Online-Diskussion: "Mann kann kein Opfer sein. Die gesellschaftliche Ignoranz gegenüber männlicher Verletzbarkeit" am 06.11.2020

Männliche Gewalttäterschaft gilt als „normal“. Weniger bekannt hingegen ist, dass sich die mehrheitlich von Männern ausgeübte Gewalt auch überwiegend gegen Männer selbst richtet. Männer werden überdurchschnittlich oft zu Opfern von Gewalt und diese widerfährt ihnen in nahezu allen Lebensbereichen. Eine Tatsache, die nicht nur von den Betroffenen selbst verleugnet, sondern auch gesellschaftlich weitgehend ignoriert wird.

Die Verletzbarkeit (Vulnerabilität) von Männern ist ein Randthema in der Forschung aber auch in
der öffentlichen Debatte. Wenn Männer im Zusammenhang mit Gewalt in Erscheinung treten,
dann vor allem, wenn sie selbst zu Tätern geworden sind. Die eigene Verletztheit muss ein
Mann klaglos wegdrücken können.

Ort: Videoplattform Zoom (Link wird vor der Veranstaltung verschickt)
Datum: Fr, 06.11.2020
Uhrzeit: 15:00 – 17:00 Uhr
Es wird um formlose Anmeldung über info@projekt-a4.de gebeten. Wenige Tage vor der
Veranstaltung erhalten Sie den Link zum Zoom-Meeting.

Weitere Informationen können Sie der beigefügten Einladung entnehmen.

Tags: Gewalt gegen Männer, Online-Diskussion

Diese Webseite verwendet Cookies, um die Bedienfreundlichkeit zu erhöhen. Weitere Informationen: