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Ehrenamtliches Engagement

Startschuss zu neuem Forschungsprojekt: Wie können ehrenamtliche Vorstandsmitglieder gewonnen werden?

Forschungsprojekt Vorstandsnachfolge - Studenten und Begleiter des Paritätischen

Neudietendorf, 21. Juni 2017. Viele Vereine wissen davon ein Lied zu singen: Plätze in ehrenamtlichen Vorständen sind oft nur schwer zu besetzen. Warum das so ist, wollen jetzt fünf Studierende der Ernst Abbé-Hochschule Jena genauer unter die Lupe nehmen. An diesem Mittwoch ist der Startschuss zu dem Forschungsprojekt „Herausforderungen bei der Gewinnung ehrenamtlicher Vorstandsmitglieder“ gefallen.Unser Bild zeigt  die Studierenden gemeinsam mit Professor Michael Opielka und Andreas Kotter sowie Manuel Ermer  vom Paritätischen Thüringen (von links nach rechts Danny Stolle, Johannes Reiß, Philipp Herbrich, Theresa Rassl, Andreas Kotter, Martin Melzig, Prof. Michael Opielka und Manuel  Ermer)

Die Studierenden  werden in dem Projekt  die Rahmenbedingungen für die Nachfolge von ehrenamtlichen Vereinsvorständen am Beispiel von Mitgliedsorganisationen des Paritätischen Thüringen erforschen. Am Ende des Projektes sollen dann konkrete Handlungsvorschläge stehen, wie man Vorstandsnachfolge sichern kann und welche Rahmenbedingungen dazu notwendig sind. Die Ergebnisse werden den Paritätischen Mitgliedsorganisationen zur Verfügung gestellt.

Die fünf  sind Studierende im ersten Semester des Masterstudiums der Sozialen Arbeit an der Ernst-Abbe-Hochschule in Jena.  Im Rahmen des darin angesetzten Forschungs- und Entwicklungsprojektes ist es ihre Aufgabe, einen Themenkomplex nach sozialwissenschaftlichen Forschungsmethoden zu
untersuchen. Bereits bei der Verleihung des Paritätischen Ehrenamtspreises waren die fünf dabei und verschafften sich ein erstes Bild darüber, wie ehrenamtliches Engagement im Paritätischen gewürdigt wird.

Bei der Auftaktveranstaltung an diesem Mittwoch haben  die fünf ein qualitatives Gruppeninterview mit Vertreterinnen und Vertretern einiger Mitgliedsorganisationen geführt. Darin geht es anhand einiger weniger themenspezifischer Leitfragen um die zentralen Herausforderungen, die für eine erfolgreiche Vorstandsnachfolge angegangen werden müssen. Schwerpunkte der Leitfragen sind: das Ehrenamt allgemein, die Motivlagen für ehrenamtliches Engagement, ein internationaler und nationaler bzw. regionaler Vergleich, Organisationsstruktur und Rollenerwartungen.

Auf der Basis dieses Gruppeninterviews wird ein quantitativer  Fragebogen erstellt, der dann an alle Mitgliedsorganisationen des Paritätischen Thüringen geht. Die Auswertung erfolgt im Winter, die Ergebnisse werden in einer öffentlichen Präsentation im April 2018 vorgestellt. Ein Forschungsbericht dazu wird erstellt.

Der Paritätische Thüringen unterstützt dieses Projekt in Anknüpfung an bestehende Aktivitäten zur Stärkung ehrenamtlichen Engagements. Mehr dazu lesen Sie hier:

https://www.paritaet-th.de/verband/arbeitsbereiche/ehrenamt/

 

Tags: Pressemitteilung, Andreas Kotter, Ehrenamtliches Engagement, Manuel Ermer, Prof. Michael Opielka

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