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Thüringen sagt Ja zu Kindern: „Wir sind überwältigt von der Spendenbereitschaft der Thüringerinnen und Thüringer“

Reinhard Müller im Studio von Antenne ThüringenWeimar/Bad Berka, 16. Dezember 2016. Auf der elektronischen Anzeigetafel im Studio von Antenne Thüringen rattern die Namen und Spendensummen fast im Sekundentakt. Reinhard Müller, der Landesgeschäftsführer des Paritätischen, ist beeindruckt. Die Summen, die dort aufgelistet werden, reichen von 5 Euro bis 1000 Euro – Spenden von Hörerinnen und Hörern des Senders, die sich dafür einen Musiktitel ihrer Wahl wünschen dürfen.


Reinhard Müller wirbt im Interview (siehe Bild) für die Aktion „Thüringen sagt Ja zu Kindern“, bei der der Paritätische und Antenne Thüringen gemeinsam mit den anderen Partnern – TLZ, Landtag und Bildungsministerium – seit Jahren vertrauensvoll zusammenarbeiten. Mehr als eine Million Euro an Spenden sind so bei den neun bisherigen Aktionen zusammengekommen – Spendengelder, mit denen über 50 Projekte der Kinder- und Jugendarbeit unterstützt werden konnten.
Müller dankt den Hörerinnen und Hörern für ihr Engagement, stellt die Notwendigkeit der Hilfe am Beispiel des Suchthilfezentrums für Mutter und Kind in Wolfersdorf im Saale-Holzland-Kreis heraus, einer Einrichtung, in der suchtbabhängige Mütter mit kleinen Kindern betreut werden, in der sie wieder lernen, Verantwortung für ihr Kind zu übernehmen.
Das Logo der Aktion Thüringen sagt Ja zu KindernIn den Redaktionsräumen von Antenne Thüringen herrscht derweil Hochbetrieb. Die Telefone stehen nicht still. Da spendet eine Zehnjährige zehn Euro von ihrem Taschengeld, eine Oma spendet für 20 Euro und wünscht sich für ihr Enkelkind dessen Lieblingshit. Gespielt wird für den guten Zweck an diesem Tag so gut wie alles – von den Toten Hosen bis zu Helene Fischer, von Abba bis Roland Kaiser und Udo Lindenberg. Es ist ein kunterbuntes Musikprogramm, das die Hörerinnen und Hörer bei diesem Spendenmarathon zusammenstellen.


Auch Ministerpräsident Bodo Ramelow schaut vorbei und wirbt für die Spendenaktion, ebenso wie TLZ-Chefredakteur Nils R. Kawig. Aber auch Vertreterinnen und Vertreter der in diesem Jahr ausgewählten Spendenprojekte erläutern am Mikrofon ihre Arbeit. So beispielsweise auch Ramona Zander vom Kinderhaus der Kindervereinigung Weimar. Sie berichtete, dass das Kinderhaus ein geschützter Ort für Kinder zwischen 6 und 18 Jahren aus der Nordvorstadt Weimars ist. Diese Kinder müssten zu Hause oft schon große Verantwortung übernehmen und könnten viel zu selten unbeschwert sein. Spenden sollen die Öffnung der Einrichtung künftig auch an Wochenenden ermöglichen.

Überwältigt von der Spendenbereitschaft der Thüringerinnen und Thüringer zeigte sich auch Dorothea Kromphardt. Sie dreht als Klinikclown Knuddel im Universitätsklinikum Jena regelmäßig ihre Runden, vor allem auf der Kinderkrebsstation. Sie steht Eltern und Kindern auch in schweren Stunden bei . An diesem Tag fehlen ihr fast die Worte, als sie bei Antenne Thüringen allen denen dankt, die dank ihrer Spendenbereitschaft diese wichtige Arbeit des Klinikclowns unterstützen.

Lars Chrstink vom RSV Jena Caputs kam mit dem 15-jährigen Yannick und der acht Jahre alten Leonie ins Studio. Die Jena Caputs sind ein Rollstuhlsportverein. Mit den Spendengeldern wollen sie einen Hol- und Bringedienst für die Gemeinden rund um Jena einrichten, damit noch mehr Kinder mit Behinderungen an den Trainingsstunden teilnehmen können. Besonders beeindruckt waren Yannick und Leonie aber, als sie eine Führung durch die Studios von Antenne Thüringen erhielten und einen Blick hinter die Kulissen des Radiosenders werfen konnten.
Viele Musikwünsche wurden bei Antenne Thüringen an diesem Tag erfüllt – beim Wunsch von Reinhard Müller allerdings musste tief ins Musikarchiv gegriffen werden: Müller wünschte sich einen Song des Liedermachers Franz-Josef Degenhardt. Nachmittagsmoderator Thomas Wetzel versprach, sich persönlich um die Realisierung dieses Musikwunsches zu kümmern.

Weihnachtskonzert der Grundschule Bad BerkaGanz andere Töne wurden wenig später in der evangelischen Stadtkirche Bad Berka angeschlagen. In dem Gotteshaus, in dem kein Platz frei blieb, präsentierten die Kinder der Grundschule Bad Berka ihr Weihnachtsprogramm (Bild links). Schulchor, Flötengruppe und Theatergruppe zeigten ein buntes und vielfältiges Programm mit dem Märchen „Frau Holle“, das umrahmt wurde von weihnachtlichen Weisen. Hartmut Kaczmarek, Profiler des Paritätischen, dankte der Schulleitung und dem Förderverein, dass der Spendenerlös der Veranstaltung der Aktion „Thüringen sagt Ja zu Kindern“ zugute kommt. „Insbesondere sage ich den Mädchen und Jungen Dankeschön, die sich für die Kinder in Thüringen engagieren, denen es nicht so gut geht“, sagte Hartmut Kaczmarek, der auch die besten Grüße des gesamten Teams des Paritätischen wie auch von Antenne Thüringen und des Schirmherrn der Spendenaktion, Landtagspräsident Christian Carius, überbrachte.

Folgende Projekte werden in diesem Jahr von der Aktion unterstützt:
 Das Suchthilfezentrum für Mutter und Kind in Wolfersdorf
 Das Projekt Klinikclown Knuddel in der Universitätsklinik Jena
 Der Kindertisch im Jugend- und Schülertreff JuST“ in Sondershausen: gemeinsames Kochen und Essen mit Kindern aus sozial benachteiligten Familien
 Das Kinderhaus in Weimar – Treffpunkt für Kinder aus sozial schwachen Familien.
 Der Rollstuhlsportverein Jena Caputs bringt Kinder durch den Sport zusammen. Mit einem Kleinbus sollen künftig auch Kinder aus den ländlichen Gebieten die Möglichkeit haben, am Sport teilzunehmen.

Tags: Thüringen sagt Ja zu Kindern, Reinhard Müller, Grundschule Bad Berka

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