Wir beziehen Stellung

Der Paritätische gestaltet die sozialpolitische Landschaft Thüringens entscheidend mit. Wir haben klare Positionen zu allen sozialpolitisch relevanten Themen. Hier finden Sie unsere grundsätzlichen Stellungnahmen zu Bildung und Schule, Frauen und Familie, Pflege, Psychiatrie und Willkommenskultur. Außerdem finden Sie hier unsere Publikationen, wie Dokumentationen zu Fachtagungen oder auch den Jahresbericht.

Konferenz zur einer sozialeren Mieten- und Wohnungspolitik

 

Konferenz: "Boden Recht Wohnen - Ansätze für eine sozialere Mieten- und Wohnungspolitik" am 23. und 24.02.2018 in Bochum

Das Netzwerk Mieten und Wohnen veranstaltet vom 23. bis 24. Februar 2018 eine Konferenz zum Thema "Boden Recht Wohnen – Ansätze für eine sozialere Mieten- und Wohnungspolitik" im Kulturzentrum Bahnhof Langendreer e. V. in Bochum

 

Die zunehmenden Verschlechterungen auf dem Wohnungsmarkt haben die Idee von der Versorgung aller Bevölkerungskreise mit lebenswerten und bezahlbaren Wohnraum zugunsten einer marktorientierten Versorgung gewandelt. Obwohl zahlreiche Ansätze zur Gestaltung einer sozialen Wohnungspolitik vorliegen, ist auf politischer Ebene wenig Handlungsbedarf zur Umsteuerung erkennbar.

Vor diesem Hintergrund veranstaltet das Netzwerk Mieten & Wohnen unter dem Titel „Boden Recht Wohnen – Ansätze für eine sozialere Mieten- und Wohnungspolitik“ vom 23. bis 24. Februar 2018 eine dritte bundesweite Konferenz im Kulturzentrum Bahnhof Langendreer e. V. in Bochum. Ziel der Veranstaltung ist es, nach Lösungen für bezahlbaren und würdigen Wohnraum zu suchen. Deshalb wird unter dem Schwerpunkt der Veranstaltung „Wohnen für alle – Gegen Ausgrenzung“ Instrumenten und Möglichkeiten nachgegangen, Wohnraum für Menschen in besonderen Lebenslagen zu schaffen, da diese im besonderen Maße von der prekären Situation auf den Wohnungsmärkten betroffen sind.

Weitere Themenschwerpunkte der Veranstaltung sind „Die Bodenfrage – neu gestellt“ und „Regionale und Soziale Differenzierungen des Mietrechts“.

Der Paritätische Gesamtverband ist Mitglied im Netzwerk Mieten & Wohnen.

Weitere Mitglieder sind u.a. der Berliner Mieterverein, der Republikanische Anwältinnen- und Anwälteverein (RAV), Mieter helfen Mietern - Hamburger Mieterverein, Montag Stiftung Urbane Räume und die KUB Kommunal- Und Unternehmensberatung Gmbh.

Nähere Informationen zum Programm können dem Flyer entnommen werden.

Sie können sich hier zu der Veranstaltung anmelden.

Weitere Informationen zum Netzwerk Mieten & Wohnen sind auf der Homepage des Netzwerks zu finden.

Netzwerk Mieten & Wohnen - Konferenz 2018 Flugblatt.pdfNetzwerk Mieten & Wohnen - Konferenz 2018 Flugblatt.pdf

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Wohnen ist ein existenzielles Grundbedürfnis

Wohnen ist ein existenzielles Grundbedürfnis eines jeden Menschen. Doch in städtischen und ländlichen Regionen mangelt es zunehmend an bezahlbarem und vor allem würdigem Wohnraum.

Für große Teile der Bevölkerung stellt die Versorgung mit geeignetem Wohnraum heutzutage eine erhebliche Herausforderung dar, insbesondere jedoch für Menschen in besonderen Lebenslagen, wie Menschen mit Behinderung, Geflüchtete, obdachlose Menschen, Rentnerinnen und Rentner oder Menschen in Armut.

Folgen dieser Entwicklung können das Verlassen gewohnter Nachbarschaften, erhebliche Einschränkungen in der Lebensqualität und die Beeinträchtigung von Teilhabechancen sein.

Die Situation auf dem Wohnungsmarkt hat zudem weitreichende Auswirkungen auf die sozialen Träger, wie Einrichtungen in der Eingliederhilfe oder Frauenhäuser, indem sie aus Mangel an bezahlbarem Wohnraum Menschen mit Betreuungsbedarf abweisen müssen oder ihnen der Wohnraum gekündigt wird.

Vor diesem Hintergrund setzt sich der Paritätische Gesamtverband für eine soziale Wohnungspolitik ein. Es ist die Aufgabe dieser Politik, allen Menschen einen ihren individuellen Bedürfnissen angemessenen Wohnraum zur Verfügung zu stellen.

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Einwanderung gestalten

Die Frage, wie Einwanderung nach Deutschland gestaltet sein soll, ist seit langem Gegenstand intensiver gesellschaftspolitischer Debatten. Der Paritätische hat sich zu dieser Frage im Jahr 2012 grundsätzlich positioniert und 2015 zur Frage der Zuwanderung von Pflegekräften Stellung genommen. Die dort formulierten grundsätzlichen Ziele behalten weiterhin ihre Gültigkeit. Dazu gehört etwa, dass zur Deckung des Arbeitskräftebedarfs zunächst die inländischen Potentiale genutzt werden sollen, dass die Interessen der Herkunftsländer berücksichtigt werden, dass ein besserer Schutz von Erwerbseinwanderern vor Ausbeutung gewährleistet wird und dass die bestehenden Regelungen transparenter und übersichtlicher gestaltet werden müssen.

Nachdem in den letzten beiden Jahren der Zuzug von schutzsuchenden Menschen und damit die humanitäre Aufnahme im Vordergrund stand, rückt nunmehr die Frage der Einwanderungsregelung außerhalb des Asylrechts – insbesondere die Erwerbsmigration – wieder stärker in den Blickpunkt. Mit dem vorliegenden Positionspapier wird, basierend auf den Positionen von 2012 und 2015, auf die aktuellen Entwicklungen der Zuwanderung, des Migrationsrechts und die aktuellen Vorschläge einiger Parteien und Institutionen zur künftigen Entwicklung des Einwanderungsrechts eingegangen und eine Aktualisierung der verbandlichen Positionen vorgenommen.

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