Zuckertüten für die neuen FSJler im Haus der Parität

Kleine Zuckertüten gab es zum Start in das Freiwillige Soziale JahrNeudietendorf, 2. September 2015. Es war beinahe wie am ersten Schultag: Auf den Tischen im Haus der Parität in Neudietendorf lagen viele kleine Zuckertüten – ein kleiner Willkommensgruß für jeden der 80 jungen Menschen, die am 1. September ihr Freiwilliges Soziales Jahr begonnen haben. Gebastelt worden waren die Zuckertüten von ihren Vorgängerinnen und Vorgängern im FSJ bei deren Abschlussseminar im Frühsommer. Und dementsprechend fanden sich in vielen der Tüten auch aufmunternde Grüße wie „Viel Glück“ oder auch „Viel Spaß“.

An zwei Tagen begrüßten VertreterInnen der Paritätischen Buntstiftung die FSJler in Neudietendorf. Sie werden im Freiwilligen Sozialen Jahr in den unterschiedlichsten sozialen Einrichtungen in Thüringen ihren Dienst versehen. Das Spektrum reicht von Kitas oder Pflegeeinrichtungen bis hin zu Kliniken und Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen. Der stellvertretende Direktor der Paritätischen BuntStiftung begrüßte die FSJler bei der BuntStiftung und wünschte ihnen für die vor ihnen liegenden Aufgaben viel Erfolg.
CIMG2783Eingesetzt werden die jungen Menschen in Mitgliedsorganisationen des Paritätischen, aber auch außerhalb. Die meisten von ihnen wollen nach einem Schulabschluss berufspraktische Erfahrungen sammeln, einige nutzen das FSJ auch, um sich im sozialen Bereich weiterzubilden. „Das FSJ ist eine Möglichkeit sich zu erproben und auf ,eigenen Füßen‘ zu stehen“, so Andrea Büßer, die Koordinatorin der Freiwilligendienste bei der Paritätischen BuntStiftung.
Und auch die Aufregung, die zu Beginn der beiden Seminartage in Neudietendorf bei einigen der TeilnehmerInnen zu spüren war , löste sich ganz schnell wieder auf. Neben den praktischen Erfahrungen in den sozialen Einrichtungen gehören zum FSJ auch vier einwöchige Seminare sowie fünf einzelne Seminartage, bei denen es beispielsweise um Themen wie Erlebnispädagogik oder auch Erfahrungen mit Anderssein geht.
In einer der Zuckertüten fand sich auch ein Zettel mit der Bitte, die Referentinnen nicht zu sehr zu ärgern. Susann Hoßfeld und Claudia Schmidt, die beiden FSJ-Referentinnen, nahmen diese Aufforderung dankbar-lächelnd zur Kenntnis.

Tags: FSJ, Freiwilliges Soziales Jahr

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