Paritätischer Thüringen rüstet auf – Glückspirale fördert digitales Informations- und Beratungssystem

Neudietendorf 20/06/2014 Um die Mitgliedsorganisationen des Paritätischen Thüringen zukünftig noch besser unterstützen zu können, hat der Wohlfahrtsverband im Bereich der Informationstechnologie nachgerüstet. Hierfür wurde das bisherige informationstechnikgestützte Datenbank- und Beratungssystem um den Bereich Finanzen und Rechnungswesen erweitert. Aufgrund der Weiterentwicklung und Veränderung insbesondere im Bereich des Rechnungswesens war dieser Schritt aus Sicht des Verbandes notwendig. Vor allem mit Hilfe der Förderung durch die Glücksspirale war dieses möglich. Davon profitieren in erster Linie die Paritätischen Mitgliedsorganisationen aus den Bereichen Kinder, Familien, Senioren, benachteiligte Menschen, Rehabilitation, Gesundheit und Selbsthilfe.

Auch im Bereich des Rechnungswesens erfolgt eine zunehmende Umstellung auf papierlosen, ausschließlich elektronischen Datenverkehr. Dieses trifft nicht nur bei Mitgliedsorganisationen sondern auch und insbesondere bei Fördermittelgebern zu. „Hier stehen der Thüringer Wohlfahrtsverband und seine Mitgliedsorganisationen vor der Herausforderung, dieses anzunehmen und entsprechend effizient zu gestalten, um der elektronischen Datenverarbeitung und damit dem papierlosen Datenverkehr gerecht werden zu können", erläutert Stefan Werner, Sprecher des Paritätischen Thüringen.

Die bestmöglichste Unterstützung der Mitgliedsorganisationen, vor allem bei ihren vielen Projekten, mache die Weiterentwicklung des bisherigen Systems notwendig, heißt es beim Paritätischen. Hinzu käme der ökologische Aspekt, der die Optimierung des Rechnungswesens erfordert. Ebenso könne der Paritätische mit der Weiterentwicklung positiv auf den Legitimationsdruck und die neuen ökonomischen Herausforderungen der Organisationen und Einrichtungen einwirken. So ließen sich beispielsweise entsprechende Statistiken leichter und schneller erstellen. Diese könne man unter anderem in die Erstellung von sozialwirtschaftlichen Bilanzen einfließen lassen und für die Lobbyarbeit der Organisationen und Einrichtungen verwenden. „Gerade vor dem Hintergrund knapper werdender Mittel braucht es eine Lobbyarbeit, die mit entsprechenden Fakten unterlegt werden kann", so Werner abschließend.

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