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Paritätischer zu Asylrecht: Gesetzesverschärfungen überhastet

Neudietendorf, 14. Januar 2016. Die aktuellen Forderungen und Initiativen zur Verschärfung des Asylrechts und insbesondere der schnelleren Ausweisung und Abschiebung, die im Zusammenhang mit den Ereignissen in Köln stehen, hält der Paritätische für überhastet. Der Gesamtverband verweist darauf, dass erst im letzten Jahr eine Reform beschlossen wurde, die den Gerichten einen weiten Ermessensspielraum einräumt.

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Vielfalt leben - Projektideen gesucht

Das Logo des Ideenwettbewerbs "Vielfalt leben"Neudietendorf, 13. Januar 2016. Der Paritätische Wohlfahrtsverband und der Union Versicherungsdienst suchen im Rahmen der Internationale Wochen gegen Rassismus Projektideen für ein gutes Zusammenleben.
Sie haben gute Ideen, um Menschen unterschiedlicher Kulturen zusammen zu bringen oder ein Zeichen gegen Rassismus zu setzen? Machen Sie mit!

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Neuer Kurs: Betriebswirtschaftliche Steuerung von sozialen Organisationen

Neudietendorf, 13. Januar 2016. Die Bedeutung unternehmerischen Handelns steigt in sozialen Organisationen. Gründe sind der zunehmende Wettbewerb zwischen den Organisationen, die Einführung persönlicher Budgets, die Vergabe zeitlich befristeter Verträge und vieles andere. Mit einem neuen Zertifikatskurs „Betriebswirtschaftliche Steuerung von sozialen Organisationen“ gibt die Paritätische Akademie Thüringen die Möglichkeit, sich auf diesem Gebiet weiter- und fortzubilden. „Führungskräfte sozialer Organisationen sind in der heutigen Zeit immer stärker auf betriebswirtschaftliches Know How angewiesen, um strategische Entscheidungen nicht nur werteorientiert, sondern auch unternehmerisch fundiert treffen zu können“, so die Akademie in der Ankündigung des Zertifikatskurses.

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44.011 Kinder leben in Thüringen von Hartz IV-Leistungen - Paritätischer: Wirtschaftlicher Aufschwung geht an vielen Kindern vorbei

Neudietendorf, 11. Januar 2016. 44 011 Kinder leben in Thüringen nach der jüngsten Studie des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts der Hans-Böckler-Stiftung gegenwärtig von Hartz IV-Leistungen – für den Paritätischen Thüringen ist das eine erschreckende Zahl. „Jedes Kind, das in Armut leben muss, ist eines zu viel“, zu der Geschäftsführer des Paritätischen, Reinhard Müller. Die Zahl zeige, dass der wirtschaftliche Aufschwung an vielen Kindern in Deutschland vorbeigehe. Nach den Untersuchungen der gewerkschaftsnahen Böckler-Stiftung beträgt die Armutsgefährdungsquote für Kinder in Thüringen 23,7 Prozent. Das bedeutet, dass fast jedes vierte Kind in Thüringen in Familien mit so wenig Geld lebt, dass die Mädchen und Jungen als armutsgefährdet gelten.

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Grüne: Freie Träger sind Gewinn für die Jugendhilfe

Die jugendpolitische Sprecherin der grünen Landtagsfraktion, Astrid Rothe-BeinlichNeudietendorf/Erfurt, 8. Januar 2016. Die Grünen in Thüringen stützen die Position des Paritätischen, der davor gewarnt hat, an dem bewährten System der Kinder- und Jugendhilfe in Thüringen zu rütteln. Die jugendpolitische Sprecherin der grünen Landtagsfraktion, Astrid Rothe-Beinlich, hat entsprechenden Vorschlägen des Instituts der Deutschen Wirtschaft eine Absage erteilt. Zuvor hatte bereits der Paritätische die Verantwortlichen in Thüringen gemahnt, an dem bewährten System der Kinder- und Jugendhilfe festzuhalten. Das Institut der Deutschen Wirtschaft (IW) hatte in einem Gutachten gefordert, den freien Trägern der Jugendhilfe in den kommunalen Jugendhilfeausschüssen zukünftig das Stimmrecht zu entziehen, so dass diese nur noch beratend Mitglied sein sollten. Auch der Thüringer Städte- und Gemeindebund erklärte sich mit diesem Vorschlag einverstanden.

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"Am bewährten System der Jugendhilfe nicht rütteln"

Steffen Richter warnt davor, am bewährten System der Kinder- und Jugendhilfe zu rüttelnNeudietendorf, 8. Januar 2016. An dem bewährten System der Kinder- und Jugendhilfe in Thüringen sollte nicht gerüttelt werden. Vor entsprechenden Forderungen, die in einem Gutachten des Deutschen Instituts der Wirtschaft (DIW) enthalten sind, hat der Paritätische Thüringen gewarnt. Die jetzige Struktur sei bestens geeignet, die BürgerInnenbeteiligung festzuschreiben und die Qualität der Arbeit zu gewährleisten - und zwar jenseits von Verwaltungsdenken und politischen Fraktionsproporzen, so der Kinder- und Jugendhilfereferent des Sozialverbandes, Steffen Richter. Das DIW hatte vorgeschlagen, den Freien Trägern in den Ausschüssen das Stimmrecht zu entziehen (die TLZ berichtete). Begründung: Freie Träger seien in den Ausschüssen an Entscheidungen beteiligt, die sie selbst betreffen, sie könnten also dafür sorgen, dass sie selbst viele Aufträge erhielten, hieß es in der Studie.

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"TTIP Gefahr für Sozialleistungen in Deutschland"

Stefan Werner, stellvertretender Direktor der Paritätischen BuntStiftungNeudietendorf, 7. Januar 2016. Gemeinnützige und soziale Einrichtungen könnten Leidtragende des Freihandelsabkommens TTIP sein, das derzeit zwischen Europa und den USA ausgehandelt wird. Vor den Gefahren, die dem sozialen Sektor mit TTIP drohen, hat jetzt in einem Interview mit der Thüringischen Landeszeitung (TLZ) der stellv. Direktor der Paritätischen BuntStiftung, Stefan Werner, gewarnt. Werner verwies darauf, dass das Freihandelsabkommen die Beseitigung nicht-tarifärer Handelshemmnisse zum Inhalt habe. Standards sollten beseitigt werden. In den deutschen Sozialgesetzbüchern sei auf der anderen Seite viel geregelt. „Dafür haben wir gekämpft, Menschen sollen damit geschützt werden. TTIP macht es wahrscheinlich möglich, dass diese Standards ausgehöhlt werden“, so Werner in dem Interview.

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Preisregen für GründerInnen von Thex Enterprise

Den zweiten Platz des Ostthüringer Gründungsideenwettbewerbs belegte Nesreen Schmidt (r. v. r.), der Sonderpreis des TGZ Gera ging an Ronny Zeuner von der Holzschmiedekunst (2. v. l.). Die Gründungsbegleiterin für die Region Gera, Saskia Blattmann (Bildmitte) ist mächtig stolz auf ihre TeilnehmerInnen Bild: Julia Gessner|Fotografie Gera, 5. Januar 2016. Beim Ostthüringer Gründungsideenwettbewerb (im Dezember 2015) regnete es Preise für die TeilnehmerInnen von ThEx Enterprise. Zwei von drei Enterprise-Gründern wurden bei dem Wettbewerb ausgezeichnet. Gründungsbegleiterin Saskia Blattmann ist stolz auf die TeilnehmerInnen, die mit ihren Ideen und Innovationen die Jury überzeugten. Die Ehrung fand im Technologie- und Gründerzentrum Gera statt. Die 37-jährige Nesreen Schmidt erhielt mit „Black sheep creative communikations“ den zweiten Preis des Wettbewerbs. Schon lange spielte sie mit dem Gedanken, sich in den Bereichen Brand-Marketing, Grafikdesign, Übersetzungen und Dolmetscher-Tätigkeiten selbstständig zu machen. Sie hat sich auf die Sprachen Deutsch, Englisch und Arabisch spezialisiert.

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Rolf Höfert: System der Pflege braucht mehr Geld - Beitragssatz zur Pflegeversicherung wird steigen

Der Vorstandsvorsitzende des Paritätischen Thüringen, Rolf HöfertNeudietendorf, 5. Januar 2016. Eine weitere Steigerung des Beitragssatzes in der Pflegeversicherung wird nach Einschätzung eines der renommiertesten deutschen Pflegeexperten, Rolf Höfert, nicht zu vermeiden sein. Höfert, Geschäftsführer des Deutschen Pflegeverbandes und Vorstandsvorsitzender des Paritätischen Thüringen, ist sicher, dass die vier Milliarden Euro, die nach dem neuen Pflegestärkungsgesetz in das System der Pflege in Deutschland fließen, nicht ausreichen werden. Schon 2009 sei der Mehrbedarf in der Pflege mit 6,5 Milliarden beziffert worden. Höfert forderte, dass zumindest die jährlich in einen Vorsorgefonds fließenden 1,2 Milliarden Euro jetzt aktuell zur Abfederung der pflegerischen Herausforderungen notwendig wären.
Positiv wertet er an dem neuen Gesetz, das am 1. Januar in Kraft getreten ist, dass ab 2017 der lang geforderte neue Pflegebedürftigkeitsbegriff bzw. das neue Begutachtungsverfahren mit nunmehr fünf Pflegegraden statt der bisherigen Pflegestufen berücksichtigt werde. „Die personenbezogene Bedarfseinschätzung wird jetzt endlich Realität“, so Höfert.

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Paritätischer: Thüringen muss den Weg in die interkulturelle Gesellschaft antreten

Der Landesgeschäftsführer des Paritätischen, Reinhard MüllerNeudietendorf, 4. Januar 2016. Die Integration der Flüchtlinge stellt speziell für die ostdeutsche Gesellschaft eine besondere Herausforderung dar. „Wir müssen aber den Weg in die interkulturelle Gesellschaft finden“, zeichnet der Landesgeschäftsführer des Paritätischen, Reinhard Müller, die seiner Einschätzung nach einzig mögliche Zukunftsperspektive für die ostdeutschen Bundesländer auf. „Wir müssen Schwung nehmen und die Zuwanderung als eine lohnende Investition in die Zukunft ansehen“, mahnt Müller zu Optimismus in der Flüchtlingsdebatte. Der engagierte Sozialpolitiker sieht die besondere Problematik für die ostdeutsche Gesellschaft in der bisher eher geringen Quote ausländischer Mitbürger, die hier leben. In Thüringen sei die Quote in den vergangenen Jahren auf gerade einmal 2,5 Prozent (Stand November 2015) angestiegen, so Müller. Der Weg in die interkulturelle Gesellschaft sei deshalb für die Menschen in Ostdeutschland weiter als für Großstädte in Westdeutschland, in denen schon seit vielen Jahren deutlich mehr ausländische MitbürgerInnen lebten.

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