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„Die offene Gesellschaft – in Bewegung“: Aktionsformate für Demokratie und Zusammenhalt in Erfurt

Der Verein „Initiative offene Gesellschaft e.V.“ macht Schluss mit der Empörungskultur und fragt radikal konstruktiv nach Verbesserungsideen – für den eigenen Ort, für das ganze Land, für unsere offene Gesellschaft. Dafür sind sie 2019 in zehn Städten und bei Festivals unterwegs: von Görlitz bis Aachen.

Vom 28.08.2019 – 20.09.2019 auch in Erfurt. Unter dem Label „Die offene Gesellschaft – in Bewegung“ gibt es verschiedene Aktionen und Formate. Gruppen, Vereine und Organisationen laden täglich ein, etwas für den Zusammenhalt und die Demokratie zu tun. Hier gibt es einen Überblick über die Angebote: https://www.die-offene-gesellschaft.de/events

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„Sie brennen für das, was sie tun“ Kreisgruppe des Paritätischen zeichnete drei ehrenamtlich Tätige aus

Weimar. Karin Häublein hilft arbeitslosen Menschen, Dr. Ria Schachtschnabel ist für Aids-Kranke da und Birgit Apel begleitet Trauernde. Diese drei Frauen aus Weimar wurden stellvertretend für die vielen ehrenamtlich Tätigen von der Kreisgruppe Weimar/Apolda des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes geehrt. Oberbürgermeister Peter Kleine hob ebenso wie die stellvertretende Kreisgruppenvorsitzende Petra Seidel das große ehrenamtliche Engagement von vielen Bürgern der Stadt hervor. Kleine verwies darauf, dass es in Weimar 750 ehrenamtlich geführte Vereine gibt. „Ohne Ehrenamt würde vieles nicht laufen“, so Kleine.

Jedes Jahr zeichnet die Kreisgruppe des Paritätitschen drei Ehrenamtler aus den Reihen der Mitgliedsorganisationen aus, die sich seit vielen Jahren für andere Menschen einsetzen, ihnen in schwierigen Situationen zur Seite stehen. Birgit Apel ist seit 1996 ehrenamtliche Mitarbeiterin im Hospizdienst in Weimar. „Vielleicht ist sie die am längsten tätige Hospizbegleiterin in Thüringen“, so Kleine, der in seiner Laudatio hervorhob, dass sie den Hospizdienst von der ersten Stunde an im Aufbau unterstützt und durch ihr Engagement mitgetragen habe. Unzählige Trauernde hat sie in Einzelgesprächen begleitet. „Sie brennt für das, was sie tut“, so Kleine. Und das gelte für alle an diesem Tag Ausgezeichneten.

Dr. Rita Schachtschnabel wurde für ihre jahrelanges ehrenamtliche Unterstützung der Aids-Hilfe Weimar ausgezeichnet. Seit 14 Jahren unterstützt sie den Verein bei HIV- und Syphilitests. „Ohne die ehrenamtlich tätigen Ärztinnen und Ärzte wäre das Testangebot nicht möglich“, so der OB. Für die an diesem Tag verhinderte Dr. Schachtschnabel nahm das Vorstandsmitglied der Aids-Hilfe, Daniel Groth, die Auszeichnung entgegen.

Karin Häublein ist seit 2011 in der Kleiderkammer des Arbeitslosenzentrums Weimar tätig. „Ohne ihr ehrenamtliches Engagement wäre die Arbeit der Kleiderkammer nicht kontinuierlich realisierbar“ unterstrich Peter Kleine in seiner Laudatio. „Hilfe und Unterstützung leisten, Solidarität üben – all das kommt in der Ehrenamtstätigkeit von Frau Häublein voll zum Ausdruck.“

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Grün, grün, grün sind alle meine Kleider

Tauziehen PantomimeKarte FrühlingNeudietendorf, 10. Juli 2019 | Wer sieht bei dieser Zeile aus dem bekannten Kinderlied nicht sofort einen Jäger vor seinem geistigen Auge. Wir verbinden nicht nur einige Berufe mit bestimmten Farben, sondern auch Gefühle. Was unsere Welt voller Farben mit uns macht, schauen sich gerade 30 Mädchen und Jungen beim diesjährigen Kulturlabor genauer an. Da ist der 10-jährige Matteo, der sich beim Improvisationstheater ausprobiert. “Ich habe gelernt wie man pantomimisch Tauziehen spielt”, erzählt er über seine Erlebnisse in den ersten Tagen. „Pantomime ist der erste Baustein zum Erlernen des Improvisationstheaters“, ergänzt der Dozent Stefan Bretz. Währenddessen wird im Textilworkshop im Nachbarraum gefärbt, gekleckst, gestempelt und gezeichnet. Rot mag Lotta besonders gern. “Heute habe ich eine Karte für meine Eltern gestaltet”, berichtet die 10-jährige begeistert. Deshalb kommt diese auch in ihrer Kreation vor. „Mit der Gestaltung der Karte, haben wir den Kindern die Wirkung von Farben erläutert, so die Dozentin Annett Schneider. „Im nächsten Schritt wird die Gestaltung eines Textilstückes in Angriff genommen“. Auch in diesem Jahr sorgt der Krügerverein mit dem Kulturlabor für eine spannende erste Ferienwoche. “Wir bieten den Mädchen und Jungen im Alter von 10 bis 13 Jahren einen Ort zum Ausprobieren”, umschreibt Christin Merten das Anliegen. „Es ist immer wieder schön zu sehen, wie sich die Kinder in dieser Woche entwickeln. Einige von ihnen kommen bereits seit mehreren Sommern zu uns” so die Projektmitverantwortliche weiter. Einen Einblick in ihre Woche geben die Mädchen und Jungs bei der Abschlusspräsentation. Diese findet am Freitag, um 14 Uhr, in der Krügervilla statt. Alle Interessierten sind herzlich dazu eingeladen.

Gefördert wird das Kulturlabor durch die Initiative „Kultur macht stark – Bündnisse für Bildung“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung.

Der Krügerverein kann auf mehr als 20 Jahre soziales Engagement zurückblicken. Ursprünglich gegründet um das Erbe von Prof. Herman Anders Krüger zu wahren, entwickelten sich im Laufe der Zeit Arbeitsbereiche wie Berufsorientierung, Integrationsbegleitung, Beschäftigungsprojekte und soziale Unterstützung. Unser Frauen- und Familienzentrum ist als Initiator von Veranstaltungen der Kunst, Kultur und Bildung ebenso fester Bestandteil der Region wie die Angebote der Gesundheitsförderung.

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"Gut leben in Thüringen - Familien stärken"

Spitzengespräch Liga und SPD„Gut leben in Thüringen – Familien stärken.“ – unter diesem Motto setzt sich die LIGA der Freien WohlfahrtspflegeLIGA der Freien Wohlfahrtspflege in Thüringen dafür ein, dass den Menschen im Freistaat notwendige Unterstützungsstrukturen und Angebote zur Verfügung stehen. In Spitzengesprächen mit den Fraktionen des Thüringer Landtags, in Debatten mit den Thüringer Ministerien, in überregionalen Fachtagen und Aktionen setzt sich die LIGA dafür ein, das Thüringen sozial bleibt.

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Save the Date: "Mit Nazis reden? Ja. Über Ausstieg." Fachtag der Bundesarbeitsgemeinschaft "Ausstieg zum Einstieg" am 14.11.2019 in Göttingen

Die Bundesarbeitsgemeinschaft „Ausstieg zum Einstieg“ e.V. lädt ein:

Liebe Kolleg*innen,

am 14.11.2019 findet der diesjährige Fachtag der Bundesarbeitsgemeinschaft „Ausstieg zum Einstieg“ e.V. statt. Er trägt den Titel „Mit Nazis reden? JA. Über Ausstieg“. 

Die Debatte, ob und wie man mit Nazis reden soll, erfreute sich in den letzten Jahren immer wieder größter Beliebtheit. Die BAG Ausstieg sagt JA und zwar über Ausstieg, denn: an vielen Orten gibt es keine Alternative. Ob in Schule, im Betrieb, oder im Feld der Sozialen Arbeit haben viele Praktiker*innen ihre ganz eigenen Erfahrungen mit extrem rechten Menschen gemacht. Häufig ist es fraglich, wie hier eine zielgerichtete Kommunikation aussehen kann, die Aussagen nicht affirmiert und gleichzeitig im Gespräch bleiben kann. Wir, als Dachverband zivilgesellschaftlicher Ausstiegsberatungen aus der extremen Rechten wollen unsere Erfahrungen in diesem Feld teilen und beim Fachtag konkrete Handlungsoptionen aufzeigen. Dazu sollen erste Inhalte der nächstjährigen Fort- und Weiterbildung vorgestellt werden, die tiefere Einblicke in dieses anspruchsvolle Feld geben wird.

 fachtag BAG

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Lebensleistung verdient Respekt - Paritätischer Thüringen fordert gemeinsam mit Bündnispartnern die Einführung einer Grundrente

Wir, die Thüringer Sozial- und Wohlfahrtsverbände und der DGB fordern die Koalitionsfraktionen von CDU/CSU und SPD auf, sich endlich auf die Einführung einer Grundrente ohne Bedürftigkeitsprüfung zu einigen. So beginnt das Forderungspapier, das auch vom Paritätischen Thüringen gezeichnet wurde. „Mit der Aufwertung der Rente für all jene, die nur geringe Ansprüche haben, schützen wir diese Menschen vor Altersarmut“, sagt Stefan Werner, Landesgeschäftsführer des Paritätischen Thüringen. „Es geht uns darum, die Lebensleistung der arbeitenden, erziehenden und pflegenden Menschen anzuerkennen“, so Werner weiter. Dazu gehört auch, allen Arbeitenden, die jahrzehntlang in die gesetzliche Rentenversicherung eingezahlt, aber nur geringe Rentenansprüche haben mit einer Aufwertung der Rente den Gang zum Grundsicherungsamt zu ersparen.

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Paritätischer begrüßt Vorschläge zur Stärkung des Ehrenamtes

Der Paritätische Thüringen sieht die Empfehlungen von Finanzministerin Heike Taubert die ehrenamtliche Arbeit durch Steuerentlastungen sowie Anhebung der Pauschalen zu stärken als Schritt in die richtige Richtung. Konkret soll es bei der Finanzministerkonferenz in Berlin darum gehen, die Übungsleiterpauschale von 2400 auf 3000 Euro pro Jahr, die Ehrenamtspauschale von 720 auf 840 anzuheben. Zudem ist eine höhere Einnahmegrenze für Vereine, bei der keine Körperschafts- und Gewerbesteuer fällig wird, im Gespräch. Bisher lag diese bei 35.000 Euro, diskutiert werden nun 45.000 Euro pro Jahr. „In Deutschland leisten unzählige Ehrenamtler tolle und wertvolle Arbeit. Sie zu stärken ist seit jeher unser Anliegen“, sagt Stefan Werner, Landesgeschäftsführer des Paritätischen Thüringen. „Die genannten Maßnahmen wären ein wichtiger Schritt dabei. Ehrenamtliche bringen die Gesellschaft voran, umso wichtiger ist es sie immer wieder im Blick zu haben und gute Rahmenbedingungen zu schaffen.“ So gilt es, die Innovationskraft von Vereinen weiter zu fördern und insbesondere im ländlichen Raum die Mobilität der ehrenamtlichen Tätigen zu fördern.

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Familienpolitik in Thüringen: „Es gibt noch viel zu tun, bleiben wir dran“

Sozialgipfel Ramelow

Erfurt. Fanny Kratzer ist eine vierfache alleinstehende Mutter. Ihre Kinder sind 7, 11, 14 und 15 Jahre alt. Sie ist in Vollzeit berufstätig. Das tägliche Management ihres Haushalts erfordert viel Organisationsgeschick, viel Kraft und gute Nerven. Und auch ein gutes Netzwerk an Verwandten wie Omas und Tanten, die einspringen, wenn die Mutter gerade mal nicht kann. Fanny Kratzer meistert ihren Alltag – aber sie hat mit vielen Problemen zu kämpfen. Mal fehlen Unterstützungsangebote, mal gibt es in der Schule kein Verständnis für die finanziellen Engpässe in ihrer Familie, mal muss sie Abstriche bei Freizeitangeboten machen. Eindrucksvoll und mitreißend schilderte Fanny Kratzer beim achten Thüringer Sozialgipfel in Erfurt ihren Tagesablauf, der morgens damit beginnt, die Kinder schulfertig zu machen und abends mit Gesprächen mit den Kindern endet, in denen man den Tag noch einmal Revue passieren lässt.

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Paritätischer Ehrenamtspreis würdigt herausragendes Engagement

FRK 5997Neudietendorf, 10. Mai 2019 |
„Er ist immer dort, wo er gebraucht wird“, sagte Dr. Heide Wildauer bei ihrer Laudatio für Helmut Heering. Der Eisenacher ist mit dem Paritätischen Ehrenamtspreis 2019 in der Kategorie Weise Stars ausgezeichnet worden. Wildauer, Mitglied im Stiftungsrat der Paritätischen BuntStiftung, erinnerte beim Festakt daran, dass Heering bereits mehr als zwei Jahrzehnte Mitglied im Schwerhörigen-Verein Eisenach sei und diesen von Anbeginn an aktiv mitgestaltet habe. Mit der Auszeichnung ist auch die Nominierung zum Deutschen Engagementpreis 2019 verbunden.
Mit dem Paritätischen Ehrenamtspreis wird jedes Jahr herausragendes ehrenamtliches Engagement in den Reihen des Paritätischen Thüringen ausgezeichnet. Diesmal erhielten drei Projekte und vier Einzelpersonen die Auszeichnung. „Dieses Wirken für andere ist ein unersetzbares Gut und elementarer Bestandteil für ein gelingendes Miteinander“, betonte Rolf Höfert, Verstandsvorsitzender des Paritätischen, bei der Verleihung der Preise.

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