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Fördermittelberatung

Die Nachfrage an Beratung und Vermittlung von Stiftungsmitteln steigt stetig. Über uns erhalten Sie Zugänge und Beratung zu Fördermitteln des Paritätischen Thüringen, zu diversen Stiftungen und Soziallotterien oder zu Bundes- und Landesförderprogrammen. Hier eine Auswahl der wichtigsten Stiftungen und Soziallotterien:

  • Fördermöglichkeiten über den Paritätischen Landesverband
  • Förderungen über die Thüringer Ehrenamtsstiftung
  • Aktion Mensch
  • Kuratorium Deutsche Altershilfe
  • Stiftung Deutsche Jugendmarke
  • Stiftung Deutsches Hilfswerk
  • sowie weitere Stiftungen und Bundes- und Landesförderprogramme

Zur Erläuterung

Aktion Mensch

Die Stiftung Deutsche Behindertenhilfe - Aktion Mensch e.V. gibt Erlöse aus der gleichnamigen Soziallotterie zielgerichtet an soziale Organisationen weiter. Gefördert werden Projekte und Einrichtungen der Behindertenhilfe und Behindertenselbsthilfe, der Hilfe für Menschen mit besonderen sozialen Schwierigkeiten sowie der Kinder- und Jugendhilfe. Die Grundlagen für die Förderpolitik bilden die jeweils aktuellen Richtlinien und Merkblätter der Aktion Mensch. In ihnen sind die formalen Kriterien und qualitativen Voraussetzungen für die Fördermöglichkeiten insgesamt (Richtlinien) und für das Förderspektrum im Einzelnen (Merkblätter) festgelegt. Förderanträge für Projekte, Starthilfen und Investitionen in der Behindertenhilfe oder der Kinder- und Jugendhilfe sowie weitere Formulare zum Herunterladen können auf der Internetseite der Aktion Mensch  abgerufen werden.

Kuratorium Deutsche Altershilfe

Das Kuratorium Deutsche Altershilfe (KDA) entwickelt Konzepte und Modelle für die Altenhilfe, fördert sie und hilft, diese in die Praxis umzusetzen. Hierzu stehen Mittel der ARD-Fernsehlotterie zur Verfügung, die an gemeinnützige Einrichtungen und Dienste der Freien Wohlfahrtspflege weitergegeben werden. Aktuelle Förderschwerpunkte sind die Umsetzung von Quartierskonzepten und Hilfen von älteren Menschen für ältere Menschen.

Die Stiftung Deutsche Jugendmarke

Die Stiftung Deutsche Jugendmarke fördert aus dem Verkauf von Sonderbriefmarken innovative Maßnahmen und Projekte im Bereich Kinder- und Jugendhilfe. Die Anforderungen an die geförderten Projekte sind sehr hoch. Diese müssen modellhaft sein und eine überregionale Bedeutung haben. Förderbereiche sind Projekte, Programme, Experimente, wissenschaftliche Praxisforschung und Baumaßnahmen.

Stiftung Deutsches Hilfswerk

Die Stiftung Deutsches Hilfswerk (DHW) fördert soziale Einrichtungen und Maßnahmen für Kinder, behinderte, kranke und ältere Menschen. Mit den von der ARD-Fernsehlotterie eingespielten Mitteln unterstützt das DHW Projekte und Maßnahmen freier gemeinnütziger Sozialeinrichtungen. In der Investitionsförderung bilden Einrichtungen der Altenhilfe einen Schwerpunkt. Informationen zu Förderanträgen und Förderrichtlinien erhalten können über die Internetseite der Stiftung Deutsches Hilfswerk abgerufen werden.

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Personalentwicklung

Die Sozialwirtschaft kann auf einen bemerkenswerten wirtschaftlichen Entwicklungstrend zurückschauen und blickt optimistisch auf die zukünftige Umsatz- und Personalentwicklung. Und dennoch, der Jobmotor Sozial- und Gesundheitswirtschaft droht jedoch durch Fachkräftemangel ausgebremst zu werden. Personal ist das wertvollste Gut der Sozialwirtschaft und wird derzeit immer knapper.

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Pflege, Hospiz, Seniorenwirtschaft

Unter dem Dach des Paritätischen Thüringen agieren 53 Träger im Bereich der Pflege und Altenhilfe. Unter das vielfältige Angebotsspektrum fallen 23 vollstationäre Alten- Pflegeeinrichtungen sowie 56 ambulante Pflegedienste und Sozialstationen. Neben dem wird die Angebotslandschaft erweitert durch Vorhaltung von Tages- und Nachtpflege, Kurzzeitpflege, ambulante Hospizdienste, Tagesbetreuung für Menschen mit Demenz, Angehörigengruppen, ambulant betreutes Wohnen sowie niedrigschwellige Betreuungsangebote.

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Frauen und Familie

Zum Arbeitsbereich Frauen und Familie gehören über 60 verschiedene Träger und Einrichtungen. Dazu zählen unter anderem die vielfältigen Frauen- und Familienberatungsstellen, Frauen- und Familienzentren, Frauenhäuser, Frauenbildungsstätten, Mehrgenerationenhäuser, Einrichtungen der Familienhilfe und Vereine "rund um" die Geburt.

Der Paritätischen Thüringen vertritt an dieser Stelle die Interessen und Bedarfe der Mitgliedsorganisationen. Das bedeutet unter anderem Beratung, Begleitung und weitere Dienstleistungen, wie die Organisation von Fortbildungsveranstaltungen.

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Behindertenhilfe und Sozialhilferecht

Die Reform der Eingliederungshilfe, in der wesentliche Leistungen zur Unterstützung von Menschen mit Behinderung zusammen gefasst sind, ist eines der großen Vorhaben der bundesdeutschen Sozialpolitik und wird erhebliche Auswirkungen auf das bestehende Hilfesystem haben. Der Paritätische Landesverband Thüringen stellt sich gemeinsam mit seinen Mitgliedsorganisationen dieser großen Herausforderung. Aber nicht nur die geplante Reform der Eingliederungshilfe fordert kreative und flexible Lösungen und Weiterentwicklungen in der Eingliederungshilfelandschaft: Die Umsetzung der UN-Konvention, die Erarbeitung eines einheitlichen Hilfebedarfsfeststellungsverfahrens für Thüringen, die Umsetzung der Komplexleistungen in der Frühförderung behinderter Kinder, der Abbau von Barrieren in vielfältiger Art, die stärkere Nutzung des PERSÖNLICHEN Budgets, die nicht ausreichenden Angebote für Menschen mit Behinderung mit besonderem Hilfebedarf sind zentrale Themen, an denen der Paritätische arbeitet.

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Arbeit und Europa

Arbeit

Im Paritätischen bieten über 30 Beschäftigungsträger Jugendlichen Aus-bildungsmöglichkeiten, langzeitarbeitslosen Menschen Beschäftigung sowie unterschiedliche Integrationsangebote. Über 100 Vereine und Verbände bieten individuelle Beschäftigungsangebote. Ziel ihrer Arbeit ist es Menschen, die von Arbeitslosigkeit bedroht sind und Arbeitslose, insbesondere am Arbeitsmarkt besonders benachteiligte Gruppen, wieder an den Arbeitsmarkt heran zu führen, zu qualifizieren, in Arbeit zu vermitteln oder Arbeitsplätze für sie zu schaffen.

Der Paritätischen Thüringen vertritt an dieser Stelle die Interessen und Bedarfe der Mitgliedsorganisationen. Das bedeutet unter anderem Beratung, Begleitung und weitere Dienstleistungen, wie die Organisation von Fortbildungsveranstaltungen.

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Sozialplanung und Gemeinwesenarbeit

Sozialplanung hat eine wesentliche steuerungsunterstützende Funktion im Sozialbereich. Im Focus dieser steht die Entwicklung datengestützter Zielvorstellungen, die sich zum einen durch valide Bedarfsuntersuchungen und zum andren durch die laufende Evaluation bestehender Leistungsangebote ergeben. In diesem Kontext werden Planungsprozesse und Mitwirkung sowie Beteiligung der Betroffenen in politischen und konzeptionellen Entscheidungsprozessen organisiert.

Aus Sicht des Paritätischen ist strategische Sozialplanung ein wichtiges Instrument, sich gesellschaftlichen Entwicklungen aktiv zu stellen, um auch für die Zukunft qualitativ hochwertige bedarfsgerechte Angebote und Dienste vorhalten zu können. Im Dialog zur strategischen Sozialplanung mit kommunalen Trägern können Visionen, Ziele und Leitlinien aufeinander abgestimmt werden, um gemeinsam die soziale Infrastruktur je nach Bedarf gestalten zu können. Damit lässt sich vor allem eine hohe Planungssicherheit für alle Beteiligten erreichen.

Gemeinwesenarbeit als Methode sozialer Arbeit bietet die Möglichkeit, auf lokaler Ebene einen partnerschaftlichen Ausgleich zwischen privater, staatlicher und wohlfahrtsverbandlicher Initiative möglich zu machen. Mit ihrer Hilfe kann die Lebensqualität gesteigert, die Entstehung sozialer Probleme vermieden oder ihr Umfang reduziert werden. Zugleich können im Rahmen der Gemeinwesenarbeit Demokratie fördernde Prozesse in Gang gesetzt werden.

Der Paritätischen Thüringen vertritt an dieser Stelle die Interessen und Bedarfe der Mitgliedsorganisationen. Das bedeutet unter anderem Beratung, Begleitung und weitere Dienstleistungen, wie die Organisation von Fortbildungsveranstaltungen.

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Gesundheit, Selbsthilfe, Suchthilfe, Psychiatrie

Unter dem Dach des Paritätischen Thüringen befinden sich 30 große, zumeist landesweit tätige, gesundheitsbezogene Selbsthilfeorganisationen mit rund 480 Selbsthilfegruppen und mehr als 14.000 Mitgliedern. Dazu gehören Selbsthilfeorganisationen von Personen mit Sinnesbehinderung oder -einschränkung (Erblindung, Sehbehinderung, Gehörlosigkeit oder Schwerhörigkeit), mit Sucht- oder psychischer Erkrankung, Diabetes, Osteoporose, Schwerst- und Mehrfachbehinderung, Parkinson, Rheuma, Multiple Sklerose, Muskelerkrankung, onkologische Erkrankung, Aphasie, Morbus Bechterew und AIDS und viele andere.

Der Paritätischen Thüringen vertritt an dieser Stelle die Interessen und Bedarfe der Mitgliedsorganisationen. Das bedeutet unter anderem Beratung, Begleitung und weitere Dienstleistungen, wie die Organisation von Fortbildungsveranstaltungen.

Im Detail:

  • berät die Träger und Einrichtungen bei konzeptionellen und/oder finanziellen Fragestellungen.
  • vertritt die Interessen der Träger bei Verhandlungen und gegenüber der Politik.
  • erarbeitet fachliche und sozialpolitische Stellungnahmen im Rahmen gesetzlicher Veränderungen und fachlicher Diskurse.
  • beteiligt sich an der fachpolitischen Willensbildung der Liga der Wohlfahrtspflege in Thüringen.
  • organisiert und unterstützt den fachlichen Austausch der Mitgliedsorganisationen und Einrichtungen.
  • informiert regelmäßig über und berät zu fachlichen und rechtlichen Veränderungen auf Bundes- und Landesebene.

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