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Teilhabe ist ein Menschenrecht: Protestaktion am 5. Mai in Berlin – Fest der Inklusion in Weimar

Menschenrechtskampagne Thema Teilhabe

 

 

Weimar/Berlin, 3. Mai 2018. Menschen mit Behinderung haben einen Anspruch auf gleichberechtigte Teilhabe in allen Bereichen der Gesellschaft. Oft hapert es jedoch an der Umsetzung. Auch deswegen ist im Rahmen des „Europäischen Protesttags zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung" am 5. Mai bundesweit lautstarker Protest angesagt. Das diesjährige Motto lautet: "Inklusion von Anfang an". Aktionen gibt es auch in Thüringen. So feiert das Lebenshilfe-Werk Weimar/Apolda am 5. Mai rund um das Mon Ami am Goetheplatz in Weimar sein traditionelles Fest der Inklusion.

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Aktionswoche „Wohnen ist Menschenrecht“ – Auch in Thüringen fehlt zunehmend bezahlbarer Wohnraum

Menschenrechtskampagne Thema Wohnen

 

Erfurt/Berlin/Neudietendorf, 2. Mai 2018. Immer mehr Menschen können sich das Wohnen nicht mehr leisten. Es fehlt massenhaft preiswerter und bezahlbarer Wohnraum. Darauf machte die Aktionswoche „Wohnen ist Menschenrecht“ des Aktionsbündnisses „AufRecht bestehen“ aufmerksam. Die Aktionswoche läuft noch bis zum Sonntag. Auch in Thüringen fehlt vor allem in den größeren Städten Erfurt, Jena und Weimar zunehmend bezahlbarer Wohnraum. Allein in Erfurt sind die Mieten zwischen 2006 und 2015 um 26 Prozent gestiegen. In Jena liegen die Kaltmieten nach Angaben der dortigen Initiative „Recht auf Stadt“ sogar über dem Bundesdurchschnitt. In Thüringen sank der Anteil an Sozialwohnungen auf dem Wohnungsmarkt zwischen 2005 und 2017 von fünf auf zwei Prozent.

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Kathy´s Stadtcafé in Apolda wird für eine Woche zum „Café der Inklusion“ - Kooperation mit dem Lebenshilfe-Werk Weimar/Apolda

Wir lebens bunt LogoApolda, 30.  April 2018. Mitten in Apolda öffnet vom heutigen Monta an bis 4. Mai das „Café der Inklusion“. Besucherinnen und Besucher der Begegnungsstätte „Lichtblick“ Apolda bewirtschaften „Kathy´s Stadtcafé“ an der Lutherkirche von 14 bis 18 Uhr. Neben Kaffee und Kuchen können sich die Gäste über die Angebote der Begegnungsstätte „Lichtblick“ und des ZAK – Zentrum für Ambulante Komplexleistungen informieren. An allen Tagen werden Kreativworkshops für Malen, Töpfern und Musik angeboten. Ermöglicht wird das Inklusionscafé durch die Kooperation der Stadtcafé-Chefin Kathy Witte mit dem Lebenshilfe-Werk Weimar/Apolda. Dessen Motto heißt "Wir leben's bunt".  Finanziert wird das Projekt von der Aktion Mensch.

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Paritätischer: „Eine gute pflegerische Versorgung ist ein Menschenrecht“ – Umfassendes Maßnahmenpaket gegen den Pflegenotstand nötig - In Thüringen kommen auf 100 offene Stellen in der Pflege nur 14 Arbeitssuchende

Menschenrechtskampagne - PflegeErfurt/Neudietendorf, 27. April 2018. Der Pflegenotstand in Thüringen ist groß. Das belegen neue Zahlen der Bundesregierung. Im vergangenen Jahr waren in Thüringen durchschnittlich 735 Stellen in der Altenpflege nicht besetzt. Auf 100 offene Stellen kommen nur 14 Arbeitssuchende. Dramatischer sieht die Situation nur in Sachsen und Rheinland-Pfalz aus, wo auf 100 offene Stellen 13 arbeitslose Pflegefachkräfte kommen. Eine Kursänderung in der Pflegepolitik in Deutschland fordert der Paritätische im Rahmen seiner Menschenrechtskampagne „Mensch, Du hast Recht!“

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Bündnis „Auf die Plätze“ will am 1. Mai gegen die NPD in Erfurt auf die Straße gehen – Ganztägige Sondersendung bei Radio F.R.E.I

Nazis matt setzen - Aktion in ErfurtErfurt, 27. April 2018. Ein breites Erfurter Bündnis unter dem Namen „Auf die Plätze“ will sich am Dienstag, 1. Mai, einem angekündigten Aufmarsch der Thüringer NPD mit ihrem Landesvorsitzenden Thorsten Heise in Erfurt entgegenstellen. In dem Bündnis arbeiten Jugendorganisationen, Kirchen, Gewerkschaften, Parteien und Einzelpersonen zusammen. „Schau HIN vor Ort“, das Projekt des Paritätischen und des Bildungswerkes Blitz, das sich in einem Beratungsnetzwerk für Demokratie, Vielfalt, Inklusion und Offenheit einsetzt, weist auf die Aktionen gegen den NPD-Aufmarsch in Erfurt hin.

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Hartz IV: Paritätischer fordert menschenwürdige Neuausrichtung der Grundsicherung für Arbeitslose und Regelsatzanhebung auf 571 Euro

Hartz IVNeudietendorf/Berlin, 26. April 2018. Mit einem „Konzept zur Neuausrichtung der Grundsicherung für Arbeitslose“ mischt sich der Paritätische Wohlfahrtsverband in die aktuelle parteiübergreifende Debatte zur Überwindung von Hartz IV ein. Der Verband fordert einen konsequenten Paradigmenwechsel, der mit dem negativen Menschenbild, das dem System Hartz IV zu Grunde liege, bricht, und Respekt und die Würde des Menschen in das Zentrum des
Hilfe- und Unterstützungssystems für Arbeitslose rückt. In Thüringen beziehen derzeit  etwa 150.000 Menschen Hartz IV-Leistungen. 28.000 Sanktionen gegen Hartz-IV-Bezieher wurden 2017 von den Jobcentern verhängt. Jedes siebte Kind in Thüringen ist auf Hartz IV-Leistungen angewiesen.

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Neues Projekt digit@l und sozi@l – Digitalisierungsstrategien in der Sozialwirtschaft: 15 Mitgliedsorganisationen können dabei sein

DigitalisierungNeudietendorf, 25. April 2018. Der Paritätische Thüringen startet ein neues Modellprojekt zu Digitalisierungsstrategien in der Sozialwirtschaft. Unter Regie von parisat geht es bei dem ESF-finanzierten Projekt darum, die Unternehmen der Sozialwirtschaft fit zu machen für die großen Herausforderungen, die durch die Digitalisierung auf sie zukommen. Im Rahmen des Modellprojekts werden die Mitgliedsorganisationen bei der Entwicklung von unternehmensspezifischen Digitalisierungsstrategien und deren beispielhafter Umsetzung unterstützt. Unternehmen können bis zum 16. Mai ihr Interesse an einer Teilnahme bekunden.

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Paritätischer Gesamtverband: Klare Absage an die AfD – „Ideologien der Ungleichwertigkeit sind zum Markenkern der Partei geworden“

Logo Vielfalt ohne AlternativeBerlin/Neudietendorf, 23. April 2018. Eine deutliche Absage hat der Paritätische Gesamtverband an jede Form der Zusammenarbeit mit der AfD erteilt. In einem Positionspapier des Verbandes, das jetzt beschlossen wurde, wird der AfD vorgeworfen, dass bei ihr „Ideologien der Ungleichwertigkeit“ zum Markenkern der Partei geworden seien. „Die rassistische, sozialdarwinistische, antidemokratische und heteronormative, homophobe Agenda der AfD zielt auf Ausgrenzung. Ihr Ziel ist es, die Gesellschaft zu spalten“, heißt es in dem Papier. Der Paritätische Thüringen hatte bereits im vergangenen Jahr jede Zusammenarbeit mit der AfD abgelehnt, weil die Werte dieser Partei mit den Grundwerten des Paritätischen nicht vereinbar sind.

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Deutliches Zeichen gegen Antisemitismus – Aktion „Thüringen trägt Kippa“ am Mittwoch in Erfurt

Aktion Thüringen trägt KippaErfurt/Neudietendorf, 23. April 2018. Thüringen will am Mittwoch, 25. April, ein deutliches Zeichen gegen Antisemitismus setzen. „Thüringen trägt Kippa“ heißt die Aktion, zu der das Land Thüringen, die Stadt Erfurt sowie christliche und jüdische Organisationen in Thüringen, die Musikhochschule in Weimar und das Festival „Achava“ aufrufen. Beginn der Solidaritätsveranstaltung ist am Mittwoch um 10.30 Uhr an der Mikwe in Erfurt (hinter der Krämerbrücke). Wer keine Kippa hat, kann dort eine erhalten. Dann gehen die Teilnehmenden gemeinsam durch die Stadt bis zur neuen Synagoge.

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Protest gegen AfD-Anfrage: „Es geht uns alle an – wachsam sein für Menschlichkeit“

Die Anzeige "Wachsam sein"Neudietendorf/Berlin, 23. April 2018. Mit Entsetzen reagiert der Paritätische gemeinsam mit 17 weiteren Organisationen auf eine unsägliche AfD-Anfrage im Bundestag zum Thema Schwerbehinderungen. Der Protest wurde am Wochenende mit einer Anzeige in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung öffentlich gemacht. In der Anfrage erkundigt sich die AfD vordergründig nach der Zahl behinderter Menschen in Deutschland, suggeriert dabei jedoch in bösartiger Weise einen abwegigen Zusammenhang von Inzucht, behinderten Kindern und Migrantinnen und Migranten. Die Anzeige trägt den Titel: „Es geht uns alle an, wachsam sein für Menschlichkeit.“

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