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Wir beziehen Stellung

Der Paritätische gestaltet die sozialpolitische Landschaft Thüringens entscheidend mit. Wir haben klare Positionen zu allen sozialpolitisch relevanten Themen. Hier finden Sie unsere grundsätzlichen Stellungnahmen zu Bildung und Schule, Frauen und Familie, Pflege, Psychiatrie und Willkommenskultur. Außerdem finden Sie hier unsere Publikationen, wie Dokumentationen zu Fachtagungen oder auch den Jahresbericht.

Der Paritätische macht Schule - Thesenpapier zur Bürgerschule

Bildung ist die Grundlage für eine erfolgreiche selbst bestimmte, zielgerichtete und umfassende Lebensgestaltung und bedeutet die optimale Ausbildung der individuellen Anlagen jeder Persönlichkeit. Bildung ist von zentraler Bedeutung für das Individuum und für die Gesellschaft als Ganzes. Bildung ist das Fundament der modernen Bürgergesellschaft. In einem modernen Sozialstaat und einer globalisierten Welt und Wissensgesellschaft ist Bildung ein wichtiger Schlüssel zu Chancengerechtigkeit und sozialer Teilhabe. Individueller Wohlstand und Teilhabechancen hängen wesentlich von den eigenen Chancen auf dem Arbeitsmarkt ab. Der Zugang zum Arbeitsmarkt wird maßgeblich durch das Bildungssystem entschieden. Ein leistungsfähiges Bildungssystem ist somit stets auch vorbeugende und nachhaltige Armutspolitik.

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Projekt „Pflege bewegt“ – ein Arbeitsfähigkeitsmodell zur Belastungsreduzierung in der Altenpflege

Der frühe Vogel fängt den Wurm...! Vor dem Hintergrund des Demografischen Wandels ist es für Altenpflegeeinrichtungen in Thüringen heute schon im Vergleich zu anderen sozialen Branchen schwierig - manchmal sogar unmöglich – qualifiziertes Personal zu gewinnen und zu binden. Und das ist nicht die einzige Herausforderung für GeschäftsführerInnen in der Pflege. Das Durchschnittsalter der Beschäftigten steigt stetig und die Zunahme an chronischen Krankheiten, Multimorbidität und Demenz erfordern neue Kompetenzen von den Pflegenden. Um am Markt wettbewerbsfähig zu bleiben, gilt es für Altenpflegeeinrichtungen, attraktive Arbeitsbedingungen zu bieten, die die MitarbeiterInnen länger und gesunder im Beruf halten und die junge Fachkräfte dazu bewegen, in Thüringer Altenpflegeeinrichtungen zu arbeiten.

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Sozialverbände unterzeichnen Thüringer Pflegepakt

Am 7. November 2012 fand die offizielle Unterzeichnung des Thüringer Pflegepaktes statt. Aus Sicht der LIGA der Freien Wohlfahrtspflege Thüringen können nur in einer konzertierten Aktion möglichst aller Akteure in der Pflege Fachkräfte gesichert und der Erhalt einer guten Pflege gewährleistet werden. Die Ministerin für Soziales, Familie und Gesundheit Heike Taubert (SPD) hat sich anlässlich der Unterzeichnung des Thüringer Pflegepaktes bei allen Beteiligten bedankt. Das Interesse zur Verbesserung der Attraktivität der Pflegeberufe, die Sicherung der Fachkräfte und der Qualität in der Pflege stand für alle Unterzeichner trotz unterschiedlichster Interessen im Vordergrund.

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Paritätische Empfehlungen zur Verbesserung der Pflegesituation

Der Paritätische fordert die Bundesregierung auf, endlich konkrete gesetzliche Initiativen zur Verbesserung der Pflege in Deutschland einzuleiten. In einem 12-Punkte-Papier gibt der Verband dazu konkrete Empfehlungen ab. Schwerpunkte bilden die Behebung des Fachkräftemangels sowie die Abkehr von der Minutenpflege und die stärkere Berücksichtigung demenzieller Erkrankungen.

Ein neuer Pflegebedürftigkeitsbegriff, der neben körperlichen auch kognitive und psychische Beeinträchtigungen umfasst, wird ebenfalls gefordert. Wesentliches Kriterium für die Bedarfserhebung wäre dann nicht mehr der Zeitaufwand für die körperliche Pflege, sondern vor allem der Grad der Selbstständigkeit, mit dem der oder die Pflegebedürftige noch im Leben steht. Der Verband fordert darüber hinaus den Ausbau der Pflegeversicherung zu einer Bürgerversicherung, die alle Personen und alle Einkommensarten einbezieht.

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