Gemeinsam Vorurteile abbauen

Neudietendorf, 30.11.2021| Am 1. Dezember ist Welt-Aids-Tag und es gibt gute Nachrichten. Denn die meisten Betroffenen können dank des medizinischen Fortschritts gut mit der HIV-Infektion leben Trotzdem ist dieser Tag wichtig, um auf ein Problem aufmerksam zu machen: Vorurteile und Diskriminierung.
Darauf weist die Kampagne der Aids-Hilfe hin. HIV-Infizierte haben ganz normale Herausforderungen im Alltag, sei es auf Arbeit, in der Freizeit oder bei der Familienplanung. Es ist wichtig, darüber aufzuklären, denn durch Stigmatisierung, werden die Betroffenen benachteiligt und letztlich ausgegrenzt.
Dabei weisen die Aidshilfen landes- und bundesweit immer wieder darauf hin, dass eine HIV-Infektion im Alltag nicht übertragbar ist. Die Ängste vieler Menschen sind trotz aller Aufklärungskampagnen noch immer stärker als das Wissen um die Übertragungswege.
„Wir müssen dahin kommen, mit HIV-infizierten Menschen respektvoll und normal umzugehen. Hier dürfen wir nicht nachlassen, weiter aufzuklären und zu informieren. Die AIDS-Hilfen in Thüringen leisten hier einen hervorragenden Beitrag, der aber auch der Unterstützung der Kommunen und Landkreise bedarf“, so Stefan Werner, Landesgeschäftsführer des Paritätischen Thüringen.
Auch in Pandemie-Zeiten, dürfen Krankheiten wie AIDS nicht aus den Augen verloren gelassen werden.

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