Bündnis „Umfairteilen – Reichtum besteuern!"

In ganz Europa erleben wir derzeit eine Finanz- und damit verbunden eine Kürzungspolitik, die zu gravierenden sozialen Verwerfungen führt und den gesellschaftlichen Frieden ernsthaft gefährdet. Denn eine Politik die nur die Ausgabenseite im Blick hat und glaubt die Krise „wegzusparen" zu können, steuert nicht nur sozialpolitisch in die Sackgasse. Dabei müssen wir uns von der Illusion verabschieden, eine würdige Pflege im Alter, Bildungschancen für jedes Kind und eine gute Arbeitsmarktpolitik, die keinen zurücklässt, sei ohne Kostensteigerungen zu haben. Auch deshalb braucht es den Streit über die Kosten der Krise und eines funktionierenden Sozialstaats auf der einen Seite und die ungleiche Verteilung von Reichtum auf der anderen Seite.

Eine stärkere Besteuerung großer Vermögen zur Finanzierung des Sozialstaats und notwendiger Reformen fordert das Bündnis „UMfairTEILEN – Reichtum besteuern!", das am 3. August 2012 von Attac, ver.di und dem Paritätischen Wohlfahrtsverband in Berlin vorgestellt wurde. Erstmalig manifestiert sich damit eine breite gesellschaftliche Bewegung für eine Politik der sozial gerechten Umverteilung in Deutschland. Das Bündnis, dem sich neben dem Paritätischen, Attac, Gewerkschaften und Sozialverbänden auch Migrantenverbände, Jugend- und Studierendenorganisationen, die Initiative Vermögender für eine Vermögensabgabe, die NaturFreunde sowie weitere zivilgesellschaftliche Organisationen und Initiativen angeschlossen haben, warnt vor Kahlschlagkürzungen zu Lasten des Gemeinwesens.

Details unter: www.umfairteilen.dewww.umfairteilen.de

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