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Der Paritätische Thüringen –
mehr als nur ein Spitzenverband.

Wissenswertes über den ParitätischenThüringen und seine Struktur, die Verbandshistorie, die unterschiedlichen Fachbereiche, Projekte und Gremienarbeit. Informationen über die Mitgliedsorganisationen und die Paritätischen  Unternehmen, die diese als wirtschaftliche Einheit, als Arbeitgeber und als Teil der Bürgergesellschaft stärken.

Online-Veranstaltungsreihe #DemokratieDonnerstage

 

Miteinander gegen Hass, Diskriminierung und Ausgrenzung: Basierend auf der gleichnamigen Broschüre gibt es eine sechsteilige Online-Veranstaltungsreihe vom 27.08.2020 bis zum 1.10.2020., organisiert von den Bundesverbänden der Wohlfahrtpflege. Die digitalen Veranstaltungen finden im genannten Zeitraum immer Donnertags 13:00 – 15:00 Uhr statt. Für die Teilnahme an den Veranstaltungen ist eine Anmeldung notwendig. Die Anmeldung erfolgt für jede Veranstaltung einzeln. Die Auftaktveranstaltung steht allen Interessierten un­begrenzt offen. Für die Folgeveranstaltungen sind nur begrenzt Plätze vorhanden.

Ausführlichen Beschreibung der Einzelveranstaltungen und Möglichkeit zur Anmeldung: https://eveeno.com/Demokratie-Donnerstage

#DemokratieDonnerstage Für eine menschenrechtsorientiere Soziale Arbeit

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Zeit zum Handeln - Empfehlungen der Enquete-Rassismus in Thüringen umsetzen

 Nach 2 1/2-jähriger Arbeit hat die parteiübergreifende Enquete-Kommission Rassismus zum Ende der letzten Legislatur einen Abschlussbericht vorgelegt. Der Bericht ist eine Handlungsvorlage für die Politik. Er formuliert ein gemeinsames Verständnis von Rassismus und Diskriminierung, hat mit Unterstützung zahlreicher Expert_innen und Organisationen den Erkenntnisstand in 11 Lebensbereichen (u.a. Bildung, Justiz, Polizei aber auch Arbeit und Kultur) zusammengetragen und formuliert darauf aufbauend insgesamt 50 konkrete Empfehlungen. Das war im Herbst 2019.

Die Enquete-Kommission hat einen wegweisenden Rahmen für die Auseinandersetzung mit Rassismus in Thüringen geschaffen. Aber seit der Veröffentlichung des Abschlussberichtes ist es in der Landespolitik ruhig geworden. Auch wenn im rot-rot-grünen Koalitionsvertrag ein Bekenntnis Umsetzung der Empfehlungen der Enquete zu finden war, blieb dieser in der Formulierung nur vage. Aktuell ist nicht zu erkennen, wie die demokratischen Parteien ihrem selbst formulierten Anspruch folgen, die Empfehlungen der Enquete umzusetzen.

Das Thüringer Antidiskriminierungsnetzwerk - Thadine fordert:
Dem Enquete-Bericht müssen konkrete Schritte und Taten folgen.
Dazu werden demokratischen Parteien aufgefordert, in den Prozess der Diskussion und Umsetzung einzutreten und klar zu benennen, wann und wie dieser erfolgt. An diesem Prozess müssen zivilgesellschaftliche Akteur*innen und Interessenvertretungen beteiligt werden. Auch der Paritätische Landesverband Thüringen e.V. hat den Aufruf unterzeichent.

Der Aufruf kann hier unterzeichent werden: https://www.thadine.de/inhalte-positionen/aufruf-enquete-umsetzen

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ezra: Neonazi-Überfalls im Februar 2014 in Ballstädt

"Opferberatung ezra appelliert an Verantwortung des Landgerichts Erfurt gegenüber den Betroffenen des brutalen Neonazi-Überfalls im Februar 2014 in Ballstädt: „Dieser Verantwortung kommt es nicht nach, wenn es die selbstverschuldete Neuverhandlung in das nächste Jahr verzögert“

14.07.2020

Nach der Revisionsentscheidung des Bundesgerichtshofs im sogenannten Ballstädt-Verfahren, das Urteil des Landgerichts Erfurt vollumfänglich aufzuheben und die Sache zur Neuverhandlung an eine andere Kammer zurückzugeben, hat dieses nun auf Anfrage von MDR Thüringen mitgeteilt, dass ein Verhandlungsbeginn vermutlich erst im nächsten Jahr liegen werde. Bei dem brutalen Neonazi-Überfall auf eine Kirmesgesellschaft in Ballstädt im Februar 2014 erlitten zehn Menschen zum Teil schwere Verletzungen. Im Mai 2017 hatte das Landgericht Erfurt zehn der ursprünglich 14 Angeklagten zu Haftstrafen zwischen einem Jahr und dreieinhalb Jahren verurteilt.

Die Pressemitteilung von ezra kann hier nachgelesen werden: https://ezra.de/opferberatung-ezra-appelliert-an-verantwortung-des-landgerichts-erfurt-gegenueber-den-betroffenen-des-brutalen-neonazi-ueberfalls-im-februar-2014-in-ballstaedt-dieser-verantwortung-kommt-es/

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#SoGehtSolidarisch

Die Pandemie trifft uns alle, doch bei Weitem nicht alle gleich. Was vorher ungerecht war, wird in der Krise noch ungerechter. Viele drohen zurückzubleiben: Menschen ohne sichere Arbeit, die ihre Miete nicht mehr zahlen können oder kein Zuhause haben; geflüchtete Menschen, die in Gemeinschaftsunterkünften leben müssen oder an den europäischen Außengrenzen entrechtet werden; Menschen, die von Rassismus, Antisemitismus und Diskriminierung betroffen sind oder gar Opfer rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt werden; Angehörige von Risikogruppen, Betroffene von häuslicher Gewalt und Schulkinder, die abgehängt werden.

Gerade jetzt ist es wichtig zu zeigen:  Wir lassen uns nicht gegeneinander ausspielen! Unter dem Motto #SoGehtSolidarisch haben das Bündnis "Unteilbar" gemeinsam  mit dem "Auf die Plätze"-Bündnis  am Sonntag, den 14. Juni 2020 eine Demonstration angemeldet:

Es gilt verantwortungsbewusst und mit Abstand zu demonstrieren. Treffpunkt ist das Angerdreieck in Erfurt. Bitte nehmen sie nur Teil, wenn sie sich gesund fühlen und niemanden im direkten Umfeld einer Risikogruppe angehört. Gemeinsam soll ein starkes Signal auf der Straße und im Netz gesetzt werden: #SoGehtSolidarisch!

 

Weitere Informationen gibt es hier: https://de-de.facebook.com/events/2807018209570299/ und hier:

https://www.unteilbar.org/sogehtsolidarisch/aufruf-unterzeichnen/

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Warnung vor rechtsextremen Vereinnahmung der Corona-Krise

04.05.2020

Sandro Witt, u.a. Vorstandsvorsitzender von Mobit e.V und Matthias Quent, Soziologe und Direktor des Instituts für Demokratie und Zivilgesellschaft (IDZ) Jena und ebenfalls Vorstandsmitglied bei Mobit e.V., warnen davor, dass in der Coronakrise Rechtsextreme Ängste schüren und neue Protestbewegungen vereinnahmen.

In verschiedenen deutschen Städten haben am vergangen Wochenende Menschen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie und den damit verbundenen Einschränkungen demonstriert. Über das Internet gründet sich derzeit ein Zusammenschluss namens „Widerstand 2020“, der bereits auch über virtuelle Untergruppen in Thüringen verfügt.

Damit die Sorge um die Demokratie in der Coronakrise nicht zum Bumerang wird, sind bei „Widerstand 2020“ und anderen Corona-Protesten jetzt unmissverständliche Distanzierungen und der Ausschluss von Personen, Parteien und Gruppen notwendig, die antisemitische und rechtsextreme Positionen, Medien und Quellen verbreiten. Außerdem braucht es in der Politik einen noch stärkeren Blick für die berechtigten Sorgen und Ängste der Menschen und einen noch intensiveren, transparenteren Austausch zwischen Regierenden und den betroffenen Menschen, um während der gemeinsamen Bewältigung der Pandemie demokratisch und solidarisch miteinander zu wachsen.

Link zur Pressemitteilung: https://www.idz-jena.de/newsdet/mobitidz-sandro-witt-und-matthias-quent-warnen-vor-rechtsextremen-vereinnahmung-der-corona-krise/

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75 Jahre danach: Thüringer Erklärung

Mit einer «Thüringer Erklärung» in Gedenken an die Befreiung der Konzentrationslager Buchenwald und Mittelbau-Dora vor 75 Jahren erinnern KZ-Überlebende an die historische Verantwortung in Deutschland. Die Überlebenden verfassten sie gemeinsam unter anderem mit Vertretern der Thüringer Landesregierung und der Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora.

Alle Menschen guten Willens sind eingeladen, sich dieser Erklärung anzuschließen und damit auch ein Zeichenfür Menschlichkeit, Offenheit, Vielfalt und Toleranz zu setzen.

Hier finden Sie die Erklärung: https://www.thueringer-erklaerung.de/erklaerung#top

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Die extreme Rechte in Thüringen und Corona: Zwischen Verschwörungstheorien, Antisemitismus und Nachbarschaftshilfe

MOBIT: Mobile Beratung in Thüringen. Für Demokratie - gegen Rechtsextremismus:

Corona ist aufgrund der Dimension der Pandemie aktuell das bestimmende Thema aller öffentlichen Debatten. Auch für Neonazis, Prepper und Verschwörungstheoretiker*innen ist die aktuelle Situation Anknüpfungspunkt für die Verbreitung ihrer Propaganda. Die Aktivitäten der Szene bewegen sich dabei zwischen der Verbreitung von Verschwörungstheorien, Untergangsszenarien, Verharmlosungen und dem Angebot von Nachbarschaftshilfe.

Den gesamten Beitrag können sie hier lesen: https://mobit.org/neonazis-in-thueringen-und-corona/

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