Neues Inklusions-Projekt in Weimar: Unterstützung für 160 Menschen mit Behinderungen

Weimar, 4. Dezember. Ein neues Inklusions-Pilotprojekt ist jetzt in Weimar gestartet. Die Agentur für Arbeit und die Jobcenter Weimar und Weimarer Land unterstützen mit dem Projekt „VIA-Job“ den Berufseinstieg für Menschen mit Schwerbehinderungen. Das Inklusionsprojekt startete zum 1. September mit 13 Teilnehmern. Bis zum Jahr 2018 können gleichzeitig 15 bis 18 Schwerbehinderte jeweils sechs Monate unterstützt werden. So können zusammen mit der Fotbildungsakademie der Wirtschaft (FAW) und dem Organisationsberatungsinstitut Thüringen insgesamt 160 Menschen mit Handicaps unterstützt werden. Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales fördert das Vorhaben aus Mitteln der Ausgleichsabgabe.

Die TeilnehmerInnen arbeiten in betriebsähnlichen Strukturen und werden dabei von einem Betriebsleiter unterstützt. Eigenverantwortlich koordinieren sie ihre Arbeitsprozesse . Nach dieser Qualifizierungsphase unterstützt sie ein Jobcoach bei der Arbeitssuche und stellt Kontakte zu Unternehmen her. Denn die aktive Integration in den ersten Arbeitsmarkt ist eine der wichtigsten Aufgaben in dem Projekt. Außerdem soll die Sensibilisierung der Arbeitgeber für die Beschäftigung von Schwerbehinderten geschärft werden. Die Beteiligten können auch sozialpädagogische und psychologische Hilfe zur Selbsthilfe in Anspruch nehmen. Wissenschaftlich begleitet werden Projekt und Integrationsschritte vom Organisationsbüro Orbit.

Tags: Arbeitsmarkt, Schwerbehinderte

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