PersonalentwicklungMITWIRKUNG: "Sozialwirtschaft muss sichtbarer werden"

„Die Sozialwirtschaft muss sichtbarer werden in unserer Gesellschaft“, sagt Angela Wenning-Dörre. Dies sei eine ihrer Motivationen gewesen, sich beim auf drei Jahre angelegten Projekt PersonalentwicklungMITWIRKUNG (PMW) zu beteiligen. Eine Andere war und ist die Möglichkeit, miteinander ins Gespräch zu kommen. Genau das findet die Geschäftsführerin des Diakonievereins Orlatal e. V. in den Denkwerkstätten von PMW. Ende November nahm sie erneut an der nunmehr fünften dieser Werkstätten teil – diese markierte zugleich die Halbzeit im Projekt. Insgesamt nehmen 45 Unternehmen oder Dienste aus der Sozialwirtschaft am Projekt teil. Ziel ist es, eine Plattform zu schaffen, Formate und Strategien zu entwickeln, um die Partner aus der Sozialwirtschaft bei der Gewinnung von Fachkräften zu unterstützen. Dazu dienen auch die Denkwerkstätten. Die Themenpalette von beruflicher Orientierung bei Jugendlichen über verschiedene Beschäftigungsmodelle bis dahin was einen attraktiven Arbeitgeber ausmacht und wie er sein Personal „pflegt“. „Wir sind seit der ersten Denkwerkstatt immer mehr zusammengewachsen“, resümiert Angela Wenning-Dörre. „Ich bin für den offenen Austausch sehr dankbar“. Sabrina Lapp, Wohnbereichsleiterin bei der Lebenshilfe Ilm-Kreis e. V. kann sich dem nur anschließen: „Ich nehme aus den Workshops der Denkwerkstätten unheimlich viel für meine tägliche Arbeit mit.“ Hinzu kommt, dass ihr der Austausch die Chance gibt, aus dem eigenen Mikrokosmos einmal aufzutauchen, neue Erfahrungen zu sammeln. „Das schärft das Bewusstsein, wir sind eben nicht nur viele einzelne Träger, die was machen, wir sind Sozialwirtschaft und damit ein elementarer Bestandteil dieser Gesellschaft“, so Sabrina Lapp. PMW wird sich in diesem Sinne auch die nächsten 15 Monate dafür einsetzen, der Sozialwirtschaft in ihrer Gesamtheit eine Stimme zu geben.

Tags: Paritätische BuntStiftung, PersonalentwicklungMitWirkung, Peronalentwicklung, Denkwerkstatt

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