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"Jeder, der eine Spur auf seinem Papier entstehen lässt, ist perfekt" - Sarah Pohl berichtet beim Krügerverein über das Konzept ihres "Malortes" in Erfurt

2016 02 09 malortNeudietendorf, 25. Januar 2016. Keine Angst vor Farbe und Pinsel. Denn „Jeder, der eine Spur auf seinem Papier entstehen lässt ist perfekt und ebenso die Spur.“ So umschreibt Sarah Pohl in einem TLZ-Interview das Konzept ihres Malortes, den es seit vergangenem Herbst in Erfurt gibt. „Es bedarf beim Malenden keiner Korrektur oder gar Verbesserung. Im Malort ist jeder ein spielendes Kind. Hier kann jeder wieder Kind sein, spielfähig werden, seines Könnens bewusst, inmitten der anderen Spielgefährten. Man kommt zu seinem Ursprung, zu seiner Unbefangenheit zurück und ist beglückt davon“, so Sarah Pohl.  Das Konzept ihres Malortes stellt Sarah Pohl am 17. Februar, 18 Uhr, in der Krügervilla in Neudietendorf vor unter dem Titel „Ökologie der Kindheit und der Malort“. An ihrem Malort in Erfurt kommt alles aufs Blatt, was den Teilnehmenden spontan einfüllt. „Alle erleben dieselbe Bedienung, hier erlebt jeder das Kollektive (der Malort, der Palettentisch sind Orte des gemeinsamen Spiels) und das Individuelle (das Blatt Papier, auf dem jeder sich seine Welt nach Maß anlegt), hier erlebt jeder im Gleichgewicht Spielregeln und bedingungslose Freiheit. Freiheit, welche nicht maßlos ist, wo gleich sie jedoch weiter geht, als woanders“, so Sarah Pohl auf ihrer Homepage.

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"Inhuman und herzlos": Scharfe Kritik des Paritätischen an Asylpaket II

Neudietendorf, 1. Februar 2016. Scharf kritisiert der Paritätische Wohlfahrtsverband den Kompromiss zum Asylpaket II, auf den sich die Koalitionsspitzen von SPD, CDU und CSU verständigt haben. Die Aussetzung des Familiennachzugs für Flüchtlinge, die nur so genannten subsidiären Schutzstatus haben, sei „inhuman und herzlos“. Die Absenkung des Existenzminimums für Flüchtlinge mit Verweis auf die Sprachkurse sei verfassungsrechtlich fragwürdig.

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„Sozialwirtschaft muss lernen, sich besser zu verkaufen“, Fachtag am 24. Februar 2016

Autorin Cornelia Heider-Winter Neudietendorf, 28. Januar 2016. Die Arbeitgeber in der Sozialwirtschaft streichen die Vorteile der Sozialwirtschaft nicht angemessen heraus. Die Sozialwirtschaft müsse lernen, sich besser zu verkaufen, meint Cornelia Heider-Winter, Autorin des Buches „Employer Branding in der Sozialwirtschaft. Wie Sie als attraktiver Arbeitgeber die richtigen Fachkräfte finden und binden“ und Referentin bei einem Fachtag des Paritätischen am 24. Februar. Bei dieser Tagung geht es genau um die Frage, die Cornelia Heider-Winter seit langem umtreibt: Wie können Unternehmen in der Sozialwirtschaft für Fachkräfte attraktiv(er) werden. Über die Fachtagung sprach Hartmut Kaczmarek mit Cornelia Heider-Winter.

Sie schreiben, der Fachkräfte- und Führungskräftemangel ist das alles durchdringende Thema in der Sozialwirtschaft. Gleichzeitig weisen Sie auf die strategischen Vorteile der Branche mit Nachhaltigkeit, gesellschaftliches Verantwortungsbewusstsein etc. hin. Warum werden diese Vorteile nicht ausgespielt und offensiver genutzt?
Die Sozialwirtschaft ist es traditionell gewohnt, stets ihre Rahmenbedingungen wie Gehalt oder Personalschlüssel zu kritisieren, um Verbesserungen bei den Kostenträgern und der Politik zu erreichen. Da heißt es gern: Mit dem Beruf kann man keine Familie ernähren, hat man keine Zeit für die Klienten und kann nichts werden. Beim Employer Branding gilt es, radikal umzudenken und das ist gar nicht so einfach. Jahrelang hat man propagiert, dass man unter den jetzigen Bedingungen nicht professionell arbeiten kann und auf einmal soll man seiner Zielgruppe erklären, warum es so toll ist, hier tätig zu sein. Ein Dilemma, das überwindbar ist und dem man sich stellen sollte.

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Den drei "Vize-Söhnen" leichter Deutsch vermitteln - Kurs "Sprachpartner für Flüchtlinge" erfolgreich

Zu Sprachpartnern für Flüchtlinge ließen sich Haupt- und Ehrenamtliche ausbildenNeudietendorf, 25. Januar 2016. Wenn Ute Röhl von den drei jungen Syrern redet, für die sie eine Patenschaft übernommen hat, dann spricht sie gerne von ihren „Vize-Söhnen“. Alle drei sprechen mehr oder weniger gut Englisch, aber Ute Röhl will ihnen natürlich auch gerne Deutsch vermitteln. Deshalb hat sie die zweitätige Schulung „Engagement in der Flüchtlingsarbeit – Sprachpartner für Flüchtlinge“ bei der Paritätischen Akademie absolviert. Ute Röhl begleitet ihre Schützlinge bei Behördengängen, hilft ihnen beim Ausfüllen der für sie oft schwer verständlichen Formulare, trifft sich mit ihnen am Wochenende. „Am Sonnabend beispielsweise kochen sie auch mal für uns und am Sonntag geht es dann für alle ab in den Schnee.“

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Cardea 2.0: Das Projetk zur Förderung von Gesundheit und Beschäftigungsfähigkeit geht in die zweite Runde

Team Cardea 2.0 (von links): Maria Sauerbrei (AGETHUR e.V.), Theresia Kuhrt (Projektreferentin), Michaela Lachert (Projektreferentin), Renate Rupp (Projektleiterin)Neudietendorf, 22. Januar 2016. Das seit Januar 2013 laufende Projekt Cardea wird unter dem neuen Namen „Cardea 2.0“ fortgeführt. Das Projekt erhielt den Zuschlag für eine Weiterführung bis Dezember 2017. Aber nicht nur der Name ist erweitert, auch das Cardea-Team bekommt mit Michaela Lachert beim Paritätischen personellen Zuwachs. Zusätzlich wird das Projekt durch Maria Sauerbrei bei der Agethur unterstützt. Außerdem mit im Team: Renate Rupp als Projektleiterin und Theresa Kurth als Projektreferentin. Bei Cardea geht es darum, Langzeitarbeitslosen, die von gesundheitlichen, insbesondere psychischen Hemmnissen betroffen sind, zu helfen.

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PARITÄT drängt auf angemessene Berücksichtigung Freier Träger bei inklusivem Schulgesetz

Informativer Rad(t)schlag: Reinhard Müller (re.) und Hartmut Kaczmarek danken Bildungsminister Birgit Klaubert (Linkspartei)Neudietendorf, 22. Januar 2016. Das neue inklusive Schulgesetz wird im Thüringer Bildungsministerium derzeit intensiv vorbereitet. Im April sollen bei einer Sitzung des Beirats Inklusion die Leitlinien verabschiedet werden. „Inklusive Bildung heißt für mich der Umgang mit der ganzen Heterogenität der Gesellschaft“, sagte Thüringens Bildungsministerin Birgit Klaubert (Linkspartei) bei dem jüngsten Rad(t)schlag mit Paritätischen Mitgliedsorganisationen. Ihr Wunsch ist es, dass das neue Gesetz 2017/18 in Kraft tritt – eine durchaus sportliche Vorgabe, wie die Ministerin einräumte. Auf der anderen Seite unterstrich sie, dass man nicht überhastet vorgehen wolle und sprach von einer „Verlangsamung des Prozesses“. Bildung, so sagte sie, stehe für sie für das gesamte leben und dürfe nicht nur unter dem Gesichtspunkt eines Verwertungsinteresses der Abschlüsse gesehen werden.

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Flüchtlingen Deutsch-Unterricht geben: Online-Plattform bietet Unterstützung

Ein neuer Online-Kurs unterstützt Ehrenamtler, die Flüchtlingen Deutsch beibringenNeudietendorf, 22. Januar 2016. Das Erlernen der deutschen Sprache ist ein bedeutender Schritt auf dem Weg zu einer gelungenen Integration. Flüchtlingen dabei zu helfen, ist vielen Mitgliedsorganisationen des Paritätischen und engagierten BürgerInnen ein wichtiges Anliegen. Eine neue Internet-Plattform, entwickelt vom Paritätischen Gesamtverband und der Firma SAP unterstützt jetzt ehrenamtliche Helferinnen und Helfer, die Flüchtlingen Deutsch beibringen.

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Altersarmut in Thüringen wird bis 2021 drastisch zunehmen - Paritätischer fordert konsequente Reformen

Neudietendorf, 21. Januar 2016. Die Altersarmut in Thüringen wird bis zum Jahr 2021 in Thüringen drastisch zunehmen. Vor dem Hintergrund der aktuellen Diskussion um die Rentenangleichung warnt der Paritätische vor einer drohenden Lawine der Altersarmut im Freistaat. Die Zahl der armen Rentner wird sich nach einer Prognose der Paritätischen Forschungsstelle von 3,3 Prozent im Jahr 201 auf 8,0 Prozent im Jahr 2021 erhöhen. Jeder achte Rentner in Thüringen wird dann von Altersarmut betroffen sein. Auch das Thüringer Sozialministerium geht davon aus, dass sich das Problem der Altersarmut in Thüringen verstärken wird. Der Grund dafür sind nach übereinstimmender Einschätzung des Sozialministeriums wie des Paritätischen, dass Zeiten mit prekärer Beschäftigung oder niedrigen Löhnen, wie sie vor allem in den 1990er Jahren nicht selten waren, zu niedrigen Renten führen, die teilweise noch unter dem Niveau der Grundsicherung lägen.

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