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Thueringen ESF

Fördermöglichkeiten

Neuerungen beim Aufstiegs-BAföG ab August

Zum 01.08.2020 greift das 4. Änderungsgesetz zum Aufstiegsfortbildungsgesetz. Dabei werden wesentliche Verbesserungen in der finanziellen Förderung umgesetzt.

  • Alle Qualifikationsschritte nach Erreichen der Erstausbildung werden förderfähig.
  • Für Vollzeitgeförderte wird die Unterhaltsförderung vollständig zum nicht zurückzahlbaren Zuschuss.
  • Der einkommensunabhängige Kinderbetreuungszuschlag für Alleinerziehende wird von 130 Euro auf 150 Euro erhöht.
  • Der Zuschussanteil für Lehrgangs- und Prüfungsgebühren wird von 40 Prozent auf 50 Prozent erhöht.
  • Der Erlass für den erfolgreichen Abschluss steigt von 40 Prozent auf 50 Prozent.
  • Die sozialen Stundungs- und Sozialerlassmöglichkeit für Geringverdiener werden erweitert.
  • Bei Existenzgründung erfolgt ein vollständiger Erlass der Darlehensschuld.

Das sogenannte Aufstiegs-BAföG fördert Vorhaben zur beruflichen Aufstiegsqualifikation. Dabei sind akademische Abschlüsse nicht förderfähig. Altersunabhängig können Teilzeitmaßnahmen mit einem Mindestumfang von 200 Stunden und Vollzeitmaßnahmen mit mindestens 400 Stunden gefördert werden. Alle staatlich anerkannten Abschlüsse sowie bundes- und länderrechtlich geregelte Äquivalente sind förderfähig, wenn eine Erst- oder Folgeausbildung vorliegt. Der Förderhöchstbetrag für Lehrgangs- und Prüfungsgebühren beläuft sich auf 15.000,- €.

Quelle
https://www.bmbf.de/de/karliczek-neues-aufstiegs-bafoeg-macht-berufsbildungskarrieren-noch-attraktiver-10918.html

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Digitale Inhouse-Schulungen mit der Thüringer Anpassungsqualifizierung finanzieren

Der Wandel von der Präsenzveranstaltung zum digitale Miteinander ist und bleibt bei Weiterbildungen ein aktuelles Thema. Mit der Thüringer Anpassungsqualifizierung besteht auch hierbei die Möglichkeit eine Förderung der Inhouse-Schulungen für Angebote im digitalen Umfeld zu beantragen. Dabei müssen die folgenden Eckpunkte besonderes Augenmerk genießen:

  1. Die wöchentlichen Teilnehmer*innenlisten müssen geführt und unterschrieben werden.

  2. Ein*e Dozent*in oder ein*e Tutor*in führt die Schulung durch.

  3. Die Schulungszeiten können für Teilnehmer*innen nachvollziehbar dargestellt werden (z. Bsp. über Login-Protokolle) und werden auf Unterrichtseinheiten umgerechnet.

Bitte beachten Sie, dass dabei die grundsätzlichen Erfordernisse des Fördermittels bestehen bleiben. Auf den genannten Punkten wird in der Nachweispflicht dabei eine zusätzliche Bedeutung liegen.

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Der Thüringer Weiterbildungsscheck – Förderungen bis 2022 sichern!

Nach aktuellen Informationen, durch die GFAW – Gesellschaft für Arbeits- und Wirtschafts-förderung des Freistaats Thüringen mbH, wird die Beantragung des Thüringer Weiterbildungsschecks auch im Jahr 2022 noch möglich sein. Die Förderung von bis zu 1.000 € kann damit über die Laufzeit der Weiterbildungsrichtlinie (31.12.2021) hinaus für persönliche berufliche Fortbildungen beantragt werden. Unter Berücksichtigung des spätesten letzten Maßnahmetages, dem 30.06.2022, sind berufsbezogene Weiterbildungen für Arbeitnehmer*innen, mit einem zu versteuernden Jahreseinkommen zwischen 20.000 € und 40.000 € (bei gemeinsamer Veranlagung zwischen 40.000 € und 80.000 €), förderfähig.

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Weiterbildungsstipendium für Gesundheitsfachberufe: Jetzt 8.100 Euro Förderung - Bewerbungsendspurt bis 15. Februar

Seit 2020 ist die Förderung nochmals erhöht. Bei Aufnahme in das Stipendienprogramm stehen 8.100 € zur Verfügung. Diese können auf maximal drei Jahre sowie mehrere Weiterbildungen genutzt werden. Verwendbar sind die Fördermittel für Fachweiterbildungen, wie Manuelle Therapie oder Palliativpflege, aber auch fachübergreifende Fortbildungen wie Sprachkurse und EDV-Schulungen.

Voraussetzungen für eine Bewerbung ist eine Ausbildung in einem der Gesundheitsfachberufe. Weiterhin eine Durchschnittsnote von mindestens 1,9 oder ein begründeter Vorschlag des Arbeitgebers oder der Fachschule.

Eine Besonderheit für die Gesundheitsfachberufe stellt die Altersgrenze dar. Bei einem Höchstalter von 24 Jahren wird zusätzlich der fachschulische Anteil der Ausbildung als Anrechnungszeit anerkannt. Absolventen einer Pflegeschule oder einer anderen Fachschule für Gesundheitsberufe können sich daher bewerben, wenn sie jeweils zum 1. April eines Aufnahmejahres noch 26 Jahre alt sind. Bewerbungsschluss in der aktuellen Auswahlrunde ist der 15. Februar 2020.

In den Gesundheitsfachberufen wählt die SBB - Stiftung Begabtenförderung berufliche Bildung die Stipendiatinnen und Stipendiaten aus und begleitet sie während der Förderzeit.

Weitere Informationen von der Stiftung Begabtenförderung berufliche Bildung

 

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Die passende Qualifizierung ist gefunden – Welche geeigneten Fördermöglichkeiten gibt es?

Die Qualifizierungsentwickler informieren Sie über geeignete Förderprogramme des Bundes, des Landes und des Europäischen Sozialfonds (ESF) und unterstützen Sie auch bei der Antragstellung.

Wir beraten Sie gern – kontaktieren Sie uns!

Rona Freiberg René Schade
Julia Range Nicole Walther  
 
Tel.: 036202 26-110 Tel.: 036202 26-281 Tel.: 036202 26-110 Tel.: 036202 26-281  
 
Fax: 036202 26-234 www.paritaet-th.de www.qualifizierte-fachkraefte.de

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Gefördert werden die Qualifizierungsentwicklerinnen durch den Freistaat Thüringen aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF).

 

Im Folgenden finden Sie eine Auswahl an Förderinstrumenten für Qualifizierungsvorhaben.

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Prämiengutschein

Der Prämiengutschein der Bundesbildungsprämie ist Förderprogramm für Beschäftigte und Selbstständige zur individuellen beruflichen Weiterbildung aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und aus dem Europäischen Sozial-fonds der Europäischen Union.

Wer ist förderberechtigt?

  • Erwerbstätige, die durchschnittlich mind. 15h/Woche arbeiten
  • mit einem jährlich zu versteuernden Einkommen von weniger als 20.000 € (bzw. weniger als 40.000 € bei gemeinsam Veranlagten)

Wie wird gefördert?

  • Zuschuss von 50 % der Kurs- und Prüfungsgebühren bis max. 500 € pro Prämiengutschein
  • Inanspruchnahme jährlich möglich

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Weiterbildungsscheck

Der Weiterbildungsscheck ist ein Förderprogramm für Vorhaben der beruflichen Weiterbildung des Bundeslandes Thüringen aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds.

Wer ist förderberechtigt?

  • sozialversicherungspflichtig Beschäftigte in Thüringen
  • mit einem jährlich zu versteuernden Einkommen zwischen 20.000 und 40.000 € (bzw. zwischen 40.000 und 80.000 € bei gemeinsam Veranlagten)

Wie wird gefördert?

  • Festbetragsfinanzierung in Höhe von bis zu 1.000 € pro Maßnahme
  • Inanspruchnahme jedes Kalenderjahr möglich

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Aufstiegs-BAföG

Das Aufstiegs-BAföG ist ein altersunabhängiges Förderangebot für Teilnehmende von beruflichen Aufstiegsfortbildungen mit dem Ziel der Unterstützung von Berufstätigen bei der Weiterbildung nach einer ersten Ausbildung. Dazu gehören bespw. die Qualifizierung zur Fachpflegekraft für Geriatrie und Gerontopsychiatrie, zur verantwortlichen Pflegefachkraft nach § 71 SGB XI oder die Ausbildung zum/zur staatlich anerkannten ErzieherIn.

Wer ist förderberechtigt?

  • HandwerkerInnen und andere Fachkräfte mit abgeschlossener Erstausbildung
  • BachelorabsolventInnen
  • Personen in der Vorbereitung auf einen Meisterkurs oder eine vergleichbare Fortbildung

Wie wird gefördert?

  • einkommens- und vermögensunabhängige Förderung bestehend aus nichtrückzahlbarem Zuschuss und zinsgünstigem Bankdarlehen
  • Förderhöchstdauer 24 bzw. 48 Monate (Vollzeit/Teilzeit)

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Wir informieren Sie über geeignete Förderprogramme des Bundes, des Landes und des Europäischen Sozialfonds (ESF) und unterstützen bei der Antragstellung.

Wir beraten Sie gern - kontaktieren Sie uns!

Nicole Walther | René Schade | Rona Freiberg | Julia Range

Weitere Informationen finden Sie auf www.qualifizierte-fachkraefte.de.

Gefördert werden die Qualifizierungsentwicklerinnen durch den Freistaat Thüringen aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF).

Logos:  Gefördert werden die Qualifizierungsentwicklerinnen durch den Freistaat Thüringen aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF).

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