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Durch Treppenstürze sterben mehr Menschen als durch Verkehrsunfälle - Aktion des Blinden- und Sehbehindertenverbandes: Stufenmarkierungen machen Treppen sicherer

Die Titelseite der neuen Broschüre des Blinden- und Sehbehindertenverbandes mit Tipps zum kontrastreichen BauenNeudietendorf, 6. Juni 2016. Durch Treppenstürze starben in Deutschland erstmals im Jahr 2013 mehr Menschen als durch Verkehrsunfälle. Stufen und Treppen können oftmals nicht rechtzeitig oder gar nicht wahrgenommen werden. Eine ungenügende Beleuchtung und mangelnde Kennzeichnung sind häufig für Treppenstürze verantwortlich. Der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband und seine Landesverbände macht daher zum Tag der Sehbehinderten an diesem Montag, 6. Juni, mit der Aktion „Stufenmarkierungen machen Treppen sicherer“ auf dieses Problem aufmerksam.
Überall in Thüringen finden sich viele Treppenanlagen, von denen Gefahren ausgehen. Das gilt sowohl für den öffentlichen Verkehrsraum wie auch andere öffentlich zugängigliche Gebäude. Auch Wohngebäude und Wohnanlagen für Senioren, die als barrierefrei bezeichnet werden, verfügen häufig nicht über eine ausreichende sicherheitsrelevante Stufenmarkierung.

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Cardea-Fachtag: Langzeitarbeitslose mit großen gesundheitlichen Problemen - Intensives Coaching kann helfen

Die Studierenden der Hochschule Nordhausen vor ihrer FotoausstellungErfurt, 3. Juni 2016. Simone Branz blickt zufrieden auf die vielen Bilder, die hier, im hinteren Teil des Saales im Landtag, aufgebaut sind. Sie zeigen Menschen, die mal traurig, mal auch optimistisch in die Kamera blicken. Auf einem der Bilder ist eine Mutter mit ihrer Tochter zu sehen. Das Mädchen schiebt die Mutter an. „Das gibt genau die Situation wider, in der dieses Bild entstanden ist“, erzählt Simone Branz. Die von Depressionen gequälte Mutter erhält neuen Mut, sich den Herausforderungen des Alltags zu stellen, durch ihre Tochter.

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Menschenketten der Solidarität am 19. Juni: Hand in Hand gegen Rassismus

Das Logo für die Menschenketten gegen RassismusNeudietendorf/Leipzig, 2. Juni 2016. Menschenketten der Solidarität werden sich am Wochenende des 18. Und 19. Juni durch verschiedene deutsche Städte ziehen. Damit wollen die Veranstalter – darunter auch der Paritätische -  für ein weltoffenes, menschliches und vielfältiges Deutschland und Europa eintreten. „Nur gemeinsam und miteinander werden wir die globalen Herausforderungen meistern“, heißt es in dem Aufruf zu den Menschenketten. In dem Aufruf wird darauf verwiesen, dass sich in Deutschland Hunderttausende für die Aufnahme von Flüchtlingen engagieren. Gleichzeitig brennen Häuser und Flüchtlingsunterkünfte, Rassistinnen und Rassisten bedrohen Menschen auf offener Straße, Flüchtlinge werden attackiert und als Terroristen diffamiert, obwohl sie selbst vor Terror fliehen. Menschen anderer Hautfarbe, Religionen, aber auch Lesben, Schwule, Transgender, hauptamtliche und freiwillige Helferinnen und Helfer, Politikerinnen und Politiker werden in Deutschland beschimpft und angegriffen. Europa schottet sich ab. Der gesellschaftliche Zusammenhalt und die demokratischen Grundwerte werden auf die Probe gestellt.

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Bundesteilhabegesetz gegen den Widerstand der Wohlfahrtsverbände auf den Weg gebracht

Die heftige Kritik am Bundesteilhabegesetz wurde schon beim Fachtag des Paritätischen formuliertNeudietendorf/Berlin, 2. Juni 2016. Das neue Bundesteilhabgesetz, das jetzt vom Koalitionsausschuss in Berlin auf den Weg gebracht wurde, stößt auf den entschiedenen Widerstand der Sozialverbände. Der Paritätische ist zu der Einschätzung gekommen, dass sich der Gesetzentwurf nicht an den Leitgedanken der UN-Behindertenrechtskonvention orientiert.
Im Gegenteil: mit den vorliegenden Regelungen werden für Menschen mit Behinderung primär die Sparbestrebungen der Länder und Kommunen umgesetzt, dagegen jedoch nur vereinzelt Verbesserungen für die Betroffenen realisiert.

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"Inklusion - eine Spurensuche": Beeindruckender und sehenswerter Film

Eine Szene aus dem Film "Inklusion - eine Spurensuche"Neudietendorf, 1. Juni 2016. "Behinderung entsteht, wenn Menschen mit Beeinträchtigungen an der gleichberechtigten Teilhabe gehindert werden", so die UN-Behindertenrechtskonvention. Doch wie sieht gleichberechtigte Teilhabe aus? Der Film "Inklusion – Eine Spurensuche" beleuchtet das Thema Inklusion unter dem Dach des Paritätischen Wohlfahrtsverbands Berlin. Welche Möglichkeiten der echten Teilhabe gibt es? Wie sieht diese Teilhabe im Alltag aus? Welche Hindernisse gibt es – sowohl in der Umgebung, also auch in den Köpfen der Menschen? Filmemacher Ralf Mischnick lässt in dem Film Menschen mit und ohne Beeinträchtigungen zu Wort kommen und füllt den abstrakten Begriff der Inklusion mit Leben.

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„Kinderarmut ist immer abhängig von der Armut der Eltern“ - Paritätischer: Investitionen in die Menschen dringend nötig

Der Landesgeschäftsführer des Paritätischen, Reinhard MüllerNeudietendorf/Weimar, 1. Juni 2016. „Kinderarmut ist immer abhängig von der Armut der Eltern. Deshalb ist die beste Politik gegen Kinderarmut eine aktive Arbeitsmarktpolitik.“ So kommentierte der Landesgeschäftsführer des Paritätischen, Reinhard Müller (Foto), in einem TLZ-Interview die neuesten Zahlen der Bundesagentur für Arbeit zur Kinderarmut. Bundesweit hat danach die Kinderarmut zugenommen, jedes siebte Kind in Deutschland lebt mittlerweile in einem Haushalt, der von Sozialleistungen abhängig ist. In Thüringen dagegen ist die Kinderarmut in den vergangenen Jahren zurückgegangen. Nach den neuesten Zahlen der Bundesagentur lebt jedes sechste Kind im Freistaat von Hartz IV. Müller: „Es ist erfreulich, dass die Zahl der armen Kinder in Thüringen zurückgeht. Trotzdem gilt aber: Jedes Kind, das in Armut leben muss, ist eines zu viel.“

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Integration in den Arbeitsmarkt: Geduld ist nötig und möglich

Dr. Ottmar DöringNeudietendorf 31. Mai 2016. Jürgen Rauschenbach hat mit dem Projekt „Multipotenzial“ in Nordthüringen in den vergangenen Monaten viele Erfahrungen gesammelt, wenn es um die Integration von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt geht. „Am Anfang haben wir gedacht, das Ganze ist in ein bis zwei Jahren zu bewältigen. In der Zwischenzeit haben wir gelernt, dass es sich um einen längeren Prozess handelt, bei dem umfangreiche Beratungsleistungen notwendig sind“, sagt Rauschenbach bei einer Fachtagung des Paritätischen Bildungswerkes zum Thema „Kompetenzfeststellung bei Flüchtlingen.“ Der Praktiker aus Nordthüringen stimmt Dr. Ottmar Döring vom Forschungsinstitut Betriebliche Bildung voll zu, wenn dieser sagt, dass das Erwartungsmanagement eine der zentralen Schaltstellen ist, wenn es darum geht, Flüchtlinge in den Arbeitsmarkt zu integrieren. „Es gibt falsche Erwartungen auf beiden Seiten“, so Döring.

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Reform der Pflegeausbildung: Paritätischer sieht geplantes Pflegeberufsgesetz optimistisch

Rolf Höfert, Vorstandsvorsitzender des Paritätischen ThüringenBerlin/Neudietendorf, 30. Mai 2016. Die aktuellen Bemühungen der Bundesregierung, ein Pflegeberufsgesetz auf den Weg zu bringen, begrüßt der Paritätische Wohlfahrtsverband. Die Reform der Pflegeausbildung sei eine große Chance, um die Attraktivität des Altenpflegeberufs zu steigern. Bei der Ausgestaltung der geplanten generalistischen Pflegeausbildung im Detail sei jedoch darauf zu achten, dass die Kompetenzen der Altenpflege auch angemessen berücksichtigt werden. Pflegeeinrichtungen und Schulträger müssten zudem ausreichend Zeit bekommen, um sich auf die Umstellung vorzubereiten. Zur Finanzierung der Pflegeausbildung fordert der Verband eine gesamtgesellschaftliche Lösung.

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Millionen Hartz IV-Empfängern drohen Leistungseinschnitte

Berlin/Neudietendorf, 30. Mai 2016. Als „kaltes Apparatschikgesetz“, mit dem die Rechtsposition von Millionen Hartz-IV-Beziehern geschwächt und ihre Lebenssituation verschlechtert werde, kritisiert der Paritätische  Wohlfahrtsverband das geplante Gesetz zur so genannten Rechtsvereinfachung im SGB II (Hartz IV), das nach erster Lesung im Bundestag heute im Ausschuss für Arbeit und Soziales beraten wird. Der vorliegende Gesetzesentwurf habe mit Entbürokratisierung so gut wie nichts zu tun, sondern verschärfe vor allem Kontroll- und Sanktionsmechanismen. Für Millionen Betroffene drohten künftig Leistungseinschnitte. Der Paritätische fordert die Abgeordneten des Deutschen Bundestags auf, das Gesamtpaket fallen zu lassen.

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Soziale Ungleichheit in Deutschland wächst: „Es ist Zeit zum Handeln“

Das Logo des Armutskongresses in BerlinNeudietendorf/Berlin, 27. Mai 2016. Die wachsende soziale Ungleichheit in Deutschland ist kein Naturereignis, sondern das Ergebnis verfehlter politischer Weichenstellungen in Deutschland. Darauf macht der Paritätische Gesamtverband in seinem in dieser Woche veröffentlichten Gutachten zur sozialen Lage in Deutschland aufmerksam. „Politik muss aktiv werden“, sagte der Vorsitzende des Verbandes, Prof. Rolf Rosenbrock, bei der Vorstellung der Studie. „Es ist Zeit zum Handeln“ ist denn auch das Motto des großen Armutskongresses, den der Paritätische gemeinsam mit zahlreichen anderen Verbänden und Organisationen am 7. und 8. Juli in Berlin veranstaltet. „Es wird Zeit, eine Gesellschaft zu schaffen, die niemanden zurücklässt“, heißt es in dem Aufruf zu der Veranstaltung, bei der in Fachforen, Workshops und Diskussionen das Thema Armut in all seinen Facetten behandelt werden soll.

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