"Wir brauchen Hilfe beim Helfen"

Mit diesem Appell richtet wendet sich Ernst-Martin Stüllein, Geschäftsführer des Multikulturellen Zentrums L’Amitié in Gotha an die Öffentlichkeit. In einem Interview mit Landeswelle Thüringen schildert Stüllein die Arbeit des Vereins und lobt das Engagement der Thüringerinnen und Thüringer für die Flüchtlinge. Viele, vor allem junge Menschen, hätten sich auch bei seinem Verein gemeldet und wollten mit anpacken.

Das Interview mit Ernst-Martin Stüllein zum Nachhören:   

Willkommenskultur

Fotoausstellung „Gesicht wahren“ des Bündnisses "Mitmenschlich in Thüringen" eröffnet – „In der Vielfalt liegt unsere Kraft“

 

Eröffnung der Fotoausstellung Mitmenschlich in ThüringenErfurt. „In Gesichtern erkennt man die Einmaligkeit und Würde eines Menschen. Deshalb lohnt sich der Blick in diese Gesichter von geflüchteten Menschen.“ Tabea Schwarzkopf, eine der LandessprecherInnen des Bündnisses „Mitmenschlich in Thüringen“ appelliert bei der Eröffnung der eindrucksvollen Fotoausstellung „Gesicht wahren“ an die Besucher, in diesen Gesichtern von Geflüchteten „unsere Brüder und Schwestern zu erkennen.“ Die Ausstellung, die bis Mitte April im Café Franz Mehlhose in Erfurt zu sehen ist, zeigt Porträts von Menschen, die als Flüchtlinge nach Thüringen kamen und hier ein Leben in Frieden und Freiheit erhoffen. „Wie würde es uns gehen, wenn wir uns in der Lage dieser Flüchtlinge befinden würden?“, fragte Ministerpräsident Bodo Ramelow, der ebenso wie Integrationsminister Dieter Lauinger an der Ausstellungseröffnung teilnahm. „In der Vielfalt liegt unsere Kraft“, setzte sich Ramelow für ein weltoffenes, buntes und tolerantes Thüringen ein. Auch einige der porträtierten Geflüchteten nahmen mit ihren Familien an der Veranstaltung teil.

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"Gesicht wahren": Neue Foto-Wanderausstellung des Bündnisses Mitmenschlich in Thüringen

Das Logo der Aktion Mitmenschlich in Thüringen

 

Erfurt, 10. März 2017. „Gesicht wahren“ – mit einer neuen Fotoausstellung will das Bündnis „Mitmenschlich in Thüringen“ an diesem Sonnabend, 11. März, im Erfurter Cafè Franz Mehlhose ein „deutliches Zeichen für mitmenschliches Denken und Handeln setzen.“ Die Fotografien von Michael Döhler sollen „Menschen aus verschiedenen Ländern und mit ganz unterschiedlichen Geschichten ein Gesicht und eine Stimme geben“, so die Organisatoren. Ministerpräsident Bodo Ramelow wird die Vernissage besuchen und die Ausstellung mit einem Grußwort eröffnen.

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Eine Erfolgsgeschichte: Sprachnetz Thüringen bleibt am Ball – für Ehrenamtliche und Flüchtlinge

 

Franziska Förster von der Kindersprachbrücke

Jena, 6. März 2017. Christopher lächelt zufrieden. Er hat an einer zweiteiligen Weiterbildung teilgenommen, die von der Kindersprachbrücke zu Deutsch als Zweitsprache und interkulturellem Handeln in ganz Thüringen angeboten wird. „Es hat viel Spaß gemacht und war außerdem sehr bereichernd!“, sagt Christopher, der sich in Jena engagiert. „Neben zahlreichen methodischen Tipps habe ich viele wertvolle Denkanstöße zu meiner eigenen Rolle in der ehrenamtlichen Sprachförderung mitgenommen.“

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Neues Projekt „Fit fürs Miteinander" – Wie Interkulturelle Öffnung im Verein gelingen kann

Das Logo des Projektes Fit fürs MiteinanderNeudietendorf, 24. Februar 2017. Für Antje Ebersbach steht fest: „Integration ist keine Einbahnstraße.“ Die Mitarbeiterin der Kindersprachbrücke weiß, dass die Integration von Geflüchteten Anstrengungen von beiden Seiten erfordert: Von denen, die bei uns ein neues Zuhause gefunden haben und von denen, die ihnen hier das Ankommen erleichtern wollen. Vereine spielen in diesem Zusammenhang eine entscheidende Rolle: Hier lernen sich die Menschen kennen, hier gestalten sie ihre Arbeit oder/und ihre Freizeit zusammen. Wie macht man die Vereine und diejenigen, die dort haupt- oder ehrenamtlich tätig sind, fit fürs Miteinander? Antworten auf diese Frage gibt es in einem Projekt des PARITÄTISCHEN Thüringen, das sich dem Thema Interkulturelles Lernen im Verein verschrieben hat. Dabei sollen Wege aufgezeigt werden, wie dieses Miteinander gelingen kann. Auftakt ist bei einem Fachtag, der am Mittwoch, 29. März in Neudietendorf stattfindet.

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Deutsch als Zweitsprache: Kindersprachbrücke bildet Ehrenamtler aus – An den Schulen Sorgen um Zukunft der DaZ-Lehrkräfte

Flüchtlinge lernen in der Kindersprachbrücke Deutsch

 

 

Neudietendorf/Jena, 24. Februar. Deutsch als Zweitsprache – das ist nicht nur ein großes Projekt für die Schulen im Freistaat, sondern hier engagieren sich auch viele Ehrenamtler in Thüringen.. Erfahrene Deutsch-als-Zweitsprache-Fachkräfte bieten bei der Sprachbrücke unter dem Stichwort „Sprachnetz" zweitägige Weiterbildungen zu DaZ-Grundlagen und interkulturellem Lernen an, die zeitlich und örtlich flexibel in ganz Thüringen organisiert werden.

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Fit fürs Miteinander – Interkulturelles Lernen im Verein

Neudietendorf, 24. Januar 2017. Fit fürs Miteinander – das ist die Zielstellung eines neuen Projektes, das der PARITÄTISCHE und parisat gemeinsam mit der Kindersprachbrücke Jena auf den Weg gebracht haben. Es geht dabei um das interkulturelle Lernen im Verein. Denn: Immer mehr Menschen aus unterschiedlichen Ländern und Kulturen finden in Thüringen ein neues Zuhause. Bei der Integration leisten Vereine einen wesentlichen Beitrag: Hier lernen sich die Menschen kennen, arbeiten gemeinsam, verbringen ihre Freizeit zusammen.
Die Herausforderung ist dabei, das Miteinander erfolgreich zu gestalten. Wie die Begegnung von Menschen mit unterschiedlicher Sozialisation, ungleichen Wertevorstellungen und Kommunikationsstilen gelingen kann, will das Projekt aufzeigen. „Um fit fürs Miteinander zu werden und zu bleiben, ist gemeinsames und beständiges interkulturelles Lernen im Verein unerlässlich“, heißt es in dem Projekt.
Angeboten wird eine fünftägige Weiterbildung, bei der die Teilnehmenden befähigt werden sollen, selbstständig interkulturelles Lernen in ihrem Verein anzuregen, anzuleiten und nachhaltig zu verankern.
Wer mehr wissen will, kann sich an folgende Mitarbeitenden wenden:
Antje Steinborn:
Franziska Feistel:
Oder unter www.parisat.de

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Flüchtlingspaten: Neuer Kurs beginnt am 27. August - „Nützliche Erfahrungen für die tägliche Arbeit“

Die ersten Flüchtlingspaten wurden im Herbst 2015 ausgebildet. Ihre Urkunden erhielten sie von Migrationsminister Dieter Lauinger (2..v.r.) und dem stellv. BuntStiftungs-Direktor Stefan Werner (rechts)Neudietendorf, 8. August 2016. 64 Flüchtlingspaten sind mittlerweile in Thüringen im Einsatz – weitere sollen dazukommen. Denn wenn auch die Zahl der nach Thüringen kommenden Geflüchteten aktuell gesunken ist, benötigen diejenigen, die kommen und diejenigen, die hier sind, weiter Hilfe und Unterstützung, damit die große Aufgabe der Integration bewältigt werden kann. Deshalb gibt es jetzt einen vierten Kurs zur Aus- und Weiterbildung zum Flüchtlingspaten, der am Sonnabend, 27. August, im Haus der PARITÄT in Neudietendorf anläuft.

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Erleichterter Arbeitsmarktzugang für Flüchtlinge: Vorrangprüfung wird für drei Jahre ausgesetzt

Kay Senius ist der Chef der Regionaldirektion Thüringen/Sachsen-Anhalt der Regionaldirektion für ArbeitNeudietendorf, 5. August 2016. Der Zugang von Flüchtlingen zum Arbeitsmarkt wird erleichtert: Ausländer mit einer Duldung oder Aufenthaltsgestattung dürfen von nun an in Thüringen arbeiten, ohne die Hürde der sogenannten „Vorrangprüfung“ nehmen zu müssen. Das regelt die neue Beschäftigungsverordnung zum Integrationsgesetz, die das Bundesministerium für Arbeit und Soziales heute veröffentlicht hat. Diese setzt die Vorrangprüfung für drei Jahre aus. Die „Vorrangprüfung“ untersagte es Arbeitgebern bisher, Nicht-EU-Ausländer einzustellen, solange nicht geprüft wurde, ob sich nicht ein Deutscher oder ein EU-Bürger für die Stelle findet. Das galt für die ersten 15 Monate des Aufenthalts in Deutschland.

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