Neue Räumlichkeiten für Töpferei und Kunstatelier der Lebenshilfe in Weimar – Tag der offenen Tür am Sonnabend

Die "Helfenden Hände" - das Symbol des Paritätischen EhrenamtspresiesWeimar, 4. Oktober 2017. Das Lebenshilfe-Werk Weimar/Apolda e.V. hat kräftig in die Weiterentwicklung des Standortes Tröbsdorf investiert. Nach einjähriger Umbauzeit werden am 7. Oktober die neuen Räumlichkeiten der Töpferei und des Kunstateliers der Öffentlichkeit präsentiert. Inder Töpferei des Lebenshilfewerks entstehen auch die "Helfenden Hände", das Symbol des Paritätischen Ehrenamtspreises (unser Bild).

Von 10 bis 15 Uhr wird an diesem Sonnabend „Über der Nonnenwiese 5“ ein Tag der offenen Tür veranstaltet. Dabei gibt es die Möglichkeit, die Werkstätten, das Förderhaus und die Seminarräume zu besichtigen. Im Zug der Umbaumaßnahmen wurde ein weiterer Fahrstuhl installiert. Damit ist das Gebäude nun komplett barrierefrei. Am Tag der offenen Tür gibt es Kreativangebote für die Besucherinnen und Besucher, Snacks und Getränke.

„Durch die Umbau- und Erweiterungsmaßnahmen erweitern wir die Angebote zur Teilhabe am Arbeitsleben für Menschen mit Behinderung. Mit dem Umzug der Töpferei von Saalborn nach Tröbsdorf wird der Standort noch attraktiver für Menschen, die sich handwerklich-kreativ entwickeln möchten. „Die neuen hellen Räume sind mit moderner Technik ausgestattet und durchweg barrierefrei“, freut sich die Vorstandsvorsitzende Rola Zimmer über die gelungenen Veränderungen.

Der Umzug aus Saalborn war notwendig, da das dortige Gebäude nicht mehr den modernen Anforderungen einer Werkstatt für Menschen mit Behinderungen entsprach. Durch die Angliederung an den größeren Standort in Tröbsdorf können die Menschen noch besser gefördert werden, zwischen verschiedenen Angeboten wählen und sich selbst ausprobieren.

Eine große Vielfalt der fertigen Töpferei-Produkte können im Lebenshilfe-Laden „LebensArt am Palais“ in der Marktstrasse 22 in Weimar besichtigt und auch gekauft werden.

Werkstattleiter Daniel Elste ist erleichtert, dass der Umbau so reibungslos funktioniert hat. „Ein Bestandsgebäude umzubauen ist immer mit einigen Unwägbarkeiten verbunden, die viel Abstimmung und Flexibilität von allen Beteiligten erfordert und das kostet auch schon mal Nerven. Weiterhin musste während der gesamten Bauphase der normale Betrieb hier weitergehen. Dies unter einen Hut zu bringen war nicht immer einfach, aber durch die Umsichtigkeit und Professionalität des Teams in Tröbsdorf haben wir auch diese Herausforderungen geschafft. Einen ganz herzlichen Dank an alle Kollegen.“

Insgesamt wurden in die Umbaumaßnahmen rund 600.000 Euro investiert. Unterstützung gab es durch die Aktion Mensch und das Bundesumweltministerium. Neben dem Bereich Kunst und dem Förderhaus, arbeiten in Tröbsdorf viele Beschäftigte in den Bereichen Montage, Verpackung, Hauswirtschaft und Reinigung. Außerdem werden hier Therapiesysteme technisch und hygienisch aufbereitet.

Tags: Lebenshilfe Weimar/Apolda

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