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Radio Parität - 3. Sendung am Internationalen Tag des Ehrenamtes

2018 12 05 Radio Parität 01In ganz Thüringen lief heute zum Dritten mal Radio Parität mit Radio Lotte und der Paritätische Thüringen. In der dreistündigen Sondersendung zum Internationalen Tag des Ehrenamtes sprachen Stefanie Lachmann und Markus Pettelkau mit vielen Gästen aus Sozialen Organisationen. Ziel der Sendung war es, das Ehrenamt in seinen vielfältigen Facetten darzustellen und Interessierte für ein Ehrenamt zu begeistern.
Nachzuhören ist die Sendung in der Mediathek von Radio Lotte.

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„Hier sieht man, wie Inklusion funktionieren kann“ – „Inklusion on ice“ in Weimar

20181121 Inklusion on Eis webDie Augen von Christian strahlen vor Freude. Der junge Mann aus der Werkstatt des Lebenshilfewerks Weimar wird von seiner Betreuerin im Eisgleiter über das Eis geschoben. Runde um Runde. Er kann gar nicht genug bekommen. Inklusion on ice heißt die Veranstaltung, die schon seit vielen Jahren zur Eröffnung der Eisbahn rund um das Goethe- und Schillerdenkmal von Petra Seidel organisiert wird. Der Ortsteilbürgermeisterin von Legefeld und stellvertretenden Vorsitzenden der Paritätischen Kreisgruppe ist es ein Herzensanliegen, Menschen mit und ohne Behinderung auf dem Eis zusammenzubringen. „Was wir hier erleben, das sollten wir in allen Bereichen umsetzen“, schreibt Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow, der Schirmherr der Veranstaltung, in seinem Grußwort. „Hier sieht man, wie Inklusion funktionieren kann“, so der Regierungschef. Denn „Inklusion on ice“ ist zu einem großen Familienfest geworden. Das Grußwort von Ramelow wird von Rola Zimmer, der Geschäftsführerin des Lebenshilfe Werks Weimar-Apolda verlesen. Weimars Oberbürgermeister Peter Kleine ist besonders angetan von den Eistänzen der Special-Olympics Athleten des ESC Erfurt. Das sind eislaufbegeisterte Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit geistiger Behinderung und eventuell körperlicher Beeinträchtigung unter Leitung von Trainerin Astrid Hentrich. Auch die ehemalige Eiskunstlauf-Weltmeisterin von 1973, Christine Stüber-Errath, schnallte sich am Nachmittag ihre Schlittschuhe unter. „Eine Veranstaltung, die aus dem Programm der Weimarer Weihnacht nicht wegzudenken ist“, so der begeisterte Kleine, der sich besonders bei Petra Seidel für die Organisation auch des Eisgleiters bedankte, mit dem Menschen mit Handicap das Eisvergnügen erleben können – und das während der gesamten Weihnachtsmarktzeit. Unser Foto zeigt die Eröffnung des Inklusionstages auf dem Eis.

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Kinder- und Jugendpreis 2018: Projekte über das Leben in der digitalen Welt ausgezeichnet

KuJP 2018 04 webDas Projekt "Digitalisierung - Dialog der Generationen" des Klub Galletti von der Volkssolidarität erhielt den ersten Preis. „Wenn die Großeltern und die Enkel die digitale Welt gemeinsam erleben, dann ist das eine ausgezeichnete Idee.“ So würdigte Ministerpräsident Bodo Ramelow das Vorhaben der Volkssolidarität Gotha, Ältere und Jüngere gemeinsam die digitale Welt erleben und erforschen zu lassen. Das Projekt „Digitalisierung – ein Forum der Generationen“ des Klubs Galletti der Volkssolidarität erhielt den mit 5000 Euro dotierten ersten Platz beim diesjährigen Kinder- und Jugendpreis – eine gemeinsame Initiative der Paritätischen BuntStiftung und der Sparkassen Finanzgruppe Hessen-Thüringen.
„Die digitale Welt ist ein Lernprozess, bei dem es nicht darum geht in gut oder schlecht einzuteilen“, sagte Bodo Ramelow zuvor bei seiner Festrede. „Viel wichtiger ist es, sich über die eigene Mediennutzung bewusst zu werden, den Verstand zu benutzen und darüber im Gespräch zu bleiben.“

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Multipotenzial das erfolgreichste Thüringer Projekt bei der Integration von Geflüchteten in den Arbeitsmarkt

2018 11 27 multipotenzial webDas Projekt „Multipotenzial“ in Nordthüringen, das Geflüchtete bei der Integration in den Arbeitsmarkt unterstützt und begleitet, ist das erfolgreichste Vorhaben dieser Art in Thüringen. 42,9 Prozent der Teilnehmenden haben eine Stelle im ersten Arbeitsmarkt gefunden. „Die Mitarbeitenden im Projekt leisten damit einen wichtigen gesellschaftlichen Beitrag zur Integration“, unterstrich Thüringens Sozialministerin Heike Werner bei einer Veranstaltung von „Multipotenzial“ in Sondershausen. Das Projekt wird gemeinsam getragen von der Gemeinnützigen Fördergesellschaft Arbeit und Umwelt (FAU) in Sondershausen, dem Bildungswerk der Thüringer Wirtschaft e.V., dem VHS-Bildungswerk und dem Verein „LIFT“. Aktuell gibt es in Thüringen 47 derartige Projekte im Landesförderprogramm. Damit wurden 5900 Personen erreicht.

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Gedenktag: „NEIN zu Gewalt an Frauen“

Gewalt Frau webQuelle: pixabayWeltweit ist laut einer Studie der Weltgesundheitsorganisation jede dritte Frau von häuslicher oder sexualisierter Gewalt betroffen. In der überwiegenden Anzahl der Fälle geht die Gewalt vom eigenen Partner aus. In Deutschland betraf dies im vergangen Jahr knapp 114.000 Frauen. „Gewalt an Frauen findet täglich, mitten in unserer Gesellschaft statt. Umso wichtiger ist es, immer wieder auf das Thema aufmerksam zu machen“, sagt Julia Hohmann, Referentin für Frauen und Familie des Paritätischen Thüringen. Ein solcher Gedenktag sei hierfür eine gute Gelegenheit, sich nochmals klar gegen Gewalt an Frauen und Mädchen zu positionieren. „Entsprechende Hilfsangebote für in Not geratene Frauen braucht es jedoch ganzjährig, unbürokratisch und flächendeckend“, so Hohmann weiter. Dazu gehört eine ausreichende Finanzierung der Frauenhäuser. Die vorhandenen Frauenhäuser sind oftmals voll belegt. Damit wird es unter den derzeitigen Bedingungen immer schwieriger allen Frauen mit ihren Kindern, die in Thüringen von Gewalt betroffen sind, entsprechende Schutzräume zu bieten.
Es braucht eine grundsätzliche Weiterentwicklung von Hilfs- und Unterstützungsangeboten im Bereich des Gewaltschutzes sowie Frauen, Kinder- und Jugendschutz. Dazu gehört auch, die bisherigen Förderstrukturen von Land und Kommunen neu zu ordnen und für eine auskömmliche finanzielle Untersetzung zu sorgen.

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Qualifizierungsentwicklerinnen bei Forum Berufsstart

Der PariPanorama webtätische Thüringen war am 14. und 15. November mit einem Messestand beim Forum Berufsstart vertreten. Gemeinsam mit einigen Mitgliedsorganisationen, etwa der Volkssolidarität oder dem Lebenshilfe-Werk Weimar-Apolda, stellten die Qualifizierungsentwicklerinnen Ausbildungsmöglichkeiten in der Sozialwirtschaft vor.

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Zweite Sendung von Radio Parität zum Ehrenamt

2018 11 15 Radio ParittRadio Lotte und der Paritätische Thüringen gingen wieder gemeinsam "on air". Die zweite Sendung von Radio Parität mit dem Titel "Ich, du, er, sie, es - bürgerliches Engagement ist für ALLE offen" stellte die unterschiedlichen Möglichkeiten im Ehrenamt vor und lud dazu ein, sich zu beteiligen. Dieses Mal beantworteten Brigitte Schramm, Seminarleiterin für Ehrenamtsarbeit beim Paritätischen Thüringen und Andreas Kotter, Referent des Stiftungsvorstandes die Fragen von Moderator Markus Pettelkau.

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Beteiligung bei Bündnis für Winterabschiebestopp in Thüringen

Ein breites Bündnis aus 27 zivilgesellschaftlichen Organisationen, darunter der Paritätische Thüringen, hat die Thüringer Landesregierung aufgefordert, für den kommenden Winter erneut einen umfassenden Erlass zur Aussetzung von allen Abschiebungen anzuordnen. Dieses soll für alle Staaten gelten, in denen aufgrund der dort herrschenden winterlichen klimatischen Verhältnisse eine Aufnahme in Sicherheit und Würde unmöglich ist.
Der Erlass der vergangenen zwei Winter ist aus Sicht der unterzeichnenden Organisationen dahingehend unzureichend.
Er beschränkte sich darauf, dass Ausländerbehörden lediglich im Einzelfall und nach individueller Prüfung für besonders Schutzbedürftige einen Winterabschiebestopp verhängen konnten. Außerdem beschränkte sich der Erlass in Bezug auf Minderjährige auf "nicht schulpflichtige Kinder", was im konkreten Fall bedeutet, dass nur Kinder bis zum sechsten Lebensjahr nicht in die Kälte abgeschoben werden sollen. Eine Abschiebung mit Kindern zwischen dem sechsten und achtzehnten Lebensjahr war nach der alten Regelung hingegen zulässig.

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Pflegepersonal-Stärkungsgesetz: Zentrale Fragen bleiben unbeantwortet

fotolia AlexanderRathsFür den Paritätischen Thüringen bleiben beim heute im Bundestag verabschiedeten Gesetz zur Stärkung des Pflegepersonals zentrale Fragen der Umsetzung unbeantwortet. Darüber, dass es mehr Personal in der Pflege benötigt, herrscht mittlerweile Konsens. Die Ankündigung von 13.000 Stellen für die stationäre Altenpflege mag für den ersten Moment beruhigend wirken. „Sie bleiben jedoch reine Symbolik, wenn wir keine Menschen finden, mit denen wir sie besetzen können“, mahnt Stefan Werner, Landesgeschäftsführer des Paritätischen Thüringen. „Eben auch deshalb sind wir auf Zuwanderung angewiesen“, so Werner weiter. Hierfür braucht es die nötigen Rahmenbedingungen, wie etwa ein verändertes Verfahren bei der Anerkennung der Berufsabschlüsse, schnellere Verfahren für die Arbeitsaufnahme und eine integrationswillige Gesellschaft. „Und es gilt alle Bereiche in der Pflege im Blick zu behalten – auch die oft vergessene ambulante Versorgung“, so Werner. „Wir brauchen ein Gesamtkonzept, dass die Pflege umfassend in den Blick nimmt, sich auch mit den Rahmenbedingungen für die Fachkräftegewinnung auseinandersetzt und Finanzierungskonzepte vorhält, die nicht zu Lasten der Pflegebedürftigen gehen.“

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Stefan Werner bei der Mitgliederversammlung des Paritätischen: „Demokratie aktiv mitgestalten und Widerstand leisten, wenn Menschenrechte bedroht sind“

03 Mitgliederversammlung Abstimmkarte 2018Die Gesellschaft steht an einem Scheideweg. Wenn die Menschen nur noch in Feindbildern denken, wäre das das Ende der offenen Gesellschaft. Oder aber es gelingt, ein anderes Bild von Gesellschaft zu entwerfen und den Menschen nahezubringen, nämlich das einer Gesellschaft der Solidarität, in der alle Menschen gleich viel wert sind. Darum will Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linkspartei) kämpfen, wie er bei der Mitgliederversammlung des Paritätischen unterstrich. „Sie haben vielen Menschen aus der Seele gesprochen“, machte der Vorstandsvorsitzende des Paritätischen, Rolf Höfert, in seiner Replik deutlich, dass sich der Verband und der Regierungschef in diesem Ziel einig sind.

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