Positionspapier - Kinder, Familie, Frauen

Fotolia 11266639 L gunnar3000Erwartungen an die Bundespolitik in der 18. Legislaturperiode werden in dem Positionspapier der Bundesarbeitsgemeinschaft der freien Wohlfahrtspflege e.V. deutlich. Auch der PARITÄTISCHE hat entscheidend an dem Positionspapier mitgewirkt und wird auf seine Umsetzung drängen. In den Handlungsfeldern Kinder, Familie, Frauen, wurden konkrete Erwartung an die künftige Bundespolitik gerichtet:

Weiterlesen

Drucken

„Befragung: Frauenschutz ist Kinderschutz: Bestandsaufnahme und Weiterentwicklung der Zusammenarbeit und Vernetzung der Hilfesysteme Frauenschutz und Jugendhilfe"

Fotolia 10493164 XLSeit Oktober 2010 arbeitet die vom PARITÄTISCHEN initiierte ExpertInnengruppe an einer besseren Verzahnung des Frauenschutzsystems mit der öffentlichen Jugendhilfe. Doch worin genau liegen konkrete Handlungs- Verbesserungsbedarfe in der Zusammenarbeit der beiden Hilfesysteme? Um das herauszufinden hat sich die ExpertInnengruppe entschieden eine Befragung ins Leben zu rufen die einen ersten Überblick zur Situation in Thüringen geben soll. Auf Grund begrenzter Ressourcen konzentrierte sich die Befragung auf Frauenhäuser, Interventionsstellen und Kinder- und Jugendschutzdienste. Im Zeitraum September 2011 bis Februar 2012 wurde die Befragung durchgeführt und durch den PARITÄTISCHEN ausgewertet. Am 15.05.2012 wurde im Rahmen des Fachtages „Jeder Schlag trifft – Was brauchen wir zu einer besseren Verzahnung von Frauenschutz und Kinderschutz?" ein Überblick der Befragungsergebnisse präsentiert.

Weiterlesen

Drucken

Rechtsgutachten zum Rechtsanspruch auf Schutz und Hilfe für von Gewalt betroffenen Frauen und deren Kinder

Fotolia 28003160 XXL rupbilderAm 26. Juni. 2012 wurde das Rechtsgutachten zum Rechtsanspruch auf Schutz und Hilfe für von Gewalt betroffenen Frauen und deren Kinder der Öffentlichkeit vorgestellt. Seit Jahren wird das unzureichende Finanzierungssystem der Frauenunterstützungseinrichtungen auf allen politischeren Ebenen angeprangert. Auf ausreichenden Schutz und Hilfe für betroffenen Frauen und Kinder gibt es keine Gewährleistung und notwenige Unterstützungsangebote sind nicht flächendeckend sichergestellt. Auch in Thüringen haben wir kein flächendeckendes Angebot an Frauenhäuser. Die regional unterschiedlichen Finanzbedingungen bewirken regionale Unterschiede der Leistungs- Vergütungsvereinbarungen. Problematisch sind die immer wiederkehrenden Versuche von Seiten der Kommunen die Anzahl der Schutzplätze abzusenken und Kürzungen am Personalschlüssel vorzunehmen. Ebenfalls sind die unterschiedlichen Regelungen zur Aufnahme von Frauen aus anderen Landkreisen, Bundeländern ein Problem für die Sicherstellung des niedrigschwelligen Zugangs für betroffene Frauen und Kinder. Ziel des Rechtsgutachtens ist die Klärung inwieweit eine bundeseinheitliche verbindliche Finanzierung des Hilfesystems geregelt werden kann um allen gewaltbetroffenen Frauen den gleichwertigen Zugang zum Hilfesystem zu ermöglichen.

Weiterlesen

Drucken