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Der Paritätische Thüringen –
mehr als nur ein Spitzenverband.

Wissenswertes über den ParitätischenThüringen und seine Struktur, die Verbandshistorie, die unterschiedlichen Fachbereiche, Projekte und Gremienarbeit. Informationen über die Mitgliedsorganisationen und die Paritätischen  Unternehmen, die diese als wirtschaftliche Einheit, als Arbeitgeber und als Teil der Bürgergesellschaft stärken.

Vorstellung des 10. Bandes der IDZ-Schriftenreihe "Wissen schafft Demokratie"

 Ursachen von Ungleichwertigkeitsideolgien und Rechtsextremismus. Das ist der Schwerpunkt des 10. Bandes der Schriftenreihe "Wissen schafft Demokratie", des Instituts für Demokratie und Zivielgesellschaft Jena.

In den letzten Jahren ist die öffentliche Aufmerksamkeit für die Themenfelder Rassismus und Rechtsextremismus im Kontext von rechtsterroristischen Anschlägen sowie von Provokations- und Geländegewinnen der extremen Rechten in Medien, Parlamenten, auf Straßen sowie in sozialen Netzwerken gewachsen. Die Ursachen von Rechtsextremismus in den unterschiedlichen Feldern werden hierbei jedoch nur selten thematisiert – dabei ist diese Frage von höchster Relevanz, um geeignete und langfristige wirksame Gegenmaßnahmen zu konzipieren.

Der neue Band versammelt aktuelle Beiträge zu Ursachen und Kontexten von Rechtsextremismus und gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit sowie zu Präventions- und Interventionsstrategien: in der Zivilgesellschaft, in Behörden und in Bildungskontexten.

Wann: 01.02.2022, ab 18:00 Uhr

Wo: via Zoom oder Streaming unter: https://www.youtube.com/watch?v=QH_R_p-_RGU

Weietr Informationen und Möglichkeit zur Anmeldung: https://www.eventbrite.de/e/vorstellung-band-10-wissen-schafft-demokratie-tickets-249328998747

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Veranstaltung: Digitale Zivilcourage und Empowerment

Hassrede, Propaganda und menschenverachtender Content: Immer öfter wird das Netz von Extremist/-innen gekapert, die dort ihre gefährlichen Ideologien weiterverbreiten. Die digitalen Räume sind dabei insbesondere für Akteure aus dem Bereich religiös begründeter Extremismen, rechter Ideologien oder gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit zum idealen Ort geworden, um junge Menschen zu erreichen und diese für ihr Gedankengut zu gewinnen.

Um dieser Entwicklung zu begegnen, ist es umso wichtiger, Zivilcourage im Netz und öffentliche digitale Diskursräume zu stärken, um radikalen und extremistischen Akteur/-innen nicht die Hoheit über Diskursräume im Social Web zu überlassen. Um das zu erreichen, benötigen Social Web-Akteur/-innen allerdings qualifiziertes Wissen – sowohl was Strukturen und Wirkungsweisen des ideologischen Extremismus im Allgemeinen angeht, als auch im Speziellen hinsichtlich praktischer Tools und Strategien im Umgang mit Extremismus im Netz.

Die Veranstaltung der Bundeszentrale für politische Bildung, richtet sich an:

  • Social Web-Multiplikator/-innen
  • NGOs und zivilgesellschaftliche Akteur/-innen, die in digitalen Diskursen aktiv sind
  • Social Media- und Community-Redakteur/-innen
  • Online-Journalist/-innen
  • YouTube-Community-Manager/-innen

Das Seminar wird 2022 sechsmal durchgeführt. Es handelt sich dabei um identische Einzelveranstaltungen, die nicht aufeinander aufbauen. Veranstaltungstermine (finden alle digital statt):

  • 15.02.2022 09:30 - 17:00 Uhr
  • 02.03.2022 09:30 - 17:00 Uhr
  • 06.05.2022 09:30 - 17:00 Uhr
  • 08.07.2022 09:30 - 17:00 Uhr
  • 16.09.2022 09:30 - 17:00 Uhr
  • 18.11.2022 09:30 - 17:00 Uhr

Weietre Infromationen, Programm und Anmeldung: https://www.bpb.de/304849

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Gesprächskreis Vielfalt ohne Alternative! - Rechtsextremismus am Arbeitsplatz: Was können Soziale Organisationen tun?

Wie überall in der Gesellschaft kann man auch in Sozialen Betrieben und Einrichtungen auf unterschiedliche Weise mit Ideologien der Ungleichwertigkeit konfrontiert sein. Auch an diesen Orten bewegen sich zuweilen Rechtsextreme und mischen sich in Diskussionen ein, um das Betriebs- und Einrichtungsklima in ihrem Sinne zu beeinflussen. Mit dieser Veranstaltung möchten wir einen Überblick über die vielfältigen Herausforderungen geben, mit denen sich Soziale Organisationen in diesem Zusammenhang konfrontiert sehen und über Handlungsmöglichkeiten ins Gespräch kommen.

Dazu werden u.a. folgende Fragen erörtert: Warum ist es wichtig, keine Rechtsextremen in den Einrichtungen zu haben, auch wenn sie dort ihre politische Gesinnung nicht offen zeigen bzw. (scheinbar) nicht entsprechend agieren? Welche präventiven Maßnahmen können getroffen werden, die eine demokratische Unternehmenskultur stärken und verhindern, dass Rechtsextreme haupt- und ehrenamtlich in Einrichtungen aktiv werden? Welche juristischen Möglichkeiten gibt es, das Arbeitsverhältnis zu beenden?

Zielgruppe der Veranstaltung sind Führungs- und Leitungskräfte mit Personalverantwortung und Interessierte im Paritätischen und seinen Mitgliedsorganisationen.

Wann: Donnerstag, 27. Januar 2022, 10.00 bis 13.00 Uhr

Wo: Online über die Videoplattform Zoom

Weitere Informationen zur Veranstaltung und Möglichkeit zur Anmeldung: https://eveeno.com/562790744

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Bundestagswahl 2021: Es kommt auf jede Stimme an!

Rund 750 Organisationen haben sich der Aktion „WIR für Menschlichkeit und Vielfalt“angeschlossen und setzen sich ein für hohe Wahlbeteiligung und gegen Diskriminierung
Neudietendorf, 14.09.2021| Im Endspurt vor der Bundestagswahl am 26. September rufen rund 750 mitzeichnenden Organisationen der Erklärung „WIR fürMenschlichkeit und Vielfalt“ alle wahlberechtigten Bürger*innen dazu auf, ihr Grundrecht wahrzunehmen. „Wir lassen nicht zu, dass in Deutschland eine Stimmung erzeugt wird, die unsere Gesellschaft spaltet“, heißt es in dem gemeinsamen Text. Die Verbände, Initiativen und Einrichtungen aus dem Bereichder Behindertenhilfe und der Sozialen Psychiatrie haben sich der Aktionangeschlossen, um im Wahljahr 2021 ein weit sichtbares Zeichen gegen Hetze und Diskriminierung zu setzen. Sie betonen: „Wer wählen geht, stärkt die Demokratie. Es kommt auf jede Stimme an!“ Mit Sorge beobachten die mitzeichnenden Organisationen, wie versucht wird, Hass und Gewalt gegen alle zu schüren, die sich für eine offene und vielfältige Gesellschaft einsetzen. „Wir treten ein für Menschlichkeit und Vielfalt. Wir stehen für Millionen Menschen in Deutschland, die das Auftreten und die Ziele von Parteien wieder Alternative für Deutschland und anderer rechter Bewegungen entschieden ablehnen“, heißt es in der Erklärung weiter. Die AfD habe vielfach gezeigt, dass sie in ihren Reihen Menschen- und Lebensfeindlichkeit dulde, sie fördere Nationalismus, Rechtspopulismus und Rechtsextremismus. Heute sei daher plötzlich „wieder an derTagesordnung, was in Deutschland lange als überwunden galt“, so die Unterzeichnenden. Der Paritätische Thüringen hat sich der Aktion „WIR für Menschlichkeit und Vielfalt“ ebenfalls angeschlossen. Der Landesgeschäftsführer Stefan Werner betont: „Vielfalt,Offenheit und Toleranz sind die Grundwerte des Paritätischen. Und daher treten wirfür eine demokratische, gleichberechtigte Gesellschaft ein und stellen uns gegen jede Form von Diskriminierung. Bitte gehen Sie wählen. Vor etwas mehr als 30 Jahren sind wir hier auch für freie und demokratische Wahlen auf die Straße gegangen. Diese Errungenschaft, sollten wir nutzen.“
Hintergrund: Bereits im April 2018 und im November 2019 haben sich zahlreiche Verbände öffentlich gegen Versuche aus den Reihen der AfD positioniert, Menschen mit Behinderungen und psychischen Erkrankungen herabzuwürdigen und für rassistische Stimmungsmache zu instrumentalisieren. Sie reichen von Vereinen der Selbsthilfe über Förder- und Inklusionsorganisationen bis zu Spitzenverbänden der Freien Wohlfahrtspflege. Der gesamte Erklärungstext der Aktion und die Liste der Mitzeichnenden ist online unter www.wir-fmv.org abrufbar.

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„Zertifikatskurs zur Demokratiestärkung in der sozialen Arbeit“

Im Rahmen des Projektes Schau HIN vor Ort startet ab November 2021 der „Zertifikatskur zur Demokratiestärkung in der sozialen Arbeit“  für Paritätische Mitgliedsorganisationen.

Durch die Weiterbildung werden Mitarbeitende in der sozialen Arbeit in ihrem Umgang mit Diskriminierung und menschenfeindliche Einstellungen gestärkt. Im Fokus steht die Reflexion der eigenen Haltung ebenso wie die Schärfung der Wahrnehmung demokratiefeindlicher Tendenzen. Für die Menschen vor Ort wird Demokratie als fester Anker für ein soziales Miteinander gesetzt. Als Beratungsmanager*in und lokale Ansprechperson erhalten Sie Wissen und Handwerkszeug um zu informieren, zu beraten und zu unterstützen.

Im Zertifikatskurs vermitteln Ihnen das Projekt- und Dozent*innenteam praxisbezogene Grundlagen um:

- Paritätische Werte in der sozialen Arbeit mit Haltung zu vertreten
- im Handlungsfeld Demokratiestärkung zu beraten und zu moderieren
- Informations- und Beratungsangebote zu vermitteln
- handlungsfähig auch in Konfliktsituationen zu sein
- mit Anfeindungen und Hate Speech umgehen zu können
- kommunikationsstark und sprachfähig zu bleiben
- diskriminierungssensibles Handeln zu stärken

Nach erfolgreichem Abschluss der Weiterbildung erhalten die Beratungs-manager*innen ein Zertifikat. An die Einrichtungen wird das Paritätische Gütesiegel „Demokratiestarke Mitgliedsorganisation“ vergeben.

Der Zertifikatskurs umfasst 5 Module in Präsenz mit insgesamt 80 Unterrichtseinheiten (UE) sowie 20 UE in Online- und Selbstlernzeit, die zwischen den Modulen erbracht werden.

Die Teilnahme an der Qualifizierung ist kostenfrei.Termine und weitere Informationen, können der Ausschreibung entnommen werden. Anmeldeschluss ist der 14.10.2021.

Für Rückfragen steht Monique Janson zur Verfügung:


Tel.: 036 202 26 - 130

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Thüringer Demokratiepreis 2021

In diesem Jahr findet wieder die Verleihung des Thüringer Demokratiepreis statt. Menschen, die sich vor Ort mit einem hohen persönlichen Einsatz für eine aufgeschlossene und vielfältige Gesellschaft stark machen, sollen damit gestärkt sowie zivilgesellschaftliches und couragiertes Handeln sichtbar gemacht werden. Bestimmt kennen auch Sie Menschen, Vereine oder Initiativen, die dafür in Frage kommen.

Vorschläge oder Bewerbungen können bis zum 31.07.2021 eingereicht werden. Das Formular und weitere Informationen finden sie unter folgendem Link.

 

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"48 Stunden Vielfalt ohne Alternative! - reloaded"

Wann: 15. Juli 2021 von 14.00 - 17.30 Uhr und 16. Juli von 10.00 - 13.30 Uhr48h reloadedWo: Online per Zoom

Wer: Haupt- und Ehrenamtliche aus allen Bereichen der Sozialen Arbeit und aus dem Paritätischen

Wohlfahrtsverband

In der Corona-Krise wurde einmal mehr deutlich, wie groß die Gefahr für den gesellschaftlichen Zusammenhalt ist, die von demokratiefeindlichen Einstellungen und Haltungen ausgeht. Sich dem mit aller Kraft und einer klaren, menschenrechtsorientierten Haltung, auch und gerade in der Sozialen Arbeit entgegenzustellen, ist eine Au

fgabe, der sich der Paritätische und seine Mitgliedsorganisationen verschrieben haben.

Im Wahljahr 2021 stellt sich noch mehr als sonst die Frage, wie wir für unsere Überzeugungen und Haltungen werben und andere überzeugen können. Es wird darum gehen, wie wir unseren Anliegen im Kontext des anstehenden Ringens um die Gesellschaft der Zukunft im Getöse der Wahlkämpfe Gehör verschaffen.

Am 15. und 16. Juli wollen wir, ausgehend von unseren Ideen und unserem Wissen als Expert*innen des solidarischen Zusammenlebens, unsere Vorstellungen ausformulieren und Aktionspläne entwickeln für den Bundestagswahlkampf und darüber hinaus.

Programm und Anmeldung: https://eveeno.com/48stunden

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Opferberatungsstelle ezra stellt Jahresstatistik 2020 vor

Am 14.04.2021 stellte die Opferberatungsstelle ezra, die Jahresstatistik des unabhängigen Monitorings rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Thüringen für das Jahr 2020 vor. Insgesamt wurden 102 rechte, rassistische und antisemitische Gewaltstraftaten im Freistaat registriert, von denen mindestens 155 Menschen betroffen waren. Das häufigste Tatmotiv bleibt Rassismus (62 Fälle / 61 Prozent), gefolgt von Angriffen auf vermeintlich politische Gegner*innen (24 Fälle / 24 Prozent).

„Im vergangenen Jahr wurden jede Woche mindestens drei Menschen Opfer rechter Gewalt in Thüringen. Damit besteht weiterhin insbesondere für Menschen, die aus einer rassistischen Ideologie als ‚fremd‘ markiert werden, ein hohes Risiko angegriffen zu werden“. (Franz Zobel, Projektkoordinator von ezra)

Die Pressemitteilung und weitere Hintergrundinformationen können Sie hier nachlesen: https://ezra.de/jahresstatistik2020/

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