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Carius lobt Einfallsreichtum der ThüringerInnen bei Sammelaktionen

Die Aktion Thüringen sagt Ja zu Kindern wurde in der Kindersprachbrücke in Jena eröffnetJena, 19. November 2015. Evemarie Schnepel ist begeistert: „Die Bewegungsküche Jena macht hervorragende Arbeit – und das alles nur mit Ehrenamtlern“. Die Präsidentin der Paritätischen BuntStiftung ist die Patin für eines der Projekte, die in diesem Jahr für die Spendenaktion Thüringen sagt Ja zu Kindern ausgewählt wurde. Bei der Auftaktveranstaltung, die jetzt in der Kindersprachbrücke Jena stattfand, sagte Schnepel zur Arbeit der Bewegungsküche: Die gemeinsame Arbeit, auch an Tanzprojekten aller Art, gibt den jungen Menschen Kraft und Selbstvertrauen, etwas bewegen zu können.“


Die Aktion geht jetzt ins neunte Jahr. Mehr als eine Dreiviertel Million Euro konnten in den vergangenen Jahren für Kinder in Not gesammelt werden. „Thüringen sagt Ja zu Kindern‘ ist mittlerweile eine Institution in Thüringen geworden“, so Landtagspräsident Christian Carius (CDU), der zum zweiten Mal die Schirmherrschaft über die Aktion übernommen hat – eine gute Tradition für die Thüringer Landtagspräsidenten. Denn auch seine beiden Vorgängerinnen, Birgit Diezel und Dagmar Schipanski, waren als Schirmherinnen gerne dabei. Die Aktion wird gemeinsam getragen vom Paritätischen, dem Thüringer Landtag, dem Thüringer Ministerium für Bildung, Jugend und Sport, der TLZ und Antenne Thüringen.

„Der Jury ist die Entscheidung, welche Projekte in diesem Jahr gefördert werden, nicht leicht gefallen“, wies der Profiler des Paritätischen, Hartmut Kaczmarek, zu Beginn der Veranstaltung auf die Vielzahl an spannenden und interessanten Bewerbungen hin, aus denen dann wieder fünf Projekte der unterschiedlichsten Art aus ganz Thüringen ausgewählt wurden. „Und nachdem sich die einzelnen Projekte hier präsentiert haben, können wir sagen: Es war eine gute Auswahl“, fasste Sybille Göbel, TLZ-Thüringen-Redakteurin, am Schluss ihre Eindrücke zusammen.

Beispielsweise das Projekt der Bewegungsküche Jena. „Die gemeinsame Arbeit, auch an Tanzprojekten aller Art, gibt den jungen Menschen Kraft und Selbstvertrauen, etwas bewegen zu können“, beschrieb Evemarie Schnepel die umfangreiche Arbeit des Vereins für sozial benachteiligte Kinder in Jena. Die Bewegungsküche arbeitet mit Schulen und sozialen Einrichtungen zusammen, kooperiert in verschiedenen Projekten mit Theatern, dem Jugendamt, der Stadt und der Wirtschaft. 30 Kinder kommen regelmäßig in der Woche in die Vereinsräume, um Tanzen zu lernen, ihre Lieder im Tonstudio zu bearbeiten oder einfach nur jemanden zum Reden zu haben. Weitere 80 Kinder und Jugendliche werden in den Schulen und anderen Einrichtungen erreicht.
Weitere Projekte, die in diesem Jahr unterstützt werden: die Kinderakademie Villa Amalie im Familienzentrum Sonneberger Spielzeugwelt, der ASB Ostthüringen, der mit den Spendengeldern für ein Wohnheim mit schwerstmehrfach behinderten Kindern und Jugendlichen im Alter zwischen einem und 17 Jahren einen Spielplatz modernisieren und mit behindertengerechten Spielgeräten ausstatten will, das Diabeteszentrum für Kinder und Jugendliche in Jena, das aktuell etwa 120 Kinder aus dem Raum Jena und Ostthüringen und deren Familien berät und die Regelschule Bad Liebenstein, die ein beispielhaftes Projekt „Deutsch als Zweitsprache“ für Kinder aus Flüchtlingsfamilien aufgelegt hat.

„Über tausend Thüringerinnen und Thüringer haben mit einfallsreichen Sammelaktionen in den vergangenen Jahren ihren Beitrag geleistet. Durch die Spendenaktion konnten die Menschen im Freistaat aber auch stärker für die Lage von Kindern und Jugendlichen sensibilisiert werden“, erklärte Landtagspräsident Christian Carius. Über 778.000 Euro wurden in den vergangenen acht Jahren gespendet, allein im letzten Aktionszeitraum 127.000 Euro. Bisher konnten 45 Kinderhilfsprojekte unterstützt werden.
Eines davon ist die Kindersprachbrücke in Jena, die im vergangenen Jahr bei den ausgewählten Projekten dabei war. Durch die Spendengelder konnte der Einrichtung der Umzug in neue ,größer Räume in der Fregestraße in Lobeda-West ermöglicht werden. Sie konnte aber auch ihr Angebot an Sprachkursen – vor allem an Intensivsprachkursen – aufstocken. Das erfolgreiche Willkommensbuch, das Kinder aus Migrantenfamilien für neu ankommende Flüchtlingskinder gestaltet hatten, soll jetzt auch nach Gera, Weimar und Pößneck exportiert werden. Dabei müssen sie nur um ein bis zwei Seiten mit stadtspezifischen Inhalten ergänzt werden, so Anna Uslowa von der Kindersprachbrücke.

Tags: Thüringen sagt Ja zu Kindern

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