzung des neuen Gesetzes abzugeben. Ihre Bewertung fiel naturgemäß unterschiedlich aus: Während Claudia Zinke in dem Gesetz, das noch in diesem Jahr verabschiedet werden soll, viele Fallstricke und auch Verschlechterungen für die Betroffenen sieht, wirbt Scholten für den Entwurf, sieht aber durchaus auch an der ein oder anderen Stelle noch Nachbesserungsbedarf. Das machten sie bei einem von der „Glücksspirale“ unterstützten Fachtag des Paritätischen Thüringen in Neudietendorf deutlich.

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Erfurt protestiert gegen rechtsextremistischen Aufmarsch am 1. Mai

Das Logo von Schau HINErfurt, 29. April 2016. In Erfurt formiert sich auch an diesem 1. Mai wieder breiter Widerstand gegen einen angekündigten Aufmarsch der Rechtsextremisten. Darauf weist das Beratungsnetzwerk „Schau HIN“ hin. Die Partei "Die Rechte" will in Erfurt demonstrieren. Viele Erfurter werden an diesem Tag gegen Nationalismus und Rechtsextremismus und für Toleranz und Weltoffenheit auf die Straße gehen.
„Die Rechte“ ist eine rechtsextreme, neonazistische Kleinpartei, die sich mittlerweile vor allem in Ost- und Südthürigen ausbreitet.

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Einfach für alle – gemeinsam für eine barrierefreie Stadt: Straßenfest des Lebenshilfewerks in Weimar

Mit diesem Plakat wirbt die Lebenshilfe für das StraßenfestWeimar, 28. April 2016. Das Straßenfest der Lebenshilfe Weimar/Apolda hat schon eine gute Tradition. An diesem Sonnabend wird wieder mit einem bunten Programm selbstbestimmtes Leben und gleichberechtigte gesellschaftliche Teilhabe von Menschen mit Behinderungen eingefordert. „Einfach für alle – Gemeinsam für eine barrierefreie Stadt“ ist das Motto des Festes, das von 10 bis 14 Uhr rund um den Laden „LebensArt am Palais“, Marktstraße 22, in Weimar gefeiert wird.
Gemeinsam und solidarisch setzen sich die Akteure auf der Bühne und an den Ständen für mehr Inklusion im Alltag ein: an den Info- und Marktständen, mit Clownerie und Mitmachtheater, an den Bastel- und Kreativständen und beim Kinderschminken.
DJane Schuchi und die Band „Cayoux“ sorgen für mitreißenden Sound.

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"Schlagt die Champions" an diesem Freitag in Erfurt: Jugendliche treten gegen Olympiasieger an

Prominente Sportlerinnen und Sportler sind bei dem Wettbewerb Schlagt die Champions dabeiErfurt, 28. April 2016. Wenn die Soccer-Liga und die Jugendberufsförderung Erfurt zum Wettstreit „Schlagt die Champions“ einladen, dann steht nicht die erbrachte Leistung im Mittelpunkt, sondern Sieger sind an diesem Tag alle, die teilgenommen haben. Jugendliche der Jugendberufsförderung Erfurt haben an diesem Tag die Möglichkeit, sich auszuprobieren, Herausforderungen anzunehmen und mit prominenten Sportlerinnen und Sportlern gemeinsam in einen sportlichen Wettstreit einzutreten. Spaß daran haben alle – das zeigt auch die jährlich länger werdende Liste prominenter SportlerInnen, die sich an diesem Tag dem Wettstreit stellen. „Sportliche Betätigung als Mittel zur Förderung des Selbstbewusstseins und der Gemeinsamkeit wird an diesem Tag im Mittelpunkt stehen“, heißt es in der Einladung zu der Veranstaltung.

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Gebiets- und Verwaltungsreform: Wohlfahrtsverbände müssen sich schon jetzt in die Diskussion einmischen

Sich früh einmischen: Das war der wichtigste Ratschlag im Hinblick auf die aktuelle Diskussion um Gebiets- und Verwaltungsreform in Thüringen beim Rad(t)schlag des ParitätischenNeudietendorf, 27. April 2016. Elke Pohl erinnert sich genau: „2007 haben wir uns in Sachsen in einer ähnlichen Situation wie Sie befunden.“ Seinerzeit ging die sächsische Staatsregierung das Thema Gebiets- und Verwaltungsreform an, ordnete das Land neu. Elke Pohl war damals beim Paritätischen in Görlitz engagiert. Heute ist sie in der Regionalstelle Leipzig tätig. Sie weiß noch, wie die Sozialverbände in Sachsen zunächst den Gedanken, sich in die Reformdiskussion einschalten zu müssen, weit von sich weg geschoben haben – ganz nach dem Motto: Wir leisten doch gute Arbeit, davon sind wir relativ wenig tangiert. Ein Irrglaube, wie sich herausstellte. Denn noch heute, so Elke Pohl, sind einige Auswirkungen der Reform in Sachsen zu spüren.

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Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge brauchen besonderen Schutz und Hilfe - LIGA: Standards der Jugendhilfe einhalten

LIGA-Vorsitzender Reinhard MüllerErfurt, 26.04.2016. Kinder und Jugendliche, die ohne Eltern oder andere Erziehungsberechtigte nach Deutschland flüchten, benötigen besonderen Schutz und müssen durch geschulte Fachkräfte betreut werden. Dafür müssen auch die Standards der Jugendhilfe eingehalten werden. Mit dieser klaren Position tritt die LIGA der Freien Wohlfahrtspflege Forderungen entgegen, die Standards für die Betreuung von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen abzusenken. Thüringens CDU-Oppositionsführer Mike Mohring hatte erst jüngst verlangt, entsprechende Regelungen in das neue Integrationsgesetz aufzunehmen. Das Jugendhilferecht sei für diese Fälle nicht gedacht, so Mohring. Der Vorsitzende der LIGA und Landesgeschäftsführer des Paritätischen, Reinhard Müller, entgegnet: „Gerade diese jungen Geflüchteten sind besonders schutzbedürftig, bedürfen der besonderen Zuwendung und einer intensiven Betreuung. Deshalb müssen sie nach den Standards des Kinder- und Jugendhilferechts betreut werden.“

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Verein „Hilfe für die Kinder von Tschernobyl“ erinnert an die Reaktorkatastrophe vor 30 Jahren - Hunderttausende leben noch heute mit erhöhter Strahlung

Jedes Jahr in der Weihnachtszeit bringt ein Hilfstransport weihnachtliche Überraschungen von Jena nach WeißrusslandJena, 26. April 2016. „Tschernobyl steht nicht nur für eine Zone mit Hunderten verlassener Dörfer und Städten, vor deren Betreten ein kleines Schild mit dem Zeichen „Radioaktive Zone“ warnt. Tschernobyl ist auch der Kummer in der Seele und die Furcht vor der Zukunft bei den Betroffenen. Hunderttausende leben noch heute mit erhöhter Strahlung, die aus der Luft, über den Boden und durch belastete Nahrungsmittel aufgenommen wird.“ Jürgen Schmidt, der Vorsitzende des Jenaer Vereins „Hilfe für die Kinder von Tschernobyl“ kennt das Leid der Menschen, die von der Reaktorkatastrophe heute vor 30 Jahren unmittelbar betroffen waren. Denn sein Verein unterstützt seit 25 Jahren weißrussische Kinder, Jugendliche und Familien aus 14 Dörfern im Kreis Krasnopolje im Südosten von Weißrussland - in der Region, die vom radioaktiven Fallout nach der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl viel abbekommen hat.

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