Logo Transparente Zivilgesellschaft webzeugkoffer

Wir beziehen Stellung

Der Paritätische gestaltet die sozialpolitische Landschaft Thüringens entscheidend mit. Wir haben klare Positionen zu allen sozialpolitisch relevanten Themen. Hier finden Sie unsere grundsätzlichen Stellungnahmen zu Bildung und Schule, Frauen und Familie, Pflege, Psychiatrie und Willkommenskultur. Außerdem finden Sie hier unsere Publikationen, wie Dokumentationen zu Fachtagungen oder auch den Jahresbericht.

Konzept zur Sicherstellung der Teilhabe junger Menschen im KJHG

Der Paritätische Gesamtverband stellte im Juni 2014 das o.g. Konzept der (Fach)Öffentlichkeit zur Diskussion vor.

Im Kern geht es in der Begründung darum, dass Kinder und Jugendliche nicht im Förderrahmen des SGB II (HARTZ IV) und der darin verankerten Regelsätze für Kinder und Jugendliche zu verorten sind genauso wenig sind die Teilhabeleistungen des BuT - Bildungs- und Teilhabepaket für eine soziale Teilhabe für Kinder geeignet. "Kinder sind keine kleinen Arbeitslosen", so der Paritätische, zumal die Regelsätze für Kinder und Jugendliche seit 2010 "eingefroren" sind.

Das Konzept ist Bestandteil des Gesamtkonzepts "Kinder verdienen mehr - Konzept zur Sicherung des Existenzminimums junger Menschen" und besteht aus drei Teilen:

  1. Verankerung eines Rechtsanspruches auf Kinder- und Jugendarbeit
  2. Die verbindlichere Fassung der Bestimmung, dass ein angemessener Anteil der Mittel der Kinder- und Jugendhilfe für die Kinder- und Jugendarbeit zu verwenden ist und
  3. eine verbindliche Freistellung junger Menschen in Armutslagen von Teilnahmebeiträgen.

Das Konzept beschreibt konkrete Änderungen im SGB VIII, um einen solchen Anspruch einlösen zu können.

Drucken

Gemeinsam für gute Pflege in Thüringen

"PFLEGE braucht HELDEN" - Thüringens erste Imagekampagne für die Pflege

Postkarte druck gruen Alexander.pdfAm 07.11.2012 wurde der Thüringer Pflegepakt mit dem Ziel unterzeichnet, eine qualitativ hochwertige Pflegeversorgung im Freistaat Thüringen zu sichern, die Aus-, Fort- und Weiterbildung sowie die Vergütung der Pflegeleistungen und die Entlohnung der Mitarbeitenden zu verbessern. Ebenso geht es den Partnern des Pflegepaktes um eine Imageverbesserung des Altenpflegeberufes. Unter Federführung der LIGA der Freien Wohlfahrtspflege und unter besonderer Mitwirkung des Paritätischen Thüringen wurde gemeinsam mit den Partnern des Pflegepaktes ein ebenso ansprechendes wie aussagefähiges Konzept für eine Imagekampagne entwickelt. „Pflege braucht Helden" lautet das Motto der Kampagne, die im Rahmen einer Auftaktveranstaltung am 26. Mai im Deutschordens-Seniorenhaus in Erfurt der Öffentlichkeit vorgestellt wurde.

Weiterlesen

Drucken

PARITÄTISCHES Jahresgutachten zur sozialen Spaltung veröffentlicht

Immer weniger Menschen haben am wachsenden Wohlstand teil, immer größer werde die Kluft zwischen Arm und Reich. Die Analyse ausgewählter Kennziffern ergebe, dass der soziale Zusammenhalt in Deutschland akut gefährdet sei. Der Paritätische fordert die Bundesregierung auf, das weitere Auseinanderdriften der Gesellschaft zu stoppen. Notwendig seien ein sozialpolitischer Kurswechsel und eine andere Steuerpolitik.

Weiterlesen

Drucken

PARITÄTISCHES Diskussionspapier zum Ausbau der "Schulsozialarbeit"

"Schulsozialarbeit ist ein gesamtgesellschaftlicher Auftrag, dem sich weder Länder und Kommunen noch der Bund entziehen dürfen. Da es bisher in der Praxis kaum gelungen ist, dauerhafte sozialpädagogische Unterstützungsangebote an Schulen jenseits von Projekt- oder Modellvorhaben zu schaffen, ist es aus Sicht des Paritätischen notwendig, im Koalitionsvertrag einen bundesverantwortlichen Aktionsplan für eine tragfähige, flächendeckende Umsetzung und Finanzierung von Schulsozialarbeit festzuschreiben. In der Legislaturperiode soll der Bund von Anfang 2014 bis Ende 2018 50 Prozent der benötigten Mittel zur Verfügung stellen. Insgesamt ist jährlich von einem Finanzvolumen von rund 3,5 Milliarden Euro, davon 1,75 Milliarden Bundesmittel auszugehen. Im Sinne belastbarer Erkenntnisse empfiehlt der Paritätische bundesweit Instrumente zur Evaluationen zu vereinbaren, ein Monitoring zu initiieren und eine ländervergleichende Forschung zu fördern."

Drucken

Diese Webseite verwendet Cookies, um die Bedienfreundlichkeit zu erhöhen. Weitere Informationen: