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Tanzvergnügen auf Füßen und Rädern: Viele Projekte bei Jena inklusiv brachten Menschen mit und ohne Behinderung zusammen

Der inklusive Tanzkurs war ein großer ErfolgJena, 5. Juli 2016. Grit Kersten blättert im Programm der Jenaer Tanzschule Näder. Zufrieden zeigt sie auf eine Seite, auf der ein inklusiver Tanzkurs angeboten wird. „Das ist doch ein Beispiel für gelungene Inklusion“, sagt die Geschäftsführerin des Saale-Betreuungswerks. Denn ein solches „Tanzvergnügen auf Füßen und Rädern“ hatte es schon einmal gegeben – mit viel Erfolg im Rahmen des Gesamtprojektes „Jena inklusiv“. Einmal in der Woche trafen sich seinerzeit tanzbegeisterte Frauen und Männer mit und ohne Behinderung zum gemeinsamen Tanzen, ob auf Füßen oder im Rollstuhl spielte dabei keine Rolle. Die Palette der eingeübten Tänze reichte vom langsamen Walzer über Tango, Rock’n Roll und Disco-Fox bis hin zu Partytänzen. Die Leidenschaft am Tanzen führte die Menschen zusammen – und viele blieben auch zusammen. Der „Inklusive Tanzclub“ ist mittlerweile fester Bestandteil des Programms der Tanzschule.

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„Wirtschaftliches Handeln schafft neue Spielräume für Soziales“ - Zertifikatskurs: Betriebswirtschaftliche Steuerung sozialer Organisationen

Professor Klaus SchellbergNeudietendorf, 30. Juni 2016. Führungskräfte sozialer Organisationen sind in der heutigen Zeit immer stärker auf betriebswirtschaftliches Know How angewiesen, um strategische Entscheidungen nicht nur werteorientiert, sondern auch unternehmerisch fundiert treffen zu können. Ein Zertifikatskurs der Paritätischen Akademie vermittelt grundlegende betriebswirtschaftliche Kenntnisse und Kompetenzen, die für die Steuerung sozialer Organisationen relevant sind. Er richtet sich an Fach- und Führungskräfte, die hierzu Kenntnisse erlangen, erweitern oder auffrischen wollen. Für Interessenten, die speziell nur in einem Handlungsfeld ihr Wissen erweitern wollen, ist auch die Buchung einzelner Module – nach Absprache mit der Paritätischen Akademie – möglich. Die Veranstaltungen finden jeweils in einem 2-Tages-Block von Freitag bis Samstag statt.

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Geschnitzt und geschwitzt: Kulturlabor des Krügervereins machte Kindern viel Spaß

Fleißig geschraubt und gebohrt wurde an den TipisNeudietendorf, 1. Juli. Leise Trommelmusik klingt über die Wiese, untermalt von zwei Blockflöten und Rassel-Musikinstrumenten. „Alex, Du fängst langsam mit dem Beat an. Der Rest steigt dann ein.“ Florian Schmigalle leitet die Musikcombo, gibt Anweisungen, hält das Ganze auf Video fest. 12 Kinder und zwei Betreuer sitzen im Halbkreis zwischen zwei Indianer-Zelten und zwei Totempfählen. „Wir sind hier der Stamm der 14 Indianer“, sagt Schmigalle. Die 12 Mädchen und Jungen proben für den großen Auftritt am Freitag Nachmittag, wenn sie das Ergebnis ihrer einwöchigen Ferienfreizeit „Kulturlabor“ beim Krügerverein präsentieren. In diesem Jahr stand die Veranstaltung unter dem Motto „Blickfang“.

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Trotz kräftiger Rentenerhöhung droht vielen weiter die Altersarmut

Landesgeschäftsführer Reinhard MüllerNeudietendorf, 1. Juli 2016. Die zum heutigen 1. Juli erfolgte Rentenerhöhung um 5,95 Prozent in Ostdeutschland bedeutet für viele Menschen, gerade am unteren Rand der Einkommensskala, eine finanzielle Entlastung. Aus dieser Perspektive betrachtet, begrüßt der Paritätische in Thüringen das kräftigste Plus bei der Altersversorgung seit mehr als zwei Jahrzehnten. Andererseits müsse man aber auch bedenken, dass das Rentenniveau in Ostdeutschland immer noch niedriger sei als im Westen, sagt  Landesgeschäftsführer Reinhard Müller in einer Stellungnahme für die heutige Ausgabe der Thüringischen Landeszeitung (TLZ).  Deshalb müsse bei einer Bewertung der prozentualen Rentenerhöhung auch das Niveau, von dem aus erhöht werde, beachtet werden. "Das heißt, für viele Rentner im Osten fällt die reale Erhöhung niedrig aus", so Müller

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Bundesteilhabegesetz: Öffentlichen Druck steigern

Öffentlicher Druck muss gesteigert werden: Darüber waren sich einig (von rechts) Reinhard Müller, Landesgeschäftsführer des Paritätischen, Joachim Leibiger, Landesbeauftragter für Menschen mit Behinderungen, Markus Lorenz, Referent des Behindertenbeauftragten und Hartmut Kaczmarek, Profiler beim ParitätischenErfurt, 30. Juni 2016. Der öffentliche Druck auf die Bundesregierung muss noch gesteigert werden, um notwendige Nachbesserungen am Bundesteilhabegesetz zu erreichen. Darüber waren sich die Mitgliedsorganisationen des Paritätischen bei einer Runde mit dem Beauftragten des Landes für Menschen mit Behinderungen, Joachim Leibiger, einig. Dabei drängt die Zeit, denn bereits am 26. August soll der Gesetzentwurf erstmals im Bundesrat behandelt werden. Leibiger verwies in der Runde auf die Saarbrücker Erklärung der Behindertenbeauftragten von Bund und Ländern, in der bereits sehr kritisch zu dem Gesetz Stellung bezogen worden war. Das neue Recht der Eingliederungshilfe erfülle in seiner vorgesehenen Konzeption nicht die im Koalitionsvertrag vereinbarte Modernisierung des Rechts der Eingliederungshilfe im Sinne einer Weiterentwicklung auf der Grundlage der UN-Behindertenrechtskonvention, heißt es dort.

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Seit 12 Jahren Rat und Hilfe für Eltern am Telefon: Ehrenamtliche für die Beratung gesucht

Das Logo des Kinderschutzbundes ThüringenNeudietendorf, 30. Juni 2016. „Jetzt geht es mir schon viel besser, vielen Dank für das Gespräch“, und ein bisschen erleichtert legt manch Anrufer auf. Die Beraterinnen und Berater am Elterntelefon können keine Probleme lösen, sie können aber für den Anrufer für die Dauer eines Gesprächs da sein, ihm zuhören, ihm vielleicht auch einen anderen Blick auf sein Problem aufzeigen. Seit 12 Jahren ist das anonyme und kostenlose Elterntelefon in Thüringen auf Leitung und unterstützt Eltern in allen Belangen, die die Kinder betreffen.

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Bertelsmann-Studie unterstreicht Forderung des Paritätischen: Kitas in Thüringen qualitativ ausbauen

Neudietendorf, 29. Juni 2016. Die Ergebnisse der neuen Bertelsmann-Studie sind für den Paritätischen ein Beleg für die Position des Verbandes, dass ein beitragsfreies Kita-Jahr in Thüringen erst ein zweiter Schritt nach einem qualitativen Ausbau der Kitas in Thüringen sein kann. Im Fokus der aktuellen Debatte in Thüringen sollte – gerade vor dem Hintergrund der neuen Studie – die Frage stehen, wie die Kitas personell und sachlich besser gestellt werden können. Nach der Berteismannstudie fehlen in Thüringen 8100 ErzieherInnen in den Kitas. Erst durch diese Neueinstellungen sei die Betreuungsqualität zu verbessern. Das würde jährlich rund 376 Millionen Euro kosten. Eine Vollzeit-Fachkraft ist nach dieser Studie im Schnitt für 5,3 Krippen- oder 11,4 Kindergartenkinder zuständig. Die Bertelsmann-Stiftung empfiehlt für die Kinder ab drei Jahren einen Betreuungsschlüssel von 1:7,5, bei den unter Dreijährigen von 1:3.

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Bundesteilhabegesetz: Paritätischer fordert deutliche Nachbesserungen durch den Bundestag - Heute Diskussion mit Landesbeauftragtem Joachim Leibiger

Das Logo der Protestkampagne des Paritätischen gegen das BundesteilhabegesetzBerlin/Neudietendorf, 28. Juni 2016. Als nach wie vor „mangelhaft“ bewertet der Paritätische Wohlfahrtsverband den heute vom Kabinett verabschiedeten Regierungsentwurf für ein Bundesteilhabegesetz (BTHG). Trotz tatsächlicher Verbesserungen gegenüber den Vorläuferentwürfen seien wesentliche Schwachstellen noch immer nicht ausgeräumt. Der Verband warnt vor einem „Verstoß gegen die UN-Behindertenrechtskonvention“ und fordert den Bundestag zu deutlichen Korrekturen auf.

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Paritätischer: Beitragsfreies Kita-Jahr erst nach qualitativem Ausbau der Kitas

Neudietendorf, 28. Juni 2016. Der Paritätische Thüringen setzt sich schon seit langem dafür ein, dass ein beitragsfreies Kita-Jahr erst ein zweiter Schritt nach einem qualitativen Ausbau der Kitas in Thüringen sein kann. In diesem Sinne hat sich der Verband immer auch in die landesweit geführte Debatte über ein beitragsfreies Kita-Jahr eingebracht und eine sachlich-orientierte Diskussion über das Thema geführt, wie die Kitas in Thüringen personell und sachlich besser gestellt werden können. Das sollte nach Meinung des Verbandes auch im Fokus der aktuellen Diskussionen stehen. Erst wenn die Rahmenbedingungen landesweit stimmen, kann nach Meinung des Paritätischen über eine beitragsfreie Kita-Zeit nachgedacht werden. Vor allem der Personalschlüssel für die Betreuung der Kinder ab drei Jahren müsse angepasst werden, so der Paritätische.

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Runder Tisch von Schau HIN: Netzwerk der Integrations-Hilfe wird in Weimar noch enger geknüpft

Der Runde Tisch von Schau HIN brachte die Akteure der Integrationspolitik in Weimar zusammenWeimar, 28. Juni 2016. Integration ist eine kommunale Querschnittsaufgabe und kann nur gelingen, wenn möglichst viele Akteure eingebunden sind. Ein Gesprächsforum, das die Vernetzung der vielen Organisationen und Verbände auf diesem Gebiet vorantreibt, war der von dem Projekt „Schau Hin“ initiierte Runde Tisch unter dem Motto „Integration jetzt! Und morgen?“ Das Netzwerk der Hilfe soll noch enger geknüpft werden. Und am Ende stand auch die Verabredung, sich ein bis zwei Mal pro Jahr in diesem Kreis wieder zu treffen, um sich gegenseitig über den Stand der Integrationsbemühungen auf dem Laufenden zu halten.

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