Paritätischer Thüringen fordert Umsetzung der in der MPK beschlossenen Tests in Kitas in Thüringen

Neudietendorf. 19.11.2021| In der Schaltkonferenz der Bundeskanzlerin mit den Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder wurde sich unter Punkt 14 geeinigt, „dass weitere Belastungen für Kinder und
Jugendliche zu vermeiden und sie gleichzeitig bestmöglich zu schützen sind. Um Infektionsherde schnell zu erkennen, werden die Länder auch weiterhin dafür sorgen, dass in Bildungs- und Betreuungseinrichtungen regelmäßig und kindgerecht getestet wird.“
Der Paritätische Thüringen fordert, dass Thüringen dies auch umsetzt und Testungen in den Kindertageseinrichtungen bei Kindern wieder einführt. „Wir sind froh, dass dies gestern so deutlich vereinbart worden ist. Das Aussetzen der Tests in den Kitas war ein Fehler. Auch wenn Kinder zum Glück selten an Covid-19 erkranken, können sie das Virus verbreiten. Die Folgen sehen wir jetzt: Ausfall von Personal in den Einrichtungen und Quarantäneanordnungen. Ohne Tests ist eine gute Betreuung nicht sichergestellt. Hinzu kommt, dass die Kinder das Virus ja auch in die Familien tragen, was dann ebenfalls zu Ausfällen und im schlimmsten Fall zu Erkrankungen führt. Davon abgesehen, ist ja nicht völlig ausgeschlossen, dass auch bei Kindern Langzeitfolgen einer, wenn auch unerkannten, Erkrankung leiden können. Wir müssen auch in Kindertageseinrichtungen testen. Und zwar jetzt“, erklärt Steffen Richter, stellvertretender Landesgeschäftsführer und Kinder- und Jugendhilfereferent des Paritätischen Thüringen.

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