"Wir brauchen Hilfe beim Helfen"

Mit diesem Appell richtet wendet sich Ernst-Martin Stüllein, Geschäftsführer des Multikulturellen Zentrums L’Amitié in Gotha an die Öffentlichkeit. In einem Interview mit Landeswelle Thüringen schildert Stüllein die Arbeit des Vereins und lobt das Engagement der Thüringerinnen und Thüringer für die Flüchtlinge. Viele, vor allem junge Menschen, hätten sich auch bei seinem Verein gemeldet und wollten mit anpacken.

Das Interview mit Ernst-Martin Stüllein zum Nachhören:   

Willkommenskultur

Flüchtlingen Deutsch-Unterricht geben: Online-Plattform bietet Unterstützung

Ein neuer Online-Kurs unterstützt Ehrenamtler, die Flüchtlingen Deutsch beibringenNeudietendorf, 22. Januar 2016. Das Erlernen der deutschen Sprache ist ein bedeutender Schritt auf dem Weg zu einer gelungenen Integration. Flüchtlingen dabei zu helfen, ist vielen Mitgliedsorganisationen des Paritätischen und engagierten BürgerInnen ein wichtiges Anliegen. Eine neue Internet-Plattform, entwickelt vom Paritätischen Gesamtverband und der Firma SAP unterstützt jetzt ehrenamtliche Helferinnen und Helfer, die Flüchtlingen Deutsch beibringen.

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Paritätischer kritisiert Wohnsitzauflagen für Flüchtlinge

Neudietendorf, 20. Januar 2016. Vor Plänen der Bundesregierung, auch anerkannten Flüchtlingen Wohnsitzauflagen zu machen, hat der Paritätische gewarnt. Das sei in mehrfacher Hinsicht problematisch, so der Gesamtverband. Zu der aktuell wieder aufgeflammten Debatte, anerkannten Flüchtlingen ihren Wohnsitz vorzuschreiben.

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Junge Flüchtlinge in der Eissporthalle - "Ein tolles Erlebnis"

Viel Spaß hatten die jungen Geflüchteten mit ihren ehrenamtlichen HelferInnen in der Eissporthalle ErfurtErfurt, 18. Dezember 2015. Ein toller Ausflug – darüber waren sich nach einigen Stunden auf dem Eis alle einig. Für die jungen Geflüchteten aus der Notunterkunft Turnhalle am Erfurter Drosselberg war der Ausflug in die Eissporthalle ein großes Erlebnis. Bei einer Umfrage unter ihnen hatte sich herausgestellt, dass der Wunsch nach sportlichen Aktivitäten bei ihnen ganz oben ansteht. Also organisierten sieben ehrenamtliche UnterstützerInnen, die sich zum Teil bei „Spirit of Football“ engagieren gemeinsam mit dem Family Club den Ausflug in die Eissporthalle. Etwa 12 Geflüchtete aus der Notunterkunft Turnhalle waren dabei, gemeinsam mit weiteren Geflüchteten aus anderen Unterkünften. Alle hatten viel Spaß auf dem Eis, die Stimmung war ausgelassen, der Ausflug ein voller Erfolg. Bei einigen waren die ersten Schritte auf dem Eis nach dem Unterschnallen der Schlittschuhe zwar noch etwas unsicher, aber am Schluss hatten alle ihren Spaß.
Dank des Entgegenkommens des Chefs der Eishalle, der finanziellen Unterstützung durch den Verein "Spirit of Football e.V." sowie einiger Ehrenamtlicher, blieb der Eigenanteil für die Geflüchteten gering.

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Ein ganz besonderer Adventskalender: Fakten gegen Vorurteile

Neudietendorf, 17. Dezember 2015. In Deutschland gibt es viele Vorurteile gegen Flüchtlinge und Asylsuchende. Beispielsweise dieses: Asylsuchende bekommen mehr soziale Leistungen als Einheimische. Das ist völliger Blödsinn. Denn der Regelsatz für Asylsuchende liegt derzeit bei 359 Euro und damit 40 Euro unter dem Hartz-IV-Satz. Das Bundesverfassungsgericht hat 2012 wie folgt geurteilt: „Die Menschenwürde ist migrationspolitisch nicht zu relativieren“. Meist wird auch ein Großteil des Gesamtbetrages in Form von Sachleistungen erbracht, so dass ein deutlich kleineres Taschengeld übrig bleibt. Dass Asylsuchende mehr Geld als Hartz-IV EmpfängerInnen haben, ist also Quatsch.

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"Willkommen im Quartier": Große Hilfsbereitschaft am Erfurter Drosselberg

Große Hilfsbereitschaft signalisierten die Ehrenamtler, die sich in der Initiative "Willkommen im Quartier" engagierenErfurt, 16. Dezember 2015. Das ältere Ehepaar zögert nicht lange. „Wo können wir anpacken und helfen?“, fragten die beiden Anna Chombe vom Familyclub im Erfurter Wohnquartier „Am Drosselberg“. Zunächst erteilten sie den Flüchtlingen, die dort in einer Gemeinschaftsunterkunft und jetzt auch in einer Turnhalle untergebracht sind, Sprachunterricht. Jetzt haben sie auch noch die Patenschaft für zwei junge syrische Männer übernommen, begleiten sie auf ihren Wegen zu den Ämtern, laden sie zu sich ein, erleichtern ihnen das Ankommen in Deutschland. „Willkommen im Quartier“ – ganz praktisch gelebt.

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Mehr Investitionen in Bildung, Kinderbetreuung, Wohnraum und Integration: Paritätischer unterstützt Integrationspapier der SPD-Frauen

Die Autorinnen des Integrationspapiers: Andrea Nahles, Barbara Hendricks, Malu Dreyer, Manuela Schwesig und Aydan ÖzoguzNeudietendorf, 15. Dezember 2015. Auf die grundsätzliche Unterstützung des Paritätischen stößt das von fünf führenden SPD-Politikerinnen vorgestellte Eckpunktepapier zu Zusammenhalt und Integration und für einen Neustart in der Integrationspolitik. Das Papier weise den richtigen Weg, unterstrich der Landesgeschäftsführer des Paritätischen, Reinhard Müller, bei verschiedenen Gelegenheiten. Das Papier solle die Leitlinie für die Politik des Bundes sein, wünscht sich Müller.

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21 neue Flüchtlingspaten in Thüringen

IMG 2929Neudietendorf, 11. Dezember 2015. Die Hilfsbereitschaft für Flüchtlinge in Thüringen ist nach wie vor ungebrochen. 21 Thüringerinnen und Thüringer erhalten am morgigen Sonnabend ihre Zertifikate als ausgebildete „Flüchtlingspaten“ von Thüringens Migrationsminister Dieter Lauinger (Grüne) überreicht. Fünf von ihnen sind hauptamtlich in Sozialverbänden in Thüringen tätig, 16 engagieren sich ehrenamtlich. Damit sind in zwei Weiterbildungskursen in diesem Jahr schon 47 Flüchtlingspaten vom Paritätischen ausgebildet worden.

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Gespräch mit Landtagsabgeordneten: "Gesellschaftliche Integrationsleistung steht ganz oben an"

Politfrühstück des Paritätischen mit LandtagsabgeordnetenNeudietendorf, 9. Dezember 2015. Für die sozialräumliche Integration von Flüchtlingen setzt sich der Paritätische in Thüringen besonders ein. Das machten die VertreterInnen des Paritätischen in einer Gesprächsrunde mit Thüringer Landtagsabgeordneten deutlich. „Die gesellschaftliche Integrationsleistung steht für uns ganz oben an“, unterstrich der Landesgeschäftsführer des Paritätischen, Reinhard Müller, in der Runde. In regelmäßigen Abständen tauscht sich der Paritätische mit den Landtagsabgeordneten über allgemein interessierende Fragen aus. Das jetzt vorliegende Integrationskonzept der Landesregierung sei begrüßenswert, müsse aber an der ein oder anderen Stelle noch ergänzt werden, so der Paritätische. Beispielhaft für die sozialräumliche Integration ist nach Meinung des Paritätischen ein Projekt des Family-Clubs in Erfurt.

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