Foto: UNSPLASH | Markus Spiske

Kinder- und Jugendhilfe

Als Dienstleister für unsere Mitgliedsorganisationen bringen wir unsere fachliche Expertise auf Landesebene ein. Dies sind unter anderem Stellungnahmen zu aktuellen Gesetzentwürfen und Vorhaben der Thüringer Politik. Wir formulieren Qualitätsanforderungen an Maßnahmen und Programmen und bieten über Workshops und Arbeitshilfen an. Der Paritätische Thüringen vertritt 170 Mitgliedsorganisationen im Bereich Kinder- und Jugendhilfe, über 60 Einrichtungen der Hilfen zur Erziehung und über 60 Organisationen der offenen Kinder- und Jugendarbeit.

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KomDat 1/22

Die aktuelle Ausgabe des KomDat hat wieder ein paar interessante Informationen zur Kindertagesbetreuung. Neben dem Ganztag gibt es zwei weitere Themen:

Der Kita-Ausbau während der Coronapandemie – verzögerte Aufnahmen oder geringere Nachfrage?
Die ersten Analysen der neuen Kita-Daten für das Erhebungsjahr 2021 zeigen, dass die Anzahl der Kinder in Kindertagesbetreuung im Vergleich zu früheren Jahren nur geringfügig gestiegen ist. Dieses Ergebnis wirft einige Fragen auf, z.B. wie dies mit der demografischen Entwicklung zusammenpasst, ob sich Eltern coronabedingt seltener für die Nutzung von Angeboten der Kindertagesbetreuung entschieden haben, ob die Eingewöhnungen beim Kita-Einstieg oder der Übergang in die Schule nach hinten verschoben wurden oder ob sich gar erste lokale Sättigungseffekte im Lichte der Bedarfsdeckung andeuten. Einige der möglichen Erklärungsansätze lassen sich mithilfe der KJH-Statistik, weiterer amtlicher Daten sowie Surveydaten näher beleuchten. Vor diesem Hintergrund wird nachfolgend die Entwicklung der Kinderzahlen in der Kindertagesbetreuung detailliert analysiert und nach Veränderungen auf der Nachfrage- und der Angebotsseite gesucht, um damit Hinweise auf mögliche Gründe für den überraschend geringen Zuwachs an Kindern zu erhalten.

Kitas ohne Mittagsverpflegung im Träger- und Ländervergleich
Dass Kinder in Kindertageseinrichtungen ein Mittagessen von der Einrichtung erhalten, wenn sie diese besuchen, trifft bundesweit auf 3 von 4 Kinder vor dem Schuleintritt zu. Allerdings gibt es diesbezüglich erkennbare Unterschiede zwischen den Trägergruppen. Diese lassen sich zu großen Teilen auf die deutlichen Länderunterschiede zurückführen, die beim Thema Mittagsverpflegung in Kitas bestehen. Sie hängen zudem mit den Betreuungsumfängen der Kinder zusammen, da auch diese sowohl länder- als auch trägerspezifisch variieren. Doch auch bei gleichen Betreuungsumfängen sind Trägerunterschiede innerhalb der Länder feststellbar. Im Beitrag wird das Zusammenspiel zwischen dem Erhalt von Mittagsverpflegung und den Betreuungsumfängen auf Länderebene für 6 verschiedene Trägergruppen beleuchtet.

 

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