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Regionales Integrationsprojekt LAP in der kreisfreien Stadt Suhl

Seit Juli 2010 führt der Paritätische Thüringen in Suhl das Landesarbeitsmarktprogramm durch. Am 01. Juli 2012 begann die Fortführung des Projektes unter dem Namen „Regionales Integrationsprojekt" nun bis 31.12.2016.

Wir wollen

Arbeitslosen den Zugang zur Beschäftigung erleichtern, sowie eine nachhaltige Verbesserung der beruflichen und sozialen Integrationsmöglichkeit. Ziel ist es, eine dauerhafte existenzsichernde Beschäftigung auf dem 1. Arbeitsmarkt zu erreichen sowie die Beendigung der Hilfebedürftigkeit.

Zielgruppen – Wer soll unterstützt werden?

Arbeitslose, erwerbsfähige Hilfebedürftige
mit dem Wohnsitz in Thüringen,

  • die innerhalb von zwölf Monaten nicht integrierbar erscheinen.
  • Nichtleistungsbezieher (Freier Zugang).

Wir bieten Unterstützung

  • Beratung, Betreuung und Begleitung bei persönlichen Anliegen.
  • Entwicklung beruflicher Perspektiven.
  • Gemeinsame Stellensuche.
  • Individuelles Coaching für Bewerbung und Vorstellungsgespräche.
  • Kompetenzanalyse (Erkennen von Stärken und Schwächen).
  • Vermittlung in Arbeit, Ausbildung oder Qualifizierung.
  • Verbesserung des Zugangs zum Arbeitsmarkt.

Wie kann ich teilnehmen?

Die Anmeldung erfolgt über die jeweiligen Vermittler/in (Agentur für Arbeit oder Jobcenter). Nichtleistungsbezieher nach SGB II oder III können mit uns telefonisch oder per E-Mail jederzeit einen Termin vereinbaren und somit als „Freier Zugang" an unserem Projekt teilnehmen.

Unser Aufgaben

  • Kompetenzanalysen – hier werden gemeinsam Stärken und Schwächen festgestellt sowie passgenaue Hilfsangebote vermittelt.
  • Gemeinsame Begleitung zu Arbeitgebern, um einen besseren Zugang zum Arbeitsmarkt zu erreichen.
  • Unterstützung beim Einstieg in das Unternehmen – Nachbetreuung.
  • Allgemeine Unterstützung und Beratung.

Das heißt auch, dass mögliche Arbeitsplätze und Beschäftigungsmöglichkeiten nicht nur gesucht werden, vielmehr werden auch die Unternehmen selbst auf die Arbeitsverhältnisse mit den Projektteilnehmern vorbereitet.

Außenstelle:
Der Paritätische Thüringen
Regionales Integrationsprojekt
Auenstraße 3-5, 98527 Suhl

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"Schau HIN vor Ort– Handeln – Initiieren – Neugestalten! Beratungsnetzwerk gegen Ideologien der Ungleichwertigkeit und für demokratische Teilhabe“

Schau HIN vor Ort ist ein Kooperationsrojekt des Paritätischen Landesverband Thüringen e.V. und dem Bildungswerk BLITZ e.V.

Das aus dem Projekt entstandene Beratungsnetzwerk gegen Ideologien der Ungleichwertigkeit und für demokratische Teilhabe ist ein langfristiger strukturbildender Ansatz im Paritätischen Thüringen um Demokratiestärkung zu bewirken und Teilhabe zu fördern. Ziel ist es eine menschenrechtsorientierte Haltung zu fördern um handlungsfähig gegenüber menschenverachtenden Einstellungen oder Verhaltensweisen zu sein. In dem aufgebauten Netzwerk arbeiten  Beratungsmanagerinnen und Beratungsmanager eng zusammen mit MoBiT, ezra und PERSPEKTIVWECHSEL PLUS.

Unser Netzwerk…

  • besteht aus qualifizierten BeratungsmanagerInnen in Demokratiestarken Mitgliedsorganisationen
  • ist im Paritätischen Thüringen verankert, um eine demokratiestarke Entwicklung zu unterstützen und zu fördern
  • arbeitet mit Thüringer Beratungsinstitutionen zusammen

Unser Ziel…

  • Gewinnung und Unterstützung Demokratiestarker Mitgliedsorganisationen im Paritätischen Thüringen
  • Förderung einer menschenrechtsorientierten Haltung und Kultur der Zivilcourage
  • Entwicklung und Erprobung teilhabeorientierter Ansätze vor Ort

Unser Weg…

  • Unterstützung klarer Positionen gegen demokratiefeindliche Argumente und gegen die Verbreitung rechter Weltbilder
  • Initiierung praxisorientierter Ansätze für präventive und intervenierende Arbeit vor Ort
  • Mitgestaltung kooperativer Schritte für ein partizipatives Organisationsbild des Paritätischen Thüringen und seiner Handlungsfelder

Unser Angebot…

  • Kontakt bei Fragen zu diskriminierenden und antidemokratischen Entwicklungen und Beobachtungen
  • Vermittlung von Angeboten professioneller Beratungsinstitutionen in Thüringen
  • Unterstützung und Organisation von Veranstaltungen zur Sensibilisierung gegen Ungleichwertigkeit und Menschenfeindlichkeit
  • Initiierung und Vermittlung von Aktionen, Veranstaltungen und Bildungsangeboten
  • Informations- und Kontaktstelle für Handlungsoptionen gegen rechte Aktivitäten in Vereinsstrukturen und deren Umfeld

Gefördert durch das Bundesministerium des Innern im Rahmen des Bundesprogramms „Zusammenhalt durch Teilhabe“ und das Thüringer Ministerium für Bildung, Jugend und Sport im Rahmen des Thüringer Landesprogramms für Demokratie, Toleranz und Weltoffenheit.

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Projekte

Die Sozialwirtschaft ist einer der großen Wirtschaftsbereiche in Thüringen und erbringt soziale Dienstleistungen zum Nutzen der Gesellschaft. Auch die Sozialwirtschaft unterliegt gesellschaftlichen, politischen, fachlichen und wirtschaftlichen Entwicklungen und Trends. Diese Entwicklungen und Trends aufzugreifen und im Rahmen von Projekten gemeinsam mit den Paritätischen Mitgliedsorganisationen zu bearbeiten gehört zu den Schwerpunktaufgaben des Paritätischen Thüringen. Auf diese Weise erprobt der Paritätische neue Formate und Angebote, erschließt neue Zielgruppen, bildet Netzwerke, erkundet sozialwirtschaftliches Neuland und setzt sich kontinuierlich für Innovation und Weiterentwicklung in Sozialwirtschaft ein. Ziel ist eine nachhaltige Verbesserung der Wettbewerbsposition der Paritätischen Mitgliedsorganisationen. Zur Bearbeitung und Umsetzung der Projekte kann der ParitätischeThüringen das gesamte Potenzial der Paritätischen Unternehmen nutzen.

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CARDEA

Unter dem Namen CARDEA startete am 01.01.2013 ein neues Modellprojekt des Paritätischen Landesverbandes mit einer Laufzeit bis 31.12.2015.

Die übergeordnete Zielstellung des Projektes CARDEA war es, die Gesundheitsförderung von (langzeit-)arbeitslosen Frauen und Männern in Thüringen weiter zu entwickeln und zu verbessern sowie gleichzeitig auch ein Augenmerk auf die Personen (und ihre Gesundheit) zu haben, die mit dieser Zielgruppe arbeiten.

Folgende Ziele des Modellprojektes wurden erreicht:

  1. Entwicklung, Erprobung und Etablierung von Gesundheitsmodulen und deren Zusammenfassung in einer Toolbox.
  2. Erarbeitung und Etablierung eines belastbaren Instrumentes zur Erhebung der gesundheitlichen Lebenssituation (langzeit-)arbeitsloser Frauen und Männer.
  3. "Der Gesunde Berater": Bedarfsgerechte Fortbildungen und Workshops zur Stärkung der psychischen und physischen Gesundheit der Beraterinnen.

Eine zweite Projektlaufzeit mit dem Titel CARDEA 2.0 startete am 01.01.2016 mit einer Laufzeit bis 31.12.2017. Das Projekt kann auch 2018 in bewährter Weise fortgesetzt werden.

CARDEA 2.0 versteht sich als Begleitstruktur für das Landesarbeitsmarktprogramm und der TIZIAN-Projekte im Bereich der Gesundheitsförderung von Langzeitarbeitslosen und als direkter Ansprechpartner für gesundheitsrelevante Themen der IntegrationsbegleiterInnen. Mittelbare Zielgruppen der Beratung sind langzeitarbeitslose ProjektteilnehmerInnen aus dem Landesarbeitsmarktprogramm und der TIZIAN-Projekte.

Die MitarbeiterInnen von CARDEA 2.0 gewährleisten eine kontinuierliche und fachliche Begleitung der Träger der benannten Programme. Dazu zählen u.a.:

  • stetig ressortübergreifende Vernetzung und Sensibilisierung der Akteure
  • eine aktive Entlastung der IBs durch punktuelle Unterstützung, z. B.  Vorbereitung/Durchführung gesundheitsfördernder Maßnahmen vor Ort
  • Beratung von Trägern und MitarbeiterInnen mit dem Ziel, Beratungsarbeit ohne permanente Überforderung zu leisten
  • Anpassung gesundheitsfördernder Angebote an die spezifischen Bedarfe der Zielgruppen und Stärkung der Nachhaltigkeit
  • Erarbeitung von Handreichungen und Beratungsmethoden und Qualifizierung in der Umsetzung

Mehr über das CARDEA-Projekt erfahren Sie hier.

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