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Behindertenhilfe und Sozialhilferecht

Die Reform der Eingliederungshilfe, in der wesentliche Leistungen zur Unterstützung von Menschen mit Behinderung zusammen gefasst sind, ist eines der großen Vorhaben der bundesdeutschen Sozialpolitik und wird erhebliche Auswirkungen auf das bestehende Hilfesystem haben. Der Paritätische Landesverband Thüringen stellt sich gemeinsam mit seinen Mitgliedsorganisationen dieser großen Herausforderung. Aber nicht nur die geplante Reform der Eingliederungshilfe fordert kreative und flexible Lösungen und Weiterentwicklungen in der Eingliederungshilfelandschaft: Die Umsetzung der UN-Konvention, die Erarbeitung eines einheitlichen Hilfebedarfsfeststellungsverfahrens für Thüringen, die Umsetzung der Komplexleistungen in der Frühförderung behinderter Kinder, der Abbau von Barrieren in vielfältiger Art, die stärkere Nutzung des PERSÖNLICHEN Budgets, die nicht ausreichenden Angebote für Menschen mit Behinderung mit besonderem Hilfebedarf sind zentrale Themen, an denen der Paritätische arbeitet.

Der Paritätischen Thüringen vertritt an dieser Stelle die Interessen und Bedarfe der Mitgliedsorganisationen. Das bedeutet unter anderem Beratung, Begleitung und weitere Dienstleistungen, wie die Organisation von Fortbildungsveranstaltungen.

Im Detail:

  • berät die Träger und Einrichtungen bei konzeptionellen und/oder finanziellen Fragestellungen.
  • vertritt die Interessen der Träger bei Verhandlungen und gegenüber der Politik.
  • erarbeitet fachliche und sozialpolitische Stellungnahmen im Rahmen gesetzlicher Veränderungen und fachlicher Diskurse.
  • beteiligt sich an der fachpolitischen Willensbildung der Liga der Wohlfahrtspflege in Thüringen.
  • organisiert und unterstützt den fachlichen Austausch der Mitgliedsorganisationen und Einrichtungen.
  • informiert regelmäßig über und berät zu fachlichen und rechtlichen Veränderungen auf Bundes- und Landesebene.

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