Konzept zur Sicherstellung der Teilhabe junger Menschen im KJHG

Der Paritätische Gesamtverband stellte im Juni 2014 das o.g. Konzept der (Fach)Öffentlichkeit zur Diskussion vor.

Im Kern geht es in der Begründung darum, dass Kinder und Jugendliche nicht im Förderrahmen des SGB II (HARTZ IV) und der darin verankerten Regelsätze für Kinder und Jugendliche zu verorten sind genauso wenig sind die Teilhabeleistungen des BuT - Bildungs- und Teilhabepaket für eine soziale Teilhabe für Kinder geeignet. "Kinder sind keine kleinen Arbeitslosen", so der Paritätische, zumal die Regelsätze für Kinder und Jugendliche seit 2010 "eingefroren" sind.

Das Konzept ist Bestandteil des Gesamtkonzepts "Kinder verdienen mehr - Konzept zur Sicherung des Existenzminimums junger Menschen" und besteht aus drei Teilen:

  1. Verankerung eines Rechtsanspruches auf Kinder- und Jugendarbeit
  2. Die verbindlichere Fassung der Bestimmung, dass ein angemessener Anteil der Mittel der Kinder- und Jugendhilfe für die Kinder- und Jugendarbeit zu verwenden ist und
  3. eine verbindliche Freistellung junger Menschen in Armutslagen von Teilnahmebeiträgen.

Das Konzept beschreibt konkrete Änderungen im SGB VIII, um einen solchen Anspruch einlösen zu können.

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