Ehrenamt, der Kitt der Gesellschaft

Ehrenamtliches Engagement

Viel Lob und Anerkennung für die PARITÄTISCHEN Ehrenamtspreisträger - Projekte und Personen im Detail vorgestellt

Die Zeitung zum EhrenamtspreisNeudietendorf, 19. Mai 2017. 800.000 ehrenamtlich Engagierte leisten Tag für Tag in Thüringen wertvolle Arbeit, Zehntausende von ihnen in den Reihen des PARITÄTISCHEN. Herausragendes ehrenamtliches Engagement würdigt der PARITÄTISCHE jedes Jahr mit der Verleihung des Ehrenamtspreises. Dabei stehen die Geehrten stellvertretend für alle anderen, ohne deren Engagement viele soziale Aktivitäten in Thüringen nicht stattfinden würden. „Sie sind der Kitt der Gesellschaft“, so der Vorstandsvorsitzende des PARITÄTISCHEN, Rolf Höfert, bei der Feierstunde. Nachfolgend stellen wir die Gewinnerinnen und Gewinner der PARITÄTISCHEN Ehrenamtspreise dieses Jahres ausführlich vor (die Fotos zeigen die VertreterInnen der Projekte bzw. die Einzelpreisträger jeweils mit den Laudatoren und dem früheren Vizekanzler Franz Müntefering, Fotos: Marcus Scheidel)

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Zukunftsforum Ehrenamt – Tagungsdokumentation erschienen

Das ehrenamtliche und freiwillige Engagement spielt für den PARITÄTISCHEN eine tragende und den Markenkern Verein sichernde Rolle. Wie sich zukünftig zivilgesellschaftliches Engagement gestalten und aufstellen muss, war Thema des „Zukunftsforums Ehrenamt“ am 14. September 2016. Die Ergebnisse dieser vielbeachteten Tagung sind jetzt in einer Tagungsbroschüre zusammengefasst worden. Diese finden Sie als pdf-Datei im Anhang. Bei Interesse an einer Druckversion wenden Sie sich bitte an

Wir planen eine Fortsetzung dieses Veranstaltungsformat 2017/18.
Gern nehmen wir für die Planung Ihre Hinweise und Anregungen dafür auf.

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„Wir müssen den Schwachen in den Blick nehmen“ – PARITÄTISCHE Ehrenamtspreise verliehen

Die Preisträgerinnen und Preisträger des PARITÄTISCHEN EhrenamtspreisesNeudietendorf, 1. Dezember 2016. „Wir müssen den Schwachen in den Blick nehmen.“ Gerade vor dem Hintergrund der aktuellen politischen Entwicklungen in Amerika und dem Erstarken rechtspopulistischer Bewegungen in Europa ist das nach Einschätzung von Martin Kranz, Intendant der Achava-Festspiele und des Köstritzer-Spiegelzeltes in Weimar, eine der Hauptaufgaben, die sich der Politik und der Zivilgesellschaft stellt. „Die Stärke des Volkes misst sich immer am Wohl der Schwachen“, erinnerte Kranz als Festredner bei der Verleihung des PARITÄTISCHEN Ehrenamtspreises an einen der wichtigsten Verfassungs-Grundsätze in Deutschland. „Dieses Mitgefühl braucht aber auch Kraft und Mut“, so Kranz weiter. Hunderttausende von Thüringern engagieren sich ehrenamtlich für die Schwachen, Kranken und Ausgegrenzten in der Gesellschaft, davon Zehntausende in den Reihen des PARITÄTISCHEN Wohlfahrtsverbandes in Thüringen. Mit der Verleihung des Ehrenamtspreises wird jedes Jahr ihr Engagement gewürdigt.

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Thüringer Rose für vier PARITÄTERINNEN: Engagement im Ehrenamt schafft ein Stück soziale Gerechtigkeit

Thüringer Rose für Petra Seidel (links), hier mit Ministerin Heike WernerEisenach/Weimar/Arnstadt/Erfurt. Der Festsaal der Wartburg ist ein Ort, der Geschichte atmet. Er erstreckt sich über die gesamte Länge und Breite des Palas der Wartburg. Seine Ausstattung ist reichhaltig, seine hervorragende Akustik prädestiniert ihn zu einem der beliebtesten Konzertsäle Deutschlands. Hier, in der guten Stube Thüringens, hoch über der Stadt Eisenach, wird jedes Jahr die Thüringer Rose verliehen. Mit der Medaille werden Menschen geehrt, die sich im Freistaat überdurchschnittlich ehrenamtlich engagieren. Vier PARITÄTERINNEN erhielten jetzt die Medaille aus den Händen von Thüringens Sozialministerin Heike Werner überreicht: Petra Seidel aus Weimar, Dr. Heide Wildauer aus Gotha, Regina Günther aus Arnstadt und Barbara Schumann aus Erfurt.

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Positionspapier des PARITÄTISCHEN zum Thema Ehrenamt - Motor der Veränderung darf nicht ins Stottern geraten

Der Motor der Veränderung darf nicht ins Stottern geraten - unter dieser Überschrift steht das Positionspapier des PARITÄTISCHEN zum Thema Ehrenamt. Für den PARITÄTISCHEN ist das Ehrenamt gesellschaftlicher Kitt vor Ort und gleichzeitig eben auch Motor für Veränderungen. Dieses Positionspapier dient zur Standortbeschreibung, aber ist auch ein Angebot weiter gemeinsam strategisch in Sachen Ehrenamtsförderung zu denken und zu handeln.

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Ehrenamt – der Kitt der Gesellschaft: Jetzt Vorschläge zum PARITÄTISCHEN Ehrenamtspreis 2016 einreichen

Helfende Hände - diesen Ehrenamtsbaum, gefertigt in der Töpferei Saalborn des Lebenshilfewerkes Weima-Apolda, erhalten die Preisträger des EhrenamtspreisesNeudietendorf, 19. August. „Das ist Anerkennung und Motivation zugleich.“ Carola Deppler freute sich so im vergangenen Jahr über den Ehrenamtspreis des PARITÄTISCHEN, der ihr in der Kategorie „Junge Stars“ verliehen wurde und die jetzt für den deutschen Engagementpreis nominiert wurde. Der Ehrenamtspreis 2016 steht unter dem Motto "Ehrenamt, der Kitt der Gesellschaft". Vorschläge können jetzt eingereicht werden. Die Ehrenamtsgala mit Preisverleihung ist am 30. November.Ehrenamtliches Engagement ist die „lebendige Seite des Sozialstaates“, so der stellvertretende Direktor der PARITÄTISCHEN BuntStiftung, Stefan Werner, in einem Beitrag für die druckfrische Broschüre „Gesichter des Ehrenamts“, in der ehrenamtlich Engagierte und deren Projekte vorgestellt werden.

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Erfahrungen aus der Praxis: Haupt- und Ehrenamt sind beim Frauenbund in Gera eng verzahnt

Petra Meyenberg berichtete in ihrem Workshop über ihre Erfahrungen aus GeraNeudietendorf, 16. September 2016. Bei Petra Meyenberg trifft die These von einer sinnvollen Symbiose zwischen Ehrenamt und Hauptamt voll zu. „Ohne Ehrenamtler wäre meine Arbeit nicht möglich“, sagt die Vertreterin des Demokratischen Frauenbundes und des Frauenkommunikationszentrums Gera beim „Zukunftsforum Ehrenamt“, das die PARITÄTISCHE BuntStiftung mit Unterstützung der Glücksspirale auf die Beine gestellt hat (unser Foto zeigt den Workshop von Petra Meyenberg). Und umgekehrt gilt das Gleiche: Die hauptamtlich angestellte Petra Meyenberg ist die Schnittstelle der Aktivitäten, sie koordiniert, gibt Tipps für die Arbeit. Bis zu acht Bundesfreiwilligendienstler unterstützen sie dabei. Ob Stricken, Klöppeln, Wandern oder die Geschichtswerkstatt – alles wird von ehrenamtlich Tätigen aus Gera und Umgebung angeleitet. Sie bringen sich auch ein in ein Willkommensprojekt, das die Stadt Gera für junge Familien aus der Taufe gehoben hat. Die jungen Eltern bekommen handgestrickte Babyschuhe überreicht.

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Ehrenamtler benötigen mehr Freiraum - „Symbiose von Ehren- und Hauptamt“

In den Workshops wurde intensiv diskutiertNeudietendorf, 15. September 2016. „Der Bürger ist zur Stelle – aber nicht auf Befehl.“ Für Winfried Theißen vom PARITÄTISCHEN Nordrhein-Westfalen steht die Bereitschaft zum Engagement außer Frage. Allerdings warnte er in seinem Beitrag beim „Zukunftsforum: Ehrenamt in Thüringen“ eindringlich vor einer Überforderung der Bürger. Man sollte den freiwillig Engagierten viel mehr Spielraum lassen, um sich zu entfalten, so das einhellige Credo aller Referierenden bei diesem von der Glücksspirale unterstützten Fachtag, der sich um die Zukunft ehrenamtlichen Engagements in Thüringen drehte (siehe Bild).

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