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Inklusion: „Wir können von Kindern sehr viel lernen“ – Stefan Werner: Sorge um das gesellschaftspolitische Klima

Filmporjekt Alle in einem BootErfurt, 18. September 2018. „Wir können von Kindern sehr viel lernen.“ Raul Aguayo-Krauthausen sagt das. Der kleinwüchsige Mann ist Rollstuhlfahrer und ein unermüdlicher Streiter für die Inklusion. „Kinder gehen ganz unbefangen an die Dinge heran. Sie sind neugierig, sie stellen Fragen. Und später ist dann das Neue normal.“ Krauthausen sagt das in einem Workshop bei dem von der Deutschen Soccer-Liga organisierten Fachsymposium Inklusion. „Nicht OB, sondern WIE“ – das steht für ihn schon seit langem fest und das steht auch als Titel über dieser Fachtagung. „Inklusion ist ein Menschenrecht“, unterstreicht Krauthausen und fordert von den Teilnehmenden an der Veranstaltung – die meisten davon aus dem pädagogischen Bereich – mehr Druck auf die politisch Verantwortlichen. Aber auch die Medien kommen nicht ungeschoren davon: „Es kommen immer nur Experten zu Wort, selten oder nie die Betroffenen selbst.“ Und denen eine Stimme zu geben – das hat sich Krauthausen zur Aufgabe gemacht. „Wir müssen die Strukturen ändern.“ Vorgestellt wurde bei dem Fachtag auch das inklusive Filmprojekt "Alle in einem Boot". Unser Bild zeigt Mitwirkende der Podiumsdebatte zu dem Filmprojekt. Von links nach rechts: Christof Düro, Steffi Taubert, Mohammed Feisal Eshan, Christiane Bernuth und Jörg Lohr (Moderator).

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Gesetz zur Reform der Pflegeberufe - wie kann es gelingen?

Alexander Raths - fotalia.comNeudietendorf, 14. September 2018. Die Zeit drängt: Bereits im Jahr 2020 tritt das Gesetz zur Reform der Pflegeberufe in Kraft. Dieses vereint die bisher getrennten Ausbildungen in der Gesundheits- und Krankenpflege, Altenpflege sowie Kinderkrankenpflege. Damit sich sowohl Schulen als auch Einrichtungen in der verbleibenden Zeit auf die damit verbundenen Veränderungen vorbereiten können, braucht es baldige Sondierungsgespräche mit allen Beteiligten.


Der Paritätische Thüringen begrüßt grundsätzlich die Reform der Pflegeausbildung, sieht allerdings auf Landesebene dringenden Handlungsbedarf bei der Ausgestaltung des Gesetzes. „Was in Thüringen bisher fehlt, sind Antworten seitens des Sozialministeriums auf elementare Fragen zur inhaltlichen und organisatorischen Umsetzung“, sagt Stefan Werner, Landesgeschäftsführer des Paritätischen. „So ist weder geklärt wie ein gemeinsames Curricula für die bislang eigenständigen Berufsbilder aussieht, noch wie die Umstellung in Thüringen erfolgen kann.“ Das Bundesgesetz gibt den Rahmen vor, die konkrete Ausgestaltung obliegt den Ländern. Zu bedenken ist etwa: Die Schulen müssen zukünftig drei Bereiche parallel (generalistische Ausbildung, Altenpflege und Pädiatrie) ausbilden. Hierfür braucht es, wenn schon nicht eigenes Lehrpersonal, doch zumindest Ausbildungs- und Kooperationsverbunde. Dies ist in einem Jahr, das bis zum Inkrafttreten des Gesetzes bleibt, fast nicht mehr realisierbar – insbesondere dann, wenn von politischer Seite die Grundzüge der künftigen Anforderungen und Ansprechpartner nach wie vor nicht benannt sind. Und auch dann werden sich einige Schulen überlegen müssen, ob sie ihren Lehrbetrieb aufrechterhalten können.

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Fort und Weiterbildungsangebot will wachsendem Antisemitismus in Thüringen entgegentreten

2018 09 05 jüdisches lebenNeudietendorf, 05. September 2018. Die Sicherheitsbehörden in Thüringen und jüdische Organisationen registrieren seit Jahren einen steigenden Antisemitismus in Thüringen. Mittlerweile liegt der Freistaat mit 29,8 antisemitischen Straftaten auf Platz zwei in der Liste der Bundesländer hinter Berlin (46,1 antisemitische Straftaten), aber deutlich über dem Bundesdurchschnitt, der bei etwa 15 Straftaten je 100.000 Einwohnern liegt.

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Auf dem Weg zur inklusiven Schule

In Thüringen besuchen immer mehr Kinder mit speziellem Förderbedarf eine reguläre Schule. Dies belegt eine heute veröffentlichte Studie der Bertelsmann-Stiftung zum Thema Schulinklusion. Lernten im Jahr 2009 noch 7,5 Prozent der Schüler mit Handicaps an einer separaten Förderschule, waren es 2017 nur noch rund 4,0 Prozent. Damit verzeichnet Thüringen mit einer Verminderung von 3,5 Prozentpunkten die im Bundesvergleich stärkste Entwicklung. Deutschlandweit nahm die Quote nur um 0,6 Prozentpunkte ab.
Der Paritätische sieht Thüringen auf einen guten Weg. Diesen gilt es, weiter zu beschreiten. So ist es wichtig, dass sich Konzepte zum gemeinsamen Lernen noch stärker an den individuellen Bedürfnissen der Kinder und Jugendlichen orientieren. Ein solches Vorgehen, nimmt auch die Freien Förderschulen mit ihrer Expertise mit in den Blick. Ausgestattet mit dem notwendigen Handlungsspielraum, könnten sie eigene Wege hin zu inklusiven Schule erproben. Hinzu kommt: Inklusion sollte nicht am Schultor enden. Schulen können dies unterstützen, indem Kinder und Jugendliche mit und ohne besonderen Förderbedarf über das gemeinsame Lernen hinaus, auch Alltag gemeinsam gestalten. Wie solche Inklusionsansätze ganz konkret aussehen können, behandelt in der kommenden Woche das Fachsymposium „Nicht OB, sondern WIE“ der deutschen Soccer Liga e. V.

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Spurwechsel - Die Voraussetzungen müssen stimmen

„Menschen anderer Nationen, die gut integriert sind und hier arbeiten, abzuschieben, ist das falsche Signal“, sagt Stefan Werner, Landesgeschäftsführer des Paritätischen Thüringens mit Blick auf die Debatte über den Spurwechsel. Dieser soll abgelehnten, aber gut integrierten Asylbewerbern, die eine Stelle vorweisen können, eine Bleibeperspektive bieten, in dem sie vom Asylverfahren in die Fachkräfteeinwanderung wechseln. Mindestens ebenso wichtig wie die neuerliche Debatte zum Spurwechsel, wäre ein konsequentes Hinwirken auf eine Integration von Anfang an. Zumeist ist es nicht damit getan, lediglich einen Sprachkurs vorzuschalten. Vielmehr braucht es ein kontinuierliches Angebot. Ebenso hinderlich ist es, geflüchtete Menschen bei länger andauernden Asylverfahren von jeglichen Integrationsangeboten auszuschließen. Folglich ist eine gelingende Arbeitsmarktpolitik für geflüchtete Menschen konsequent als Integrationspolitik zu gestalten. Damit geht unter anderem einher, dass Angebote etwa der Arbeitsförderung nicht exklusiv, sondern auch für geflüchtete Menschen zur Verfügung stehen. „Hinzu kommt: die meisten Menschen mit Migrationshintergrund können ihre beruflichen Qualifikationen aus verschiedenen Gründen nicht unmittelbar in die Arbeitswelt einbringen“, so Werner. „Eine Arbeitsmarktpolitik, die die Voraussetzung für qualifikationsadäquate Erwerbstätigkeit oder Weiterqualifizierung schafft, stellt damit ebenfalls die Weichen in Richtung gelingende Integration.“  

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Paritätischer Thüringen unterstützt Appell zum Umgang mit minderjährigen Flüchtlingen

„Fachlichkeit statt Diffamierung im Umgang mit unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen!“ lautet der Appell von 54 Fachverbänden. Ihnen geht es vor allem darum, die Schutzbedürftigkeit der Minderjährigen in den Mittelpunkt der Debatte zu rücken. Steffen Richter ist Fachreferent für Kinder- und Jugendhilfe beim Paritätischen Thüringen, der sich diesem Aufruf anschließt. Er erklärt wie sich die Situation für minderjährige Flüchtlinge in Thüringen gestaltet.

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Zwei Paritätische Projekte für den Deutschen Engagementpreis nominiert

Mitglieder des Wünschewagen-TeamsErfurt/Neudietendorf, 19. August 2018. Der „Wünschewagen“ des ASB Jena und Katharina Nöthlich vom Kinderhospiz Mitteldeutschland sind für den Deutschen Engagementpreis nominiert worden. Beide wurden bereits mit dem Ehrenamtspreis des Paritätischen ausgezeichnet. Insgesamt wurden 22 Projekte und Einzelpersonen aus Thüringen nominiert. Bundesweit sind 554 herausragende Projekte und Einzelpersonen vorgeschlagen worden. Der Deutsche Engagementpreis ist der Dachpreis für bürgerschaftliches Engagement in Deutschland. Er würdigt das freiwillige Engagement der Menschen in Deutschland und all jene, die dieses Engagement durch die Verleihung von Preisen unterstützen. Unser Bild zeigt Mitglieder des "Wünschewagen-Teams" bei der Verleihung des Paritätischen Ehrenamtspreises im Mai.

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„Herausragend ehrenamtlich engagiert“: Paritätische Kreisgruppe ehrte drei Weimarerinnen für ihre ehrenamtlichen Tätigkeiten

kreisgruppe weimar ehrenamtspreisWeimar, 19. August 2018. Herausragendes ehrenamtliches Engagement haben drei Weimarerinnen bewiesen, die jetzt von der Kreisgruppe des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes im Rahmen des jährlichen Sommerfestes ausgezeichnet wurden: Annett Karsten von der Aidshilfe Weimar, Veronika Kranich vom Thüringer Arbeitslosenverband und Silvia Altwasser vom Verein Salamanca leben e.V. Die drei Geehrten erhielten den Preis stellvertretend für alle Ehrenamtler in den Reihen der fast 40 Mitgliedsorganisationen der Paritätischen Kreisgruppe, unterstrich die Vorsitzende der Kreisgruppe, Rola Zimmer. Unser Bild zeigt von links nach rechts: Veronika Kranich, Rola Zimmer (Vorsitzende der Kreisgruppe), Annett Karsten, Silvia Altwasser und Petra Seidel (stellv. Vorsitzende der Kreisgruppe). Im Vordergrund die achtjährige Carlotta Miehe, die gemeinsam mit Matthias Wollong die Veranstaltung musikalisch umrahmte.

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Ein Streifzug durch die Weltküche – Kochbuch des Weltladens „Locodemu“ aus Sömmerda

locedemu asb sömmerda kochbuch weltkücheSömmerda. Petros Weladegergsh kocht gern. Der 23-Jährige stammt aus Eritrea und lebt in Sömmerda-. „Am liebsten esse ich Hühnchen nach eritreischer Art“, sagt er. Ein typisches eritreisches Gericht ist Zigni, ein dicker Eintopf aus Tomaten, Fleisch oder Fisch und Gemüse. Und genau dieses Zigni präsentiert er in dem neuen Kochbuch des Weltladens „Locodemu“ des ASB Sömmerda. Entstanden ist dabei ein Streifzug durch die „Weltküche“, wie auch der Band heißt. Das Köstliche aus aller Welt wurde gekocht in Sömmerda, oder genauer gesagt im dortigen Weltladen. Hier treffen sich seit 2015 einmal in der Woche Nachbarn aus verschiedenen Ländern, um gemeinsam zu kochen, sich auszutauschen, den anderen am kulturellen und kulinarischen Reichtum vieler Nationalitäten teilhaben zu lassen. Unser Bild zeigt Dorothea Schröder, Petra Recke, Anika Jahn-Büchner, Günther Stanislowsky und Margita Fischer . Sie alle arbeiteten am Kochbuch Weltküche mit. (Foto: Andreas Kotter)

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Paritätisches Jahresgutachten: 90 Prozent der Bevölkerung sorgen sich um sozialen Zusammenhalt. Verband fordert soziales Reform- und Investitionsprogramm

Berlin/Neudietendorf,08.08.2018. Wachsende soziale Ungleichheit und eine Gefährdung des sozialen Zusammenhaltes in Deutschland konstatiert der Paritätische Wohlfahrtsverband in seinem aktuellen Jahresgutachten. Der Verband begrüßt, dass die Bundesregierung die Stärkung des sozialen Zusammenhaltes als vorrangiges Ziel formuliert hat; die bisher beschlossenen Maßnahmen reichten dafür jedoch bei Weitem nicht aus. Notwendig sei ein echtes soziales Reform- und Investitionsprogramm, fordert der Paritätische.

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