Projekt "Selbsthilfe im Dialog" geht in die Verlängerung

Stefan Wernerv.l.n.r.: Gabriele Wiesner, Selbsthilfeplenum Thüringen; Ines Nitsche, Landeskontaktstelle der Selbshilfe in Thüringen e. V.; Heiko Kotte, Bereichleiter der AOK Plus und Stefan Werner, Landesgeschäftsführer des Paritätischen Thüringen e. V. bei der Unterzeichnung des Vertrages Selbsthilfe und Selbsthilfegruppen sind mehr als ein Stuhlkreis von Betroffenen, meist etwas älteren Menschen, die mal bei einer Tasse Kaffee über ihre Zipperlein reden. Dieses bis heute noch in den Köpfen existierende Bild über Selbsthilfe rückte Iris Schrader, selbst Betroffene und Leiterin einer Selbsthilfegruppe, vergangene Woche nochmal eindrücklich gerade. Da geht es gar nicht so sehr um Zahlen, auch wenn die beachtlich sind: in Thüringen existieren etwa 1500 Selbsthilfegruppen. Vielmehr geht es darum, was Selbsthilfegruppen leisten. Sicher ersetzen sie nicht die ärztliche Behandlung, sie sind aber ein essentieller und letztlich ein die Mediziner entlastender Stützpfeiler. Und eben deshalb ist uns die Selbsthilfe auch so wichtig. Mit dem Projekt „Selbsthilfe im Dialog“ konnte der Paritätische Thüringen in den letzten Jahren gemeinsam mit seinen Partnern der AOK PLUS, der LandesKontaktstelle für Selbsthilfe in Thüringen e. V. (LaKoST) und der Landesarbeitsgemeinschaft Thüringer Selbsthilfeplenum ein Weiterbildungsprogramm stricken, um die vielen Ehrenamtlichen in diesem Bereich zu stärken. Die Verträge für die kommenden drei Jahre sind unterzeichnet. In diesem Jahr wurden weitere interessante Themen dazu genommen, die organisatorische Umsetzung erfolgt durch die Paritätrische Akademie Thüringen. Mit den erstmals angebotenen Webinaren sollen auch die Menschen erreicht werden, die nicht nach Neudietendorf kommen können. 

Tags: selbsthilfe, Selbsthilfe im Dialog, Selbsthilfegruppen

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