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Trotz positiver Entwicklung am Arbeitsmarkt: Langzeitarbeitslosigkeit verfestigt sich: Runder Tisch weist auf Problemgruppen hin

Erfurt, 6. April 2016. Trotz der insgesamt positiven Entwicklung am Thüringer Arbeitsmarkt gibt es weiterhin viele Problemgruppen, die Förderung benötigen. Das wurde beim Runden Tisch der Sozialen Verantwortung in Erfurt deutlich. So beträgt der Anteil der über 50-Jährigen an der Gesamtarbeitslosenzahl 41,7 Prozent und mehr als jeder Dritte unter den Arbeitslosen ist schon mehr als ein Jahr ohne Job und damit langzeitarbeitslos. Besondere Sorge bereitet auch noch immer die Gruppe der Menschen mit Behinderungen. Mehr als 3000 Betriebe in Thüringen entziehen sich ihrer Beschäftigungsverpflichtungen durch die Zahlung einer Ausgleichsabgabe, 5903 schwerbehinderte Menschen sind derzeit in Thüringen als arbeitslos gemeldet. Das sind zwar 549 weniger als im Vorjahr, allerdings sinkt die Quote im Vergleich zur allgemeinen Abnahme der Arbeitslosigkeit in Thüringen deutlich langsamer.

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Fünf Jahre Bildungs- und Teilhabepaket: Paritätischer und Deutscher Kinderschutzbund sehen Paket als gescheitert an

Carsten Nöthling, Landesgeschäftsführer des Deutschen KinderschutzbundesErfurt, 7. April 2016. Fünf Jahre nach seiner Einführung kann man das Bildungs- und Teilhabepaket der Bundesregierung als gescheitert ansehen. Diese ernüchternde Bilanz zogen jetzt der Paritätische und der Deutsche Kinderschutzbund. „Die Leistungen sind in ihrer Höhe unzureichend und so, wie sie jetzt gestaltet sind, ungeeignet, Bildung und Teilhabe für benachteiligte Kinder und Jugendliche zu ermöglichen“, so der Landesgeschäftsführer des Paritätischen, Reinhard Müller. Carsten Nöthling, der Landesgeschäftsführer des Kinderschutzbundes (Bild) kritisiert den ungeheuren bürokratischen Aufwand: „Zu viele Kriterien und komplizierte Verwaltungsregeln benachteiligen diejenigen, die eigentlich davon profitieren sollten.“ Der Präsident des Kinderschutzbundes, Heinz Hilgers, sieht die Gefahr, dass Kinder immer wieder stigmatisiert werden, weil sie sich in Schule und Freizeit als arm outen müssten.

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Sozialverbände: Angebote der Schulsozialarbeit für junge Flüchtlinge ausbauen

Reinhard Müller, Landesgeschäftsführer des Paritätischen und Vorsitzender der LIGAErfurt, 5. April 2016.  Die Thüringer Sozialverbände haben die Landesregierung aufgefordert, die Angebote der Schulsozialarbeit für junge Geflüchtete auszubauen. „Schulsozialarbeit muss mehr sein als nur Sprache lernen. Sie sollte inspirierend in die sozialen Bezüge hinein arbeiten“, erklärte der Vorsitzende der LIGA der Freien Wohlfahrtspflege, Reinhard Müller (Bild).  Der Hauptausschuss der LIGA, das oberste Beschlussorgan der in der LIGA zusammengeschlossenen Sozialverbände, hatte zuvor die Landesregierung aufgefordert, den Aufbau bzw. die Arbeit in einem dafür notwendigen Netzwerk in die neue Richtlinie „Schulbezogene Jugendsozialarbeit“ aufzunehmen. Ein entsprechender Passus findet dort noch keinerlei Berücksichtigung. Im Großen und Ganzen begrüßt der LIGA-Hauptausschuss die Richtlinie, die eine Anpassung an Erfahrungswerte der bisherigen Förderpraxis sei.

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Tarifvertrag für 6500 Mitarbeitende in der Sozialwirtschaft unter Dach und Fach

PATT-Geschäftsführerin Sabine RuheNeudietendorf/Erfurt, 4. April 2016. Für 6500 Mitarbeitende der Sozialwirtschaft in Thüringen, Sachsen und Mecklenburg-Vorpommern sind jetzt die neuen Tarifverträge unter Dach und Fach. Der Paritätische Arbeitgeberverband PATT und die Gewerkschaft GÖD vereinbarten für die nächsten beiden Jahre Tarifsteigerungen um 4,3 Prozent. Ab 1. Juli 2016 steigen die Einkommen der Beschäftigten in der Sozialwirtschaft um 2,5 Prozent, ab 1. Juli 2017 noch einmal um 1,8 Prozent. „Damit hat der Arbeitgeberverband PATT mit den Tarifabschlüssen bereits jetzt für die kommenden zwei Jahre bei der Vergütung und für die kommenden vier Jahre beim Rahmentarifvertrag attraktive Arbeitsbedingungen für die Mitarbeitenden in den Mitgliedsunternehmen in einem auch für die Unternehmen verkraftbaren Umfang festgeschrieben“, so die Geschäftsführerin des Arbeitgeberverbandes, Sabine Ruhe.

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Paritätischer: Freihandelsabkommen TTIP bedroht die Qualität sozialer Arbeit - Am 23. April Protest in Hannover

Am 23. April wird in Hannover gegen das Freihandelsabkommen TTIP demonstriertNeudietendorf/Hannover. Anlässlich des Treffens von US-Präsident Barack Obama und Bundeskanzlerin Angela Merkel am Rande der Hannover Messe ruft ein breites Bündnis zivilgesellschaftlicher Organisationen zum Protest auf. Es kündigt für den 23. April eine überregionale Demonstration in Hannover unter dem Motto: „Obama und Merkel kommen: TTIP & CETA stoppen! – Für einen gerechten Welthandel!“ an, zu der zehntausende Menschen erwartet werden. Auch der Paritätische ruft zur Teilnahme an der Demonstration auf.

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Infrastrukturministerin Birgit Keller: „Ohne die zivilgesellschaftlichen Verbände geht nichts“

Thüringens Infrastrukturministerin Birgit Keller (Linkspartei)Neudietendorf/Erfurt, 24. März 2016. Die Bewältigung der demografischen Herausforderung für Thüringen kann nur in enger Kooperation mit der Zivilgesellschaft geschehen. Das hat Thüringens Infrastrukturministerin Birgit Keller (Linkspartei) in einem Interview mit den Paritätischen Nachrichten unterstrichen. „Ohne die Verbände geht nichts“, so die Ministerin wörtlich. Nach den neuesten Zahlen wird sich die Bevölkerung Thüringens bis 2035 auf 1,8 Millionen Menschen verringern, von denen dann nur noch 900.000 erwerbsfähig sind. Sie betrachtet diese Entwicklung als eine Chance zur Gestaltung und rät in dem Interview, verstärkt den ländlichen Raum in den Blick zu nehmen.

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Nach Brand im Vereinsheim: Streetwork Gera steht vor dem Nichts

Gera, 24. März 2016. „Wir sind immer noch fassungslos.“ So heißt es auf der Facebook-Seite des Vereins Streetwork Gera e.V. Nach einem Brand in seinem Vereinsheim in dieser Nacht steht der Verein vor dem nichts. Vereinsvorsitzender Andreas Heimerdinger sagte Antenne Thüringen: „ich weiß jetzt nicht, wie es weitergehen soll, aber wir werden einfach wieder bei Null anfangen müssen.“ Der Verein befürchtet, dass das Feuer absichtlich gelegt wurde- zumal es gleich zwei Mal in der Nacht brannte und Bargeld und zwei Autoschlüssel seitdem fehlen.
Jetzt will der Verein erst einmal eine Bestandsaufnahme machen und einen Notfallplan für die Betreuung der Jugendlichen entwickeln.

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Paritätischer: Mit gut zwei Milliarden Euro mehr für soziale Ausgaben kommt die Bundesregierung nicht weit

Werner Hesse, Geschäftsführer des Paritätischen GesamtverbandesBerlin/Neudietendorf, 23. März 2016. Der Paritätische  Gesamtverband begrüßt die Aufstockung des Bundeshaushalts um 2,35 Milliarden Euro für Integration, Wohnungs- und Kitaausbau sowie aktive Arbeitsmarktpolitik als einen ersten Schritt. Diese Entwicklung sei zwingend notwendig, reiche aber nicht aus, um den bevorstehenden Aufgaben langfristig gerecht zu werden. „Wenn die Bundesregierung die aktuelle Situation als die größte Herausforderung seit der Wiedervereinigung bezeichnet, muss sie auch die dafür notwendigen Mittel zur Verfügung stellen“, fordert Werner Hesse, Geschäftsführer des Paritätischen Gesamtverbands. „Mit gut zwei Milliarden Euro kommen wir nicht weit“, so Hesse.

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Auftakt für den Unternehmenspreis Akzeptanz der Lebenshilfe

Das Logo des Akzeptanz-PreisesErfurt, 23. März 2016. Zum 4. Mal lobt der Lebenshilfe Landesverband Thüringen den Unternehmenspreis AKZEPTANZ aus. Die Thüringer Ministerin für Arbeit und Soziales, Heike Werner, und die Partner gaben dafür  den Startschuss in Erfurt. Mit dem Preis AKZEPTANZ 2016 werden Unternehmen ausgezeichnet, die in Eigenregie, in Kooperation mit Lebenshilfen oder anderen Organisationen Menschen mit Behinderungen die Teilhabe an Arbeit ermöglichen. Gefördert wird der Preis von der Sparkassen-Finanzgruppe Hessen-Thüringen. Partner sind die Thüringer Industrie- und Handelskammern, die Handwerkskammern und der Thüringer Bauernverband. Bewerbungsschluss ist der 31.08.2016. Im November findet die Preisverleihung in Erfurt statt.

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Neue Allianz für Berufsbildung und Fachkräftegewinnung für die Sozialwirtschaft bedeutsam: Bis 2025 fehlen etwa 70.000 Fachkräfte

Erfurt, 22. März 2016. Die neue Allianz für Berufsbildung und Fachkräftegewinnung in Thüringen ist gerade für den Bereich der Sozialwirtschaft ein wichtiger Schritt zur Deckung des Fachkräftebedarfs der Zukunft. Das unterstrich der Vorsitzende der LIGA der Freien Wohlfahrtspflege in Thüringen und Landesgeschäftsführer des Paritätischen, Reinhard Müller. Die LIGA ist einer der Partner des neuen Bündnisses, das sich zum Ziel gesetzt hat, konkrete Vereinbarungen mit entsprechenden Maßnahmen zu entwickeln, um dem wachsenden Fachkräftebedarf in Thüringen zu begegnen.

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