Logo Transparente Zivilgesellschaft webzeugkoffer

Thueringen ESF

Der Sozialdienst Elisabeth von Thüringen e.V. blickt auf pflegerische Heraus-forderungen der Demenzerkrankung

„Die Weiterbildung der Mitarbeitenden ist uns ein wichtiges Anliegen.“

Bundesweit sind schätzungsweise fast 1,6 Millionen Menschen von Demenz betroffen (Deutsche Alzheimer Gesellschaft 2017). Damit gehört die Demenzerkrankung nicht nur zu den großen pflegerischen Herausforderungen des höheren und insbesondere des hohen Lebensalters, sondern erfordert zudem eine besondere Verantwortung seitens der Pflege- und Betreuungskräfte. Menschen mit Demenz können den Erhalt ihrer Lebensqualität häufig nicht selbst einfordern – die Verbesserung der pflegerischen Versorgung ist somit zugleich eine ethische Verpflichtung.

Stockfoto Sozialdienst Elisabeth von ThüringenVor diesem Hintergrund war es der Geschäftsführung des Sozialdienstes Elisabeth von Thüringen e.V. ein wichtiges Anliegen, das Thema Demenzerkrankung im Rahmen der diesjährigen internen Mitarbeiterqualifizierung aufzugreifen. Das Ziel der zweitägigen Fortbildung im November: Die Aktualisierung und Erweiterung des Fachwissens aller Mitarbeitenden, die an der Pflege und Betreuung beteiligt sind. Im Fokus der Weiterbildung zum nationalen Expertenstandard „Beziehungsgestaltung in der Pflege von Menschen mit Demenz“ rückte der erkrankte Mensch mit seinen individuellen Unterstützungs- und Beziehungsbedarfen sowie dessen Wahrnehmung als Person mit Anspruch auf Akzeptanz, Vertrauen und Respekt. Der Sozialdienst leistete damit nicht nur einen Beitrag zur Weiterentwicklung seiner Mitarbeitenden, sondern erreicht damit zudem eine Qualitätssteigerung in der Gestaltung des Pflegealltags der zu versorgenden Patient*innen.

Eine gute Vorbereitung ist alles. Neben der Wahl einer kompetenten Dozentin, den neuen räumlichen Gegebenheiten des Sozialdienstes in der Coburger Straße 33 in Gräfenthal, gehört auch eine solide Finanzierung eines solchen Vorhabens. Mit Hilfe der Qualifizierungsentwicklung des Paritätischen Thüringen e.V. konnte eine adäquate Förderung aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) über die ESF-Weiterbildungsrichtlinie erfolgreich beantragt werden.

Beschreiten Sie mit uns digitale Wege - Messeworkshop 2021

Es ist zu unserer alljährlichen Tradition geworden, Sie jedes Jahr aufs Neue zu unseren Messeworkshops einzuladen und so gemeinsam den Auftakt für das kommende Messejahr zu gestalten – so auch in diesem. Zugegeben: Vieles wird nicht wie gewohnt sein, doch wir nehmen die Herausforderung an. Deshalb liegt der Fokus in unserem diesjährigen Workshop auf digitalen Job-, Berufsinformations- und Firmenkontaktmessen. Und auch unser Workshop wird für Sie als Online-Angebot stattfinden.

QE Messeworkshop21 1

Wir laden Sie recht herzlich zu unserem ersten digitalen Messeworkshop für das Jahr 2021 ein. Seien Sie am 25. März 2021 von 9:00 bis 12:15 Uhr dabei und freuen Sie sich auf einen anregenden Austausch und einen Experten-Input von der Thüringer Agentur für Fachkräftegewinnung (ThAFF).

Anmeldungen nehmen wir bis zum 19. März entgegen unter der E-Mail-Adresse:

Bei Fragen melden Sie sich gern unter der Mobilfunknummer 0172 / 15 43 468.

Bitte haben Sie Verständnis, dass wir aus organisatorischen Gründen die Teilnehmerzahl auf max. 15 Personen beschränken müssen.

Wir freuen uns auf Sie!

Weiterbildungsstipendium für Gesundheitsfachberufe: Noch bis 15. Februar bewerben und bis zu 8.100 Euro Förderung sichern.

Die Ausbildung ist abgeschlossen und die Karriere kann starten! Wer mehr erreichen möchte, den unterstützt die SBB - Stiftung Begabtenförderung berufliche Bildung mit bis zu 8.100 Euro für beliebig viele förderfähige Weiterbildungen. Bewerbungsschluss ist der 15. Februar 2021.

Antragsberechtigt sind Personen bis zu 26 Jahren, die ihren Abschluss in einem bundesrechtlich geregelten Fachberuf im Gesundheitswesen mit einer Durchschnittsnote von mindestens 1,9 abgeschlossen haben oder wenn ein begründeter Vorschlag des Arbeitgebers oder der Berufsfachschule vorliegt.

Die Stipendiat*innen wählen die Qualiziferungsmaßnahme(n) selbst aus. Die Förderung gilt für fachliche Weiterbildungen wie Manuelle Therapie oder Palliativpflege, aber auch für fachübergreifende Maßnahmen wie Sprachkurse oder EDV-Schulungen. Unter bestimmten Voraussetzungen kann auch ein berufsbegleitendes Studium bezuschusst werden. Der Eigenanteil beträgt pro Fördermaßnahme 10 Prozent und die Förderung gilt für das Aufnahmejahr sowie für die zwei darauffolgenden Jahre.

Informationen zum Weiterbildungsstipendium von der SBB

Auf der Suche nach passgenauen Qualifizierungs- oder Fördermöglichkeiten? Die Qualifizierungsentwickler*innen des Paritätischen Thüringen helfen weiter: .

Bildungsprämie auch 2021 sichern und telefonisch beantragen

Das Bundesprogramm Bildungsprämie wird zu gleichbleibenden Förderbedingungen und bei gleicher Förderhöhe bis Dezember 2021 verlängert. Damit wird die 3. Förderperiode um ein Jahr verlängert.

Der Prämiengutschein des Bundesprogramm Bildungsprämie kann als Förderung für individuelle berufliche Weiterbildungen genutzt werden. Dabei sind Kurs- oder Prüfungsgebühren in Höhe von 50%, maximal 500 €, jährlich einmal förderbar. Mehrere Weiterbildungen können hier gebündelt werden, um die Förderung auszuschöpfen. Als Antragsteller*in sind Sie förderfähig, wenn Sie ein zu versteuerndes Jahreseinkommen bis 20.000 € (40.000 € bei gemeinsam Veranlagten) nachweisen können und mindestens 15 Wochenstunden erwerbstätig sind.

Auch Personen in Kurzarbeit sind grundsätzlich förderfähig. Wenn Sie sich unsicher sind, ob Sie zu einem förderfähigen Personenkreis gehören, können Sie dies unter dem folgenden Link einsehen: Link

Es besteht die Möglichkeit der telefonischen Kontaktaufnahme und Beantragung. Dazu können Sie notwendige Unterlagen auf elektronischem und postalischem Weg zu übersenden. Eine Liste der Beratungsstellen, bei denen Sie diese Möglichkeit der Beantragung nutzen können finden Sie hier: Link

Bundesprogramm „Ausbildungsplätze sichern“ – Förderung von KMU

Am 24. Juni 2020 hat das Bundeskabinett die finanzielle Unterstützung ausbildender KMU beschlossen. Mit dem Bundesprogramm sollen Einrichtungen in den Gesundheits- und Sozialberufen in der aktuell wirtschaftlich schwierigen Situation unterstützt und dazu motiviert werden, ihr Ausbildungsplatzangebot aufrecht zu erhalten und jungen Menschen die Fortführung und den erfolgreichen Abschluss ihrer Ausbildung zu ermöglichen. Gefördert werden Betriebe mit bis zu 249 Beschäftigten, die eine Berufsausbildung in anerkannten Ausbildungsberufen oder in den bundes- und landesrechtlich geregelten praxisintegrierten Ausbildungen im Gesundheits- und Sozialwesen durchführen.  

Konkret sollen für jeden für das Ausbildungsjahr 2020/2021 abgeschlossenen Ausbildungsvertrag 2.000 Euro gezahlt werden. Eine Prämie von 3.000 Euro soll für jeden gegenüber dem früheren Niveau zusätzlich abgeschlossenen Ausbildungsvertrag gezahlt werden. Auch die Vermeidung von Kurzarbeit für Ausbilder*innen und Auszubildende soll finanziell unterstützt werden.

Quellen:

https://www.bundesregierung.de/breg-de/bundesregierung/bundeskanzleramt/ausbildungsplaetze-sichern-1763542

https://www.bmbf.de/de/das-sollten-kmu-jetzt-wissen-11839.html

Neuerungen beim Aufstiegs-BAföG ab August

Zum 01.08.2020 greift das 4. Änderungsgesetz zum Aufstiegsfortbildungsgesetz. Dabei werden wesentliche Verbesserungen in der finanziellen Förderung umgesetzt.

  • Alle Qualifikationsschritte nach Erreichen der Erstausbildung werden förderfähig.
  • Für Vollzeitgeförderte wird die Unterhaltsförderung vollständig zum nicht zurückzahlbaren Zuschuss.
  • Der einkommensunabhängige Kinderbetreuungszuschlag für Alleinerziehende wird von 130 Euro auf 150 Euro erhöht.
  • Der Zuschussanteil für Lehrgangs- und Prüfungsgebühren wird von 40 Prozent auf 50 Prozent erhöht.
  • Der Erlass für den erfolgreichen Abschluss steigt von 40 Prozent auf 50 Prozent.
  • Die sozialen Stundungs- und Sozialerlassmöglichkeit für Geringverdiener werden erweitert.
  • Bei Existenzgründung erfolgt ein vollständiger Erlass der Darlehensschuld.

Das sogenannte Aufstiegs-BAföG fördert Vorhaben zur beruflichen Aufstiegsqualifikation. Dabei sind akademische Abschlüsse nicht förderfähig. Altersunabhängig können Teilzeitmaßnahmen mit einem Mindestumfang von 200 Stunden und Vollzeitmaßnahmen mit mindestens 400 Stunden gefördert werden. Alle staatlich anerkannten Abschlüsse sowie bundes- und länderrechtlich geregelte Äquivalente sind förderfähig, wenn eine Erst- oder Folgeausbildung vorliegt. Der Förderhöchstbetrag für Lehrgangs- und Prüfungsgebühren beläuft sich auf 15.000,- €.

Quelle
https://www.bmbf.de/de/karliczek-neues-aufstiegs-bafoeg-macht-berufsbildungskarrieren-noch-attraktiver-10918.html

Am Puls der Zeit! – Seien auch Sie smart und mobil bei Ihrer Suche nach akademischen Fachkräften

Als erste Thüringer Hochschule bietet die Friedrich-Schiller-Universität Jena Studierenden die Möglichkeit per App passende Stellenangebote zu finden. Die Angebote reichen von Prakitumsstellen, über Stellen für Abschlussarbeiten bis hin zu Stellen für Werkstudent*innen und Absolvent*innen. Suchen Bachelor-/Masterstudent*innen der Erziehungswissenschaften oder der Psychologie jedoch nach Stellenangeboten in der Thüringer Sozialwirtschaft, werden sie aktuell leider nicht fündig.

Nutzen Sie deshalb dieses kostenfreie Angebot, Ihre Ausschreibungen hier zu veröffentlichen. Eine E-Mail an: reicht aus, damit akademische Fachkräfte von morgen Ihre Stellenangebote über die App finden.Die App „Career Uni Jena ist kostenlos im App Store und bei Google Play Store erhältlich.

Und wussten Sie´s schon? Bei der Konzeption von zielgruppenorientierten und passgenauen Stellenausschreibungen unterstützt das Team der „Qualifizierungsentwicklung“ kostenfrei alle Träger der freigemeinnützigen Wohlfahrtspflege in Thüringen.

Ausbildung aktuell – Wer macht was in Thüringen?

Auf der Suche nach der passenden Ausbildung nutzen viele Schulabgänger*innen oder auch interessierte Quereinsteiger*innen Berufsinformations- und Jobmessen, um sich über die Angebote zu informieren, offene Fragen zu klären und die geeignete Ausbildungsstätte für sich zu finden. Die Corona-Pandemie hat dazu geführt, dass diese Veranstaltungen bislang überwiegend abgesagt werden mussten. Dennoch bleiben die Fragen der zukünftigen Auszubildenden bestehen.

Im Zuge dessen hat das Team der Qualifizierungsentwicklung seine umfassende Übersicht zu den Thüringer Berufsfachschulen für die Ausbildungen in den Gesundheits- und Sozialberufen auf den aktuellsten Stand gebracht. Gerne informiert Sie das Team daher zu passenden Schulen für die verschiedenen Ausbildungsberufe (z.B. Erzieher*in oder Ergotherapeut*in) in der Region.

Aber auch Träger und Einrichtungen finde hier womöglich noch nicht bekannte schulische Kooperationspartner für die (praktische) Ausbildung der Fachkräfte von morgen. Bei Interesse an dieser Übersicht melden Sie sich einfach telefonisch oder per E-Mail bei den Kolleg*innen der Qualifizierungsentwicklung.

Diese Webseite verwendet Cookies, um die Bedienfreundlichkeit zu erhöhen. Weitere Informationen: