Protokoll der Mitgliederversammlung 2012

„Schuldenbremse – damit allein ist kein Staat zu machen", so lautete der Titel der Jahresmitgliederversammlung des Paritätischen Thüringen 2012.

Denn in den kommenden Jahren wird der Thüringer Haushalt weiter schrumpfen und ohne Aufnahme weiterer Kredite aufgestellt werden. So ist es in der von der Landesregierung verabschiedeten mittelfristigen bis 2015 vorgesehen. Aufgrund sinkender Einnahmen müsse das Land bei den Ausgaben sparen. Entsprechend mit Sorge blickt der Paritätische Thüringen in die Zukunft und machte die Finanzsituation gleich mal zum Thema seiner Jahresmitgliederversammlung, am Donnerstag, den 22. November 2012. Aus Sicht des Sozialverbandes sind die allgemeine Infrastruktur und die öffentliche Hand bereits jetzt unterfinanziert. Eine würdige Pflege im Alter, Bildungschancen für jedes Kind und eine gute Arbeitsmarktpolitik, die keinen zurücklässt, ohne Kostensteigerungen haben zu wollen, ist eine Illusion. Unter dem Titel der Mitgliederversammlung diskutieren am Vormittag Dirk Diedrichs, Staatssekretär im Finanzministerium Thüringen, Carsten Schneider, haushaltspolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Reinhard Müller, Landesgeschäftsführer des Paritätischen Thüringen, Dieter Richter, Geschäftsführer der Pfeffermühle Leipzig und Silvia Krause, Geschäftsführerin des Schlupfwinkel und Sorgentelefons e. V. in Gera. Im Anhang finden Sie das Protokoll der Mitgliederversammlung 2012.

Drucken