Vielfalt ist ohne Alternative – Paritätischer steht für eine solidarische Politik und stellt sich gegen rechte Demagogen

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Neudietendorf, 13. April 2017. Vielfalt ist ohne Alternative – deshalb stellt sich der Paritätische gegen rechte Demagogen und plädiert für eine solidarische Politik. Die wachsende Ungleichheit in Deutschland und der wachsende Rechtspopulismus beunruhigen viele Menschen in Deutschland. Der Verbandsrat des Paritätischen Gesamtverbandes hat sich mit den Ursachen und Folgen des wachsenden Rassismus in seiner aktuellen Resolution "Vielfalt ohne Alternative – gegen rechte Demagogen, für eine solidarische Politik" beschäftigt.

Darin zeigt er sich tief besorgt und fordert eine Politik, die den Menschen wieder mehr soziale Sicherheit gibt. Denn nur dann könne es gelingen, Ressentiments und Intoleranz zu besiegen.
„Wer die sozialen Probleme in Deutschland undifferenziert mit denen der Flüchtlingspolitik vermengt, handelt wider besseres Wissen und verantwortungslos. Er treibt lediglich Keile in diese Gesellschaft, die ablenken sollen von dem, was tatsächlich politisch anstünde, um die Probleme eines auseinandertreibenden Deutschlands zu lösen“, heißt es in der Stellungnahme des Verbandsrates.
Nach Überzeugung des Verbandes brauchen die Menschen in Deutschland wieder mehr soziale Sicherheit, sollen sie nicht den Scheinlösungen rechter Demagogen aufsitzen. „Um diese Gesellschaft politisch wieder zusammenzuführen, Ressentiments und Intoleranz zu besiegen, müssen wir diese Gesellschaft auch sozial wieder zusammenführen“, so der Verbandsrat.
Rechtspopulisten argumentieren häufig vorurteilsgeprägt und versuchen, diese Vorurteile durch ständige Wiederholung in den Köpfen der Menschen zu verankern. Der Paritätische Gesamtverband hat in Zusammenarbeit mit einigen Landesverbänden auf der Website www.vielfalt-ohne-alternative.de Vorurteile rechter Demagogen gesammelt und ihnen Argumente und Fakten für eine sachliche Diskussion entgegengestellt. Denn hier gilt: nicht zu widersprechen bedeutet Zustimmung.
Weitere Informationen, Argumente gegen Vorurteile und die Resolution des Verbandsrates finden Sie hier
www.vielfalt-ohne-Alternative.de

 

 

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