Mit Kampagnen wichtige Themen in die Öffentlichkeit tragen

Ob Pflege oder zivilgesellschaftliches Engagement, ob der Wunsch nach einer gerechteren und solidarischeren Gesellschaft oder die bessere Positionierung unserer paritätischen Werte in der Öffentlichkeit – mit Kampagnen geht der Paritätische Thüringen, häufig auch in Kooperation mit anderen, immer wieder an die Öffentlichkeit. Medienpartner wie LandesWelle Thüringen oder die TLZ helfen dabei, unsere Anliegen in Thüringen bekannt zu machen.

Mit der Kampagne „Pflege braucht Helden“ wurde gemeinsam mit den Partnern des Thüringer Pflegepaktes eine erfolgreiche Imagekampagne für die Altenpflege auf den Weg gebracht.

Der Thüringer Kinder- und Jugendpreis – eine gemeinsame Aktion der Paritätischen BuntStiftung und der Sparkassen-Finanzgruppe Hessen-Thüringen – zeichnet jedes Jahr herausragende Projekte der Kinder- und Jugendarbeit im Freistaat in den unterschiedlichsten Themengebieten aus. 

Die gemeinsame Aktion von LandesWelle, TLZ und Paritätischem „Gute Nachbarn – gute Taten“ stellt herausragendes zivilgesellschaftliches Engagement vor und zeigt, dass die Thüringerinnen und Thüringer zusammenstehen.

Zehn Jahre lang wurden mit der alljährlichen Spendenaktion „Thüringen sagt Ja zu Kindern“ Projekte der Kinder- und Jugendarbeit in ganz Thüringen unterstützt. Dabei kam weit mehr als eine Million Euro an Spendengeldern zusammen.

Die Aktion „UmFAIRteilen“ wirbt für eine gerechtere und solidarischere Steuerpolitik in Deutschland.

Unterstützt vom Paritätischen wird die landesweite Kampagne „Thüringen braucht Dich“, mit der um Fachkräfte im Freistaat geworben wird.

Mit dem Paritätischen Wertedialog sollen die Paritätischen Werte einer breiten Öffentlichkeit bekannt gemacht werden.

Teilhabe ist ein Menschenrecht: Protestaktion am 5. Mai in Berlin – Fest der Inklusion in Weimar

Menschenrechtskampagne Thema Teilhabe

 

 

Weimar/Berlin, 3. Mai 2018. Menschen mit Behinderung haben einen Anspruch auf gleichberechtigte Teilhabe in allen Bereichen der Gesellschaft. Oft hapert es jedoch an der Umsetzung. Auch deswegen ist im Rahmen des „Europäischen Protesttags zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung" am 5. Mai bundesweit lautstarker Protest angesagt. Das diesjährige Motto lautet: "Inklusion von Anfang an". Aktionen gibt es auch in Thüringen. So feiert das Lebenshilfe-Werk Weimar/Apolda am 5. Mai rund um das Mon Ami am Goetheplatz in Weimar sein traditionelles Fest der Inklusion.

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Aktionswoche „Wohnen ist Menschenrecht“ – Auch in Thüringen fehlt zunehmend bezahlbarer Wohnraum

Menschenrechtskampagne Thema Wohnen

 

Erfurt/Berlin/Neudietendorf, 2. Mai 2018. Immer mehr Menschen können sich das Wohnen nicht mehr leisten. Es fehlt massenhaft preiswerter und bezahlbarer Wohnraum. Darauf machte die Aktionswoche „Wohnen ist Menschenrecht“ des Aktionsbündnisses „AufRecht bestehen“ aufmerksam. Die Aktionswoche läuft noch bis zum Sonntag. Auch in Thüringen fehlt vor allem in den größeren Städten Erfurt, Jena und Weimar zunehmend bezahlbarer Wohnraum. Allein in Erfurt sind die Mieten zwischen 2006 und 2015 um 26 Prozent gestiegen. In Jena liegen die Kaltmieten nach Angaben der dortigen Initiative „Recht auf Stadt“ sogar über dem Bundesdurchschnitt. In Thüringen sank der Anteil an Sozialwohnungen auf dem Wohnungsmarkt zwischen 2005 und 2017 von fünf auf zwei Prozent.

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Paritätischer: „Eine gute pflegerische Versorgung ist ein Menschenrecht“ – Umfassendes Maßnahmenpaket gegen den Pflegenotstand nötig - In Thüringen kommen auf 100 offene Stellen in der Pflege nur 14 Arbeitssuchende

Menschenrechtskampagne - PflegeErfurt/Neudietendorf, 27. April 2018. Der Pflegenotstand in Thüringen ist groß. Das belegen neue Zahlen der Bundesregierung. Im vergangenen Jahr waren in Thüringen durchschnittlich 735 Stellen in der Altenpflege nicht besetzt. Auf 100 offene Stellen kommen nur 14 Arbeitssuchende. Dramatischer sieht die Situation nur in Sachsen und Rheinland-Pfalz aus, wo auf 100 offene Stellen 13 arbeitslose Pflegefachkräfte kommen. Eine Kursänderung in der Pflegepolitik in Deutschland fordert der Paritätische im Rahmen seiner Menschenrechtskampagne „Mensch, Du hast Recht!“

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Paritätischer fordert Paradigmenwechsel auf dem Wohnungsmarkt – Bezahlbarer und sozial verträglicher Wohnraum muss geschaffen werden


Wohnen

 

Erfurt/Neudietendorf, 27. Februar 2018.  In Thüringens größeren Städten wird der Wohnraum knapp. Immer mehr Menschen suchen nach vor allem preislich günstigen Wohnungen. Familien und Alleinstehende sowie Geringverdiener sind von dem Mangel an bezahlbarem Wohnraum besonders betroffen. Deshalb stellt der Paritätische das Thema Wohnen auch als eines der zentralen Elemente der Menschenrechtskampagne „Mensch, Du hast Recht!“ vor. Der Verband fordert vor allem ein Vorantreiben des sozialen Wohnungsbaus. Hier sind dringend neue Initiativen und Anstrengungen erforderlich. Der Paritätische pocht auf einen Paradigmenwechsel in diesem Bereich - weg von einer Politik, die Wohnen als Ware fördert und hin zur Schaffung und Sicherung von bezahlbarem und sozial verträglichem Wohnraum.

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Danke für zehn Jahre "Thüringen sagt Ja zu Kindern" - Mehr als 60 Projekte mit 1,14 Millionen Euro unterstützt

Das Logo der Aktion Thüringen sagt Ja zu KindernWeimar/Neudietendorf, 10. August .2017. Die Öffentlichkeit für den besseren Schutz von Kindern zu sensibilisieren – mit diesem Ziel ist „Thüringen sagt Ja zu Kindern“ 2007 gestartet. Gemeinsam haben sich der Paritätische Thüringen, die Thüringische Landeszeitung (TLZ), das Sozialministerium, der Landtag und ANTENNE THÜRINGEN auf die Fahnen geschrieben, ein kinderfreundliches Klima in Thüringen zu befördern und wichtige Kinderschutzprojekte finanziell zu unterstützen. Dieses gesteckte Ziel wurde nicht nur erreicht, sondern sogar weit übertroffen! Unser Bild: Die letzten 1536,27 Euro, die noch auf dem Spendenkonto verblieben sind, gingen an die Elterninititative krebskranker Kinder in Jena. Sibylle Göbel (TLZ, links) und Hartmut Kaczmarek, Profiler des Paritätischen, überreichten den Scheck an die Geschäftsführerin der Initiative, Katrin Mohrholz.

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Recht auf Gesundheit, denn Armut macht krank

Plakatmotiv zum Recht auf Gesundheit

 

 

 

Neudietendorf, 16. Januar 2015. Armut macht krank, Krankheit verursacht Armut. Arme Menschen sterben durchschnittlich zehn Jahre früher. Diese furchtbare Formel bewahrheitet sich immer noch weltweit. Auch in Deutschland, dessen Gesundheitswesen als eines der besten gilt, ist der Zugang zu angemessener medizinischer Versorgung ungleich verteilt. Einkommen, Bildung, Geschlecht und Herkunft entscheiden, ob man gesund bleiben oder werden kann. Das ist nicht nur ungerecht, es verstößt gegen das Menschenrecht auf Gesundheit.

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Mensch, Du hast Recht: Menschen müssen selbstbestimmt leben können

Plakatmotiv zum Recht auf Selbstbestimmung

Neudietendorf, 15. Januar 2018. Jeder Mensch hat das Recht, seine eigenen Angelegenheiten frei und ohne die Einmischung von anderen zu regeln, soweit sie sich im Einklang mit den anerkannten Regeln der jeweiligen Gemeinschaft befinden. Das Recht auf Selbstbestimmung ist zwar kein verbrieftes Recht, aber einer der zentralen Gedanken der Menschenrechte. Jeder Mensch und jede Gruppe hat demnach das Recht, seine eigenen Angelegenheiten frei und ohne die Einmischung von anderen zu gestalten. In Deutschland wird dieses Recht vor allem durch Art. 2 Abs. 1 im Grundgesetz geschützt. Jedem Menschen wird darin das Recht auf die „freie Entfaltung seiner Persönlichkeit“ garantiert.

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