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Multipotenzial das erfolgreichste Thüringer Projekt bei der Integration von Geflüchteten in den Arbeitsmarkt

2018 11 27 multipotenzial webDas Projekt „Multipotenzial“ in Nordthüringen, das Geflüchtete bei der Integration in den Arbeitsmarkt unterstützt und begleitet, ist das erfolgreichste Vorhaben dieser Art in Thüringen. 42,9 Prozent der Teilnehmenden haben eine Stelle im ersten Arbeitsmarkt gefunden. „Die Mitarbeitenden im Projekt leisten damit einen wichtigen gesellschaftlichen Beitrag zur Integration“, unterstrich Thüringens Sozialministerin Heike Werner bei einer Veranstaltung von „Multipotenzial“ in Sondershausen. Das Projekt wird gemeinsam getragen von der Gemeinnützigen Fördergesellschaft Arbeit und Umwelt (FAU) in Sondershausen, dem Bildungswerk der Thüringer Wirtschaft e.V., dem VHS-Bildungswerk und dem Verein „LIFT“. Aktuell gibt es in Thüringen 47 derartige Projekte im Landesförderprogramm. Damit wurden 5900 Personen erreicht.

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Gedenktag: „NEIN zu Gewalt an Frauen“

Gewalt Frau webQuelle: pixabayWeltweit ist laut einer Studie der Weltgesundheitsorganisation jede dritte Frau von häuslicher oder sexualisierter Gewalt betroffen. In der überwiegenden Anzahl der Fälle geht die Gewalt vom eigenen Partner aus. In Deutschland betraf dies im vergangen Jahr knapp 114.000 Frauen. „Gewalt an Frauen findet täglich, mitten in unserer Gesellschaft statt. Umso wichtiger ist es, immer wieder auf das Thema aufmerksam zu machen“, sagt Julia Hohmann, Referentin für Frauen und Familie des Paritätischen Thüringen. Ein solcher Gedenktag sei hierfür eine gute Gelegenheit, sich nochmals klar gegen Gewalt an Frauen und Mädchen zu positionieren. „Entsprechende Hilfsangebote für in Not geratene Frauen braucht es jedoch ganzjährig, unbürokratisch und flächendeckend“, so Hohmann weiter. Dazu gehört eine ausreichende Finanzierung der Frauenhäuser. Die vorhandenen Frauenhäuser sind oftmals voll belegt. Damit wird es unter den derzeitigen Bedingungen immer schwieriger allen Frauen mit ihren Kindern, die in Thüringen von Gewalt betroffen sind, entsprechende Schutzräume zu bieten.
Es braucht eine grundsätzliche Weiterentwicklung von Hilfs- und Unterstützungsangeboten im Bereich des Gewaltschutzes sowie Frauen, Kinder- und Jugendschutz. Dazu gehört auch, die bisherigen Förderstrukturen von Land und Kommunen neu zu ordnen und für eine auskömmliche finanzielle Untersetzung zu sorgen.

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Qualifizierungsentwicklerinnen bei Forum Berufsstart

Der PariPanorama webtätische Thüringen war am 14. und 15. November mit einem Messestand beim Forum Berufsstart vertreten. Gemeinsam mit einigen Mitgliedsorganisationen, etwa der Volkssolidarität oder dem Lebenshilfe-Werk Weimar-Apolda, stellten die Qualifizierungsentwicklerinnen Ausbildungsmöglichkeiten in der Sozialwirtschaft vor.

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Zweite Sendung von Radio Parität zum Ehrenamt

2018 11 15 Radio ParittRadio Lotte und der Paritätische Thüringen gingen wieder gemeinsam "on air". Die zweite Sendung von Radio Parität mit dem Titel "Ich, du, er, sie, es - bürgerliches Engagement ist für ALLE offen" stellte die unterschiedlichen Möglichkeiten im Ehrenamt vor und lud dazu ein, sich zu beteiligen. Dieses Mal beantworteten Brigitte Schramm, Seminarleiterin für Ehrenamtsarbeit beim Paritätischen Thüringen und Andreas Kotter, Referent des Stiftungsvorstandes die Fragen von Moderator Markus Pettelkau.

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Beteiligung bei Bündnis für Winterabschiebestopp in Thüringen

Ein breites Bündnis aus 27 zivilgesellschaftlichen Organisationen, darunter der Paritätische Thüringen, hat die Thüringer Landesregierung aufgefordert, für den kommenden Winter erneut einen umfassenden Erlass zur Aussetzung von allen Abschiebungen anzuordnen. Dieses soll für alle Staaten gelten, in denen aufgrund der dort herrschenden winterlichen klimatischen Verhältnisse eine Aufnahme in Sicherheit und Würde unmöglich ist.
Der Erlass der vergangenen zwei Winter ist aus Sicht der unterzeichnenden Organisationen dahingehend unzureichend.
Er beschränkte sich darauf, dass Ausländerbehörden lediglich im Einzelfall und nach individueller Prüfung für besonders Schutzbedürftige einen Winterabschiebestopp verhängen konnten. Außerdem beschränkte sich der Erlass in Bezug auf Minderjährige auf "nicht schulpflichtige Kinder", was im konkreten Fall bedeutet, dass nur Kinder bis zum sechsten Lebensjahr nicht in die Kälte abgeschoben werden sollen. Eine Abschiebung mit Kindern zwischen dem sechsten und achtzehnten Lebensjahr war nach der alten Regelung hingegen zulässig.

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Pflegepersonal-Stärkungsgesetz: Zentrale Fragen bleiben unbeantwortet

fotolia AlexanderRathsFür den Paritätischen Thüringen bleiben beim heute im Bundestag verabschiedeten Gesetz zur Stärkung des Pflegepersonals zentrale Fragen der Umsetzung unbeantwortet. Darüber, dass es mehr Personal in der Pflege benötigt, herrscht mittlerweile Konsens. Die Ankündigung von 13.000 Stellen für die stationäre Altenpflege mag für den ersten Moment beruhigend wirken. „Sie bleiben jedoch reine Symbolik, wenn wir keine Menschen finden, mit denen wir sie besetzen können“, mahnt Stefan Werner, Landesgeschäftsführer des Paritätischen Thüringen. „Eben auch deshalb sind wir auf Zuwanderung angewiesen“, so Werner weiter. Hierfür braucht es die nötigen Rahmenbedingungen, wie etwa ein verändertes Verfahren bei der Anerkennung der Berufsabschlüsse, schnellere Verfahren für die Arbeitsaufnahme und eine integrationswillige Gesellschaft. „Und es gilt alle Bereiche in der Pflege im Blick zu behalten – auch die oft vergessene ambulante Versorgung“, so Werner. „Wir brauchen ein Gesamtkonzept, dass die Pflege umfassend in den Blick nimmt, sich auch mit den Rahmenbedingungen für die Fachkräftegewinnung auseinandersetzt und Finanzierungskonzepte vorhält, die nicht zu Lasten der Pflegebedürftigen gehen.“

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Stefan Werner bei der Mitgliederversammlung des Paritätischen: „Demokratie aktiv mitgestalten und Widerstand leisten, wenn Menschenrechte bedroht sind“

03 Mitgliederversammlung Abstimmkarte 2018Die Gesellschaft steht an einem Scheideweg. Wenn die Menschen nur noch in Feindbildern denken, wäre das das Ende der offenen Gesellschaft. Oder aber es gelingt, ein anderes Bild von Gesellschaft zu entwerfen und den Menschen nahezubringen, nämlich das einer Gesellschaft der Solidarität, in der alle Menschen gleich viel wert sind. Darum will Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linkspartei) kämpfen, wie er bei der Mitgliederversammlung des Paritätischen unterstrich. „Sie haben vielen Menschen aus der Seele gesprochen“, machte der Vorstandsvorsitzende des Paritätischen, Rolf Höfert, in seiner Replik deutlich, dass sich der Verband und der Regierungschef in diesem Ziel einig sind.

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Mitgliederversammlung am 7. November: "Mensch, du hast Recht"

Ne180130 menschenrechte schutz2udietendorf, 26. Oktober 2018. „Mensch, Du hast Recht“ - der Paritätische Thüringen stellt seine Mitgliederversammlung im 70ten Jahr der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte unter dem Titel der dazu initiierten bundesweiten Kampagne. Am Mittwoch, den 7. November im Haus der Parität in Neudietendorf wird es daher auch darum gehen, wie wir mit unserer täglichen Arbeit die sozialen und individuellen Menschenrechte weiter stärker können und wo wir gemeinsam um deren Einhaltung und Ausbau weiter kämpfen müssen.
Neben den Regularien – Berichte von Vorstand, Landesgeschäftsführer und Wirtschaftsprüfer sowie die Diskussion darüber – wird ein Positionspapier für Vielfalt besprochen. Das Grußwort der Landesregierung spricht Ministerpräsident Bodo Ramelow (Die Linke).
Die Mitgliederversammlung beginnt am 7. November um 9 Uhr. Vorher, ab 8.30 Uhr, gibt es einen Begrüßungskaffee. Das Ende ist für ca. 14 Uhr geplant.

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„Stärken der Kinder stärken und ihnen Mut machen“ - Fachtag zu ADHS, Legasthenie und Diskalkulie

2018 10 26 buchstabenBodo Ramelow, Thüringens Ministerpräsident, weiß, wie es sich anfühlt, wenn man als Kind „anders“ ist. „Die Buchstaben wirbelten beim Schreiben nur so in meinem Kopf durcheinander“, erzählt er bei einer Veranstaltung der Sozialen Initiative Camburg in Jena. Seine Lehrer attestierten ihm Faulheit, die Eltern waren überfordert. Erst mit 20 Jahren wurde bei ihm eine Rechtschreibschwäche festgestellt. Seither geht Ramelow damit sehr offen um. Der „Berliner Morgenpost“ sagte er einmal: „Es war erlösend, als ich wusste, es ist Legasthenie. Es ist bitter, wenn man Legastheniker ist, dies aber nicht weiß und man das lange Zeit als Dummheit ausgelegt bekommt.“ Bei der Veranstaltung in Jena zeigt er sich überzeugt, dass er ohne diesen offenen Umgang mit der Legasthenie nicht dahin gekommen wäre, wo er heute ist. Der Weimarer Kinderpsychiater Christian Alexander Demisch zollt dem Respekt und nennt Ramelows Umgang mit seiner Schwäche ein mutmachendes Zeichen für alle, die davon betroffen sind. Etwa jedes zehnte Kind leidet unter Legasthenie in Deutschland. Aber es ist nicht nur die Rechtschreibschwäche, die dieser Fachtag in den Fokus rücken will: Es geht auch um AD(H)S oder um Rechenschwäche. „Alle davon Betroffenen können ihr Leben erfolgreich gestalten, vielleicht gerade weil sie anders sind, weil sie früh lernen sich durchzukämpfen“, so die Vorsitzende der Sozialen Initiative Camburg, Heike Weber.

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Paritätische Kreisgruppe des Saale-Holzland-Kreises zeichnet Ehrenamtliche aus

01 EA SHK webUnter dem Motto „Ehrenamt tut gut“ zeichnete die Paritätische Kreisgruppe des Saale-Holzland-Kreises engagierte Einzelpersonen und Projekte aus. Der stellvertretende Vorstandsvorsitzende Christian Stadali moderierte die Verleihung im Schützenhaus in Stadtroda. Sozialministerin Heike Werner (Die Linke) betonte in ihrer Festrede, dass sie immer wieder von den unterschiedlichen Formen des ehrenamtlichen Einsatzes beeindruckt ist und das freiwillige Engagement weiter gestärkt werden müsse. Werner erinnerte daran, dass Ehren nicht ohne das Hauptamt möglich sei.

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