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„Zertifikatskurs zur Demokratiestärkung in der sozialen Arbeit“

Im Rahmen des Projektes Schau HIN vor Ort startet ab November 2021 der „Zertifikatskur zur Demokratiestärkung in der sozialen Arbeit“  für Paritätische Mitgliedsorganisationen.

Durch die Weiterbildung werden Mitarbeitende in der sozialen Arbeit in ihrem Umgang mit Diskriminierung und menschenfeindliche Einstellungen gestärkt. Im Fokus steht die Reflexion der eigenen Haltung ebenso wie die Schärfung der Wahrnehmung demokratiefeindlicher Tendenzen. Für die Menschen vor Ort wird Demokratie als fester Anker für ein soziales Miteinander gesetzt. Als Beratungsmanager*in und lokale Ansprechperson erhalten Sie Wissen und Handwerkszeug um zu informieren, zu beraten und zu unterstützen.

Im Zertifikatskurs vermitteln Ihnen das Projekt- und Dozent*innenteam praxisbezogene Grundlagen um:

- Paritätische Werte in der sozialen Arbeit mit Haltung zu vertreten
- im Handlungsfeld Demokratiestärkung zu beraten und zu moderieren
- Informations- und Beratungsangebote zu vermitteln
- handlungsfähig auch in Konfliktsituationen zu sein
- mit Anfeindungen und Hate Speech umgehen zu können
- kommunikationsstark und sprachfähig zu bleiben
- diskriminierungssensibles Handeln zu stärken

Nach erfolgreichem Abschluss der Weiterbildung erhalten die Beratungs-manager*innen ein Zertifikat. An die Einrichtungen wird das Paritätische Gütesiegel „Demokratiestarke Mitgliedsorganisation“ vergeben.

Der Zertifikatskurs umfasst 5 Module in Präsenz mit insgesamt 80 Unterrichtseinheiten (UE) sowie 20 UE in Online- und Selbstlernzeit, die zwischen den Modulen erbracht werden.

Die Teilnahme an der Qualifizierung ist kostenfrei.Termine und weitere Informationen, können der Ausschreibung entnommen werden. Anmeldeschluss ist der 14.10.2021.

Für Rückfragen steht Monique Janson zur Verfügung:


Tel.: 036 202 26 - 130

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Thüringer Demokratiepreis 2021

In diesem Jahr findet wieder die Verleihung des Thüringer Demokratiepreis statt. Menschen, die sich vor Ort mit einem hohen persönlichen Einsatz für eine aufgeschlossene und vielfältige Gesellschaft stark machen, sollen damit gestärkt sowie zivilgesellschaftliches und couragiertes Handeln sichtbar gemacht werden. Bestimmt kennen auch Sie Menschen, Vereine oder Initiativen, die dafür in Frage kommen.

Vorschläge oder Bewerbungen können bis zum 31.07.2021 eingereicht werden. Das Formular und weitere Informationen finden sie unter folgendem Link.

 

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"48 Stunden Vielfalt ohne Alternative! - reloaded"

Wann: 15. Juli 2021 von 14.00 - 17.30 Uhr und 16. Juli von 10.00 - 13.30 Uhr48h reloadedWo: Online per Zoom

Wer: Haupt- und Ehrenamtliche aus allen Bereichen der Sozialen Arbeit und aus dem Paritätischen

Wohlfahrtsverband

In der Corona-Krise wurde einmal mehr deutlich, wie groß die Gefahr für den gesellschaftlichen Zusammenhalt ist, die von demokratiefeindlichen Einstellungen und Haltungen ausgeht. Sich dem mit aller Kraft und einer klaren, menschenrechtsorientierten Haltung, auch und gerade in der Sozialen Arbeit entgegenzustellen, ist eine Au

fgabe, der sich der Paritätische und seine Mitgliedsorganisationen verschrieben haben.

Im Wahljahr 2021 stellt sich noch mehr als sonst die Frage, wie wir für unsere Überzeugungen und Haltungen werben und andere überzeugen können. Es wird darum gehen, wie wir unseren Anliegen im Kontext des anstehenden Ringens um die Gesellschaft der Zukunft im Getöse der Wahlkämpfe Gehör verschaffen.

Am 15. und 16. Juli wollen wir, ausgehend von unseren Ideen und unserem Wissen als Expert*innen des solidarischen Zusammenlebens, unsere Vorstellungen ausformulieren und Aktionspläne entwickeln für den Bundestagswahlkampf und darüber hinaus.

Programm und Anmeldung: https://eveeno.com/48stunden

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Opferberatungsstelle ezra stellt Jahresstatistik 2020 vor

Am 14.04.2021 stellte die Opferberatungsstelle ezra, die Jahresstatistik des unabhängigen Monitorings rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Thüringen für das Jahr 2020 vor. Insgesamt wurden 102 rechte, rassistische und antisemitische Gewaltstraftaten im Freistaat registriert, von denen mindestens 155 Menschen betroffen waren. Das häufigste Tatmotiv bleibt Rassismus (62 Fälle / 61 Prozent), gefolgt von Angriffen auf vermeintlich politische Gegner*innen (24 Fälle / 24 Prozent).

„Im vergangenen Jahr wurden jede Woche mindestens drei Menschen Opfer rechter Gewalt in Thüringen. Damit besteht weiterhin insbesondere für Menschen, die aus einer rassistischen Ideologie als ‚fremd‘ markiert werden, ein hohes Risiko angegriffen zu werden“. (Franz Zobel, Projektkoordinator von ezra)

Die Pressemitteilung und weitere Hintergrundinformationen können Sie hier nachlesen: https://ezra.de/jahresstatistik2020/

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Thüringen-Monitor 2020

 

Der Thüringen-Monitor für das Jahr 2020 widmet sich dem Thema „Politische Kultur in Pandemiezeiten“. Hierzu wurden im September 2020, 1110 Thüringer*innen befragt.

Ziel der seit dem Jahr 2000 jährlich durchgeführten Befragung der Thüringer Bevölkerung ist die Untersuchung ihrer politischen Einstellungen, ihrer Demokratiezufriedenheit und - unterstützung, ihres Institutionenvertrauens und der politischen Partizipation. Im Fokus stehen aber auch Phänomene der Demokratiegefährdung und der politischen Radikalisierung.

Kurz- und Langfassung des Thüringen Monitors 2020 können hier eingesehen werden: https://www.komrex.uni-jena.de/thueringenmonitor

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„Gesprächskreis Vielfalt ohne Alternative: Anfeindungen von rechts aus den Parlamenten“

Wann: Mittwoch, den 28. April von 14:00 - 16:00 Uhr

Wo: Online über die Plattform “Zoom"

Mit: Judith Heinmüller, Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus Berlin

Angesichts des zunehmenden Drucks aus dem parlamentarischen Raum auf Verbände, Einrichtungen und Initiativen der Sozialen Arbeit wollen wir uns im Gesprächskreis zu Hintergründen und Strategien der Anfeindungen austauschen und Handlungsoptionen aufzeigen, die einen sicheren und souveränen Umgang ermöglichen sollen.

Im Fokus des Gesprächskreises steht der gemeinsame Erfahrungsaustausch und die Problemstellungen und Fragen, die die Teilnehmer*innen mitbringen.

Gemeinsam wollen wir eine Einordnung vornehmen, uns die Hintergründe und neuen Herausforderungen durch den sogenannten Kulturkampf von rechts vergegenwärtigen und unter anderem die Fragen erörtern:

Welcher Mittel bedienen sich rechtspopulistische und rechtsextreme Akteur*innen in den Parlamenten? Wie argumentieren sie? Wer ist von den Anfeindungen betroffen? Welche Möglichkeiten habe ich, mich zu schützen?

Die Veranstaltung wird eingeführt und begleitet durch die Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus Berlin, die in Kooperation mit dem Paritätischen die Handreichung "Druck aus den Parlamenten. Zum Umgang sozialer Organisationen mit Anfeindungen von rechts." herausgegeben hat, die beim Paritätischen Gesamtverband heruntergeladen und kostenfrei als Print bestellt werden kann.

Zur Anmeldung: https://eveeno.com/277065498

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"Erklärung für Menschlichkeit und Vielfalt"

Eine Initiaitve aus Verbänden, Initiativen und Einrichtungen aus dem Bereich der Behindertenhilfe und Soziale Psychatrie hat eine gemeinsame Erklärung verfasst, mit der im Wahljahr 2021 für eine klare Haltung geworben werden soll. Für Menschlichkeit und Vielfalt sowie eine deutliche Absage an Ideologien der Ungleichwertigkeit.

Die Erklärung soll unter Nennung der Mitzeichnenden noch vor den ersten Wahlterminen im März online auf einer Website öffentlichkeitswirksam kundgegeben werden. Bislang haben einige Verbände auf Bundesebene, darunter unter anderem die Lebenshilfe Bundesverband, die Deutsche Gesellschaft für Soziale Psychatrie, der Allgemeine Behindertenverband in Deutschland, die Diakonie Deutschland und der Paritätische Gesamtverband ihre Unterstützung bekundet, dazu zahlreiche Vereine und Initiativen auf lokaler und regionaler Ebene. Auch der Paritätische Landesverband Thüringen e.V. zeichnet die Erklärung mit.

Noch bis zum 26.02. haben Sie die Möglichkeit, die Erklärung für Menschlichkeit und Vielfalt mitzuzeichnen. Kontaktieren Sie dazu gern Christian Weßling, Paritätischer Gesamtverband unter .

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Aktion #MehrBlumen

Am Freitag, den 5.02. um 13 Uhr findet die Aktion #MehrBlumen - kein Handschlag mit Faschisten der Vernetzung "Solidarisches Thüringen statt. Hintergrund ist das Gedenken an die Wahl Kemmerichs zur Ministerpräsidenten mit Hilfe der AfD vor einem Jahr. Die Aktion findet vor dem Thüringer Landtag statt.

 Auch wenn ein Zeichen vieler Menschen toll wäre: Bitte sehen sie von einer Teilnahme an der Versammlung in präsenz ab. Nutzen/ teilen sie gern die Live Übertragung unter folgenden Links:

https://www.youtube.com/watch?v=Cuzcd6BUkVc

https://www.facebook.com/events/993152601091343/

https://www.twitch.tv/dgbjugendthueringen

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