Wir beziehen Stellung

Der Paritätische gestaltet die sozialpolitische Landschaft Thüringens entscheidend mit. Wir haben klare Positionen zu allen sozialpolitisch relevanten Themen. Hier finden Sie unsere grundsätzlichen Stellungnahmen zu Bildung und Schule, Frauen und Familie, Pflege, Psychiatrie und Willkommenskultur. Außerdem finden Sie hier unsere Publikationen, wie Dokumentationen zu Fachtagungen oder auch den Jahresbericht.

Fachtag am 18. Juni: Impulse zur interkulturellen Öffnung in Kindertageseinrichtungen

Die Herausforderungen an die Arbeit in Kitas zur Etablierung einer gelingenden Willkommenskultur werden immer größer. Fremde Kulturen, Weltanschauungen und Religionen, fehlende Sprachkenntnisse sind dabei einige der Problemkreise, die sich in der täglichen Kita-Arbeit stellen. Der Fachtag „Impulse zur interkulturellen Öffnung in Kindertageseinrichtungen“ soll einen Beitrag dazu leisten, pädagogischen Fachkräften in der frühkindlichen Bildung eigene Haltungsfragen in Bezug auf Kinder und Eltern mit Migrationshintergrund bewusst zu machen, Unsicherheiten, Fragen und Barrieren abzubauen und das pädagogische Handlungsrepertoire lösungs- und ressourcenorientiert zu erweitern. Der Fachtag findet am Donnerstag, 18. Juni, von 9 bis 16 Uhr in Neudietendorf statt.
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Paritätischer: Flüchtlingshilfe im sozialen Nahraum verorten „Ratschlag“ mit Staatssekretärin Silke Albin

„Ratschlag“ mit Staatssekretärin Silke Albin„Ratschlag“ mit Staatssekretärin Silke AlbinErfurt 04.06.2015. Bei der Entwicklung einer Willkommens- und Teilhabekultur für Flüchtlinge in Thüringen soll der Sozialraum stärker in den Fokus rücken. Diesen Wunsch äußerten Mitgliedsorganisationen des Paritätischen bei einer Fachkonferenz mit der Staatssekretärin im Migrationsministerium, Silke Albin. Die „Verortung im sozialen Nahraum“, so Landesgeschäftsführer Reinhard Müller in der Runde, sei  für den Paritätischen eine der zentralen Herausforderungen, die es zu lösen gelte.

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Sozialwirtschaft in Thüringen benötigt bis 2025 mehr als 60.000 Fachkräfte

Fachkräfte in der Sozialwirtschaft werden dringend gebraucht: Kirsi Marie Welt aus Baden-Württemberg und der Arbeitsmarktexperte aus dem Thüringer Arbeitsministerium, Prof. Michael BehrErfurt. In der Thüringer Sozialwirtschaft werden in den nächsten Jahren dringend Fachkräfte gesucht – und zwar nicht nur, um ausscheidende Kräfte zu ersetzen, sondern auch, um soziale Strukturen den wachsenden Bedarfen anzupassen. Michael Behr, der Abteilungsleiter Arbeit im Thüringer Arbeits- und Sozialministerium, bezifferte den Ersatzbedarf bis 2025 auf 24 400 Kräfte, den Erweiterungsbedarf auf 42.900. „Die Sozialwirtschaft ist die einzige Branche, in der nach den jetzigen Prognosen der Erweiterungsbedarf über dem Ersatzbedarf liegt,“ sagte Behr bei einem ExpertInnentag des Paritätischen  zur „Willkommenskultur im Paritätischen: Fachkräfte gewinnen, binden und entwickeln“.  Die Veranstaltung wurde von der Glücksspirale unterstützt. Eine von Behr noch in seiner Zeit als Hochschuldozent angefertigte Studie zur Fachkräfteentwicklung in der Sozialwirtschaft hatte bereits 2010 einen Bedarf bis 2020 in Höhe von 43.500 Beschäftigten für diese Branche prognostiziert.

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Vielfalt in Kitas ist Herausforderung und große Chance zugleich Weiterbildung für ErzieherInnen

Vielfalt in KiTas26.05.2015 - Neudietendorf. Die Betreuung von Kindern aus Migrations- und Flüchtlingsfamilien in den Thüringer Kitas ist nicht nur eine  Herausforderung, sondern bietet auch große Chancen. Das unterstrich Wolfgang Volkmer, der Leiter der Kindersprachbrücke Jena, bei der ersten Weiterbildungsveranstaltung „Vielfalt in Kindertagesstätten“, veranstaltet von der Paritätischen Akademie in Zusammenarbeit mit der Kindersprachbrücke. In den Kitas lernten die Kinder aus unterschiedlichen Kulturkreisen den Umgang mit einander sowie Toleranz und Vielfalt.

MDR Bericht zum Thema: MDR MediathekMDR Mediathek

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