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"Schlagt die Champions" an diesem Freitag in Erfurt: Jugendliche treten gegen Olympiasieger an

Prominente Sportlerinnen und Sportler sind bei dem Wettbewerb Schlagt die Champions dabeiErfurt, 28. April 2016. Wenn die Soccer-Liga und die Jugendberufsförderung Erfurt zum Wettstreit „Schlagt die Champions“ einladen, dann steht nicht die erbrachte Leistung im Mittelpunkt, sondern Sieger sind an diesem Tag alle, die teilgenommen haben. Jugendliche der Jugendberufsförderung Erfurt haben an diesem Tag die Möglichkeit, sich auszuprobieren, Herausforderungen anzunehmen und mit prominenten Sportlerinnen und Sportlern gemeinsam in einen sportlichen Wettstreit einzutreten. Spaß daran haben alle – das zeigt auch die jährlich länger werdende Liste prominenter SportlerInnen, die sich an diesem Tag dem Wettstreit stellen. „Sportliche Betätigung als Mittel zur Förderung des Selbstbewusstseins und der Gemeinsamkeit wird an diesem Tag im Mittelpunkt stehen“, heißt es in der Einladung zu der Veranstaltung.

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Gebiets- und Verwaltungsreform: Wohlfahrtsverbände müssen sich schon jetzt in die Diskussion einmischen

Sich früh einmischen: Das war der wichtigste Ratschlag im Hinblick auf die aktuelle Diskussion um Gebiets- und Verwaltungsreform in Thüringen beim Rad(t)schlag des ParitätischenNeudietendorf, 27. April 2016. Elke Pohl erinnert sich genau: „2007 haben wir uns in Sachsen in einer ähnlichen Situation wie Sie befunden.“ Seinerzeit ging die sächsische Staatsregierung das Thema Gebiets- und Verwaltungsreform an, ordnete das Land neu. Elke Pohl war damals beim Paritätischen in Görlitz engagiert. Heute ist sie in der Regionalstelle Leipzig tätig. Sie weiß noch, wie die Sozialverbände in Sachsen zunächst den Gedanken, sich in die Reformdiskussion einschalten zu müssen, weit von sich weg geschoben haben – ganz nach dem Motto: Wir leisten doch gute Arbeit, davon sind wir relativ wenig tangiert. Ein Irrglaube, wie sich herausstellte. Denn noch heute, so Elke Pohl, sind einige Auswirkungen der Reform in Sachsen zu spüren.

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Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge brauchen besonderen Schutz und Hilfe - LIGA: Standards der Jugendhilfe einhalten

LIGA-Vorsitzender Reinhard MüllerErfurt, 26.04.2016. Kinder und Jugendliche, die ohne Eltern oder andere Erziehungsberechtigte nach Deutschland flüchten, benötigen besonderen Schutz und müssen durch geschulte Fachkräfte betreut werden. Dafür müssen auch die Standards der Jugendhilfe eingehalten werden. Mit dieser klaren Position tritt die LIGA der Freien Wohlfahrtspflege Forderungen entgegen, die Standards für die Betreuung von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen abzusenken. Thüringens CDU-Oppositionsführer Mike Mohring hatte erst jüngst verlangt, entsprechende Regelungen in das neue Integrationsgesetz aufzunehmen. Das Jugendhilferecht sei für diese Fälle nicht gedacht, so Mohring. Der Vorsitzende der LIGA und Landesgeschäftsführer des Paritätischen, Reinhard Müller, entgegnet: „Gerade diese jungen Geflüchteten sind besonders schutzbedürftig, bedürfen der besonderen Zuwendung und einer intensiven Betreuung. Deshalb müssen sie nach den Standards des Kinder- und Jugendhilferechts betreut werden.“

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Verein „Hilfe für die Kinder von Tschernobyl“ erinnert an die Reaktorkatastrophe vor 30 Jahren - Hunderttausende leben noch heute mit erhöhter Strahlung

Jedes Jahr in der Weihnachtszeit bringt ein Hilfstransport weihnachtliche Überraschungen von Jena nach WeißrusslandJena, 26. April 2016. „Tschernobyl steht nicht nur für eine Zone mit Hunderten verlassener Dörfer und Städten, vor deren Betreten ein kleines Schild mit dem Zeichen „Radioaktive Zone“ warnt. Tschernobyl ist auch der Kummer in der Seele und die Furcht vor der Zukunft bei den Betroffenen. Hunderttausende leben noch heute mit erhöhter Strahlung, die aus der Luft, über den Boden und durch belastete Nahrungsmittel aufgenommen wird.“ Jürgen Schmidt, der Vorsitzende des Jenaer Vereins „Hilfe für die Kinder von Tschernobyl“ kennt das Leid der Menschen, die von der Reaktorkatastrophe heute vor 30 Jahren unmittelbar betroffen waren. Denn sein Verein unterstützt seit 25 Jahren weißrussische Kinder, Jugendliche und Familien aus 14 Dörfern im Kreis Krasnopolje im Südosten von Weißrussland - in der Region, die vom radioaktiven Fallout nach der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl viel abbekommen hat.

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Projekt „Multipotenzial“ unterstützt Geflüchtete beim Einstieg in die Arbeitswelt – Mittwoch Fachtag in Sondershausen

Jürgen RauschenbachSondershausen/Nordhausen, 25. April 2016. „Hier, das ist mein Haus“. Jürgen Rauschenbach (Foto) sitzt mit dem jungen Afghanen vor dem Computer-Monitor. Auf "google earth" schauen die beiden sich das Heimatdorf des Geflüchteten an, reden über das Leben dort, die Gründe für die Flucht und vieles mehr. So baut Rauschenbach Vertrauen zu den Geflüchteten auf. Rauschenbach ist im Kreis Sondershausen Leiter des Projektes „Multipotenzial“, das Flüchtlinge mit Bleibeperspektive bei der Suche nach Ausbildung und Arbeit hilft. „Alle vielfältigen Potenziale der ankommenden Flüchtlinge sollen festgestellt, weiterentwickelt und gefördert werden“, sagt Rauschenbach. Ein ausdrückliches Ziel des Projektes ist, dass Flüchtlinge in den Nordthüringer Landkreisen arbeiten und wohnen bleiben. Wie „Multipotenzial“ funktioniert, welche Erfahrungen Mitarbeitende und Geflüchtete bisher bei dem Projekt gemacht haben – das alles wird bei einem Fachtag an diesem Mittwoch, 27. April,  in Sondershausen diskutiert.

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Paritätischer kritisiert geplantes Integrationsgesetz als „Sanktionskatalog“

Neudietendorf/Berlin, 25. April 2016. Deutliche Kritik übt der Paritätische Wohlfahrtsverband an den vorliegenden Eckpunkten für ein Integrationsgesetz. Das Gesetz sei vor allem von Restriktionen und neuen Sanktionen geprägt und berge die Gefahr, Misstrauen und Vorurteile gegenüber Geflüchteten zu bedienen. „Dieser Sanktionskatalog vermittelt den Eindruck, als fehle es an Integrationsbereitschaft bei den Geflüchteten. Das Kernproblem ist jedoch, dass es an ausreichend Integrationsangeboten fehlt“, so Ulrich Schneider, Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Gesamtverbandes.

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90.000 gingen gegen TTIP in Hannover auf die Straße: „Wir wollen keine weitere Ökonomisierung des Sozialen“

Gegen die Ökonomisierung des Sozialen gingen in Hannover Zehntausende auf die Straße, so wie schon im vergangenen Oktober in BerlinNeudietendorf/Hannover, 25. April 2016. Am Vortag des Treffens zwischen US-Präsident Barack Obama und Bundeskanzlerin Angela Merkel anlässlich der Messe in Hannover haben am vergangenen Sonnabend, 23. April,  April) unter dem Motto „TTIP & CETA stoppen! Für einen gerechten Welthandel“ 90.000 Menschen gegen die Freihandelsabkommen zwischen der EU mit den USA (TTIP) sowie mit Kanada (CETA) protestiert. Die Zahl der Teilnehmenden übertraf die Erwartungen der Veranstalter deutlich. Mit aufgerufen zu der Demonstration hatte auch der Paritätische. Ulrich Schneider, der Hauptgeschäftsführer des Paritätischen und einer der Redner bei der Abschlusskundgebung, machte deutlich, warum sich der Wohlfahrtsverband gegen TTIP engagiert: „Wo es um Erziehung, Pflege oder soziale Arbeit geht, haben Profitinteressen nichts zu suchen. Die Freiheit des Handels findet seine Grenze, wo Menschen Hilfe brauchen. Wir wollen keine weitere Ökonomisierung des Sozialen. Deshalb engagiert sich der Paritätische gegen TTIP."

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Zehntausende gehen Sonnabend gegen TTIP auf die Straße - Soziale Einrichtungen und gemeinnütziges Arbeiten bedroht

Mit diesem Logo wird für die Protestaktion in Hannover geworbenNeudietendorf, 22. April 2016. Zehntausende werden an diesem Sonnabend, 23. April, zur großen Demonstration „TTIP und CETA stoppen“ in Hannover erwartet. Auch der Paritätische wird sich an der Protestaktion in der Innenstadt von Hannover beteiligen. Denn das Freihandelsabkommen gefährdet auch soziale Standards in Deutschland und stellt die gemeinnützige Arbeit in Deutschland insgesamt infrage. Die Auftaktkundgebung am Samstag beginnt um 12 Uhr auf dem Opernplatz in Hannover; anschließend führt die knapp 5 Kilometer lange Demonstrationsroute durch die Innenstadt wieder zur Abschlusskundgebung am Opernplatz. Neben Rednerinnen und Rednern aus der Region und dem gesamten Bundesgebiet sprechen auch Gäste aus Europa und den USA. Darunter ist auch Lori Wallach von der us-amerikanischen Nichtregierungsorganisation Public Citizen.

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Neues inklusives Schulgesetz für Thüringen wird erarbeitet

Astrid Rothe-BeinlichErfurt, 22. April 2016. Die Arbeiten an einem inklusiven Schulgesetz in Thüringen gehen voran. Der Beirat „Inklusive Bildung“ hat sich auf ein Eckpunktepapier für das neue inklusive Schulgesetz verständigt. Darauf fußend wird jetzt im Thüringer Bildungsministerium ein Referentenentwurf erarbeitet. Wie im Koalitionsvertrag vereinbart werden dabei das Thüringer Schulgesetz und das Förderschulgesetz zu einem inklusiven Schulgesetz zusammengeführt. „Die Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen verpflichtet uns, Schüler mit und ohne Beeinträchtigung oder Behinderung gemeinsam zu unterrichten. Dafür schaffen wir eine gemeinsame gesetzliche Grundlage“, so Bildungsministerin Birgit Klaubert (Linkspartei) in dieser Woche bei dem Sonderpädagogischen Kongress des Verbandes Sonderpädagogik in Weimar.

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Joachim Leibiger: „Thüringen kann mit zukunftsgerichteter Inklusionspolitik bundesweit zum Vorreiter werden“

Der Beauftragte des Landes für Menschen mit Behinderungen, Joachim Leibiger (im Vordergrund) hält eine Neuausrichtung der Behindertenpolitik des Landes für notwendigErfurt, 22. April 2016. 100 Tage ist er jetzt im Amt – der neue Beauftragte der Landesregierung für Menschen mit Behinderungen, Joachim Leibiger (unser Foto zeigt ihn am Stand der LIGA beim Tag der Offenen Tür im Landtag 2015, im Hintergrund SPD-Fraktionschef Matthias Hey). Es ist also jetzt an der Zeit, eine Zwischenbilanz zu ziehen und gleichzeitig einige Leitplanken für seine Arbeit aufzustellen. Sein Credo: Thüringen kann mit einer zukunftsgerichteten Inklusionspolitik bundesweit zum Vorreiter werden. Dazu ist seiner Einschätzung nach aber auch eine Neuausrichtung der Behindertenpolitik in Thüringen notwendig.

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